Der FC Winterthur kann aufatmen: Stürmer Andrin Hunziker, der aktuell mit sechs Toren der Top-Torschütze des Vereins ist, wird dem Club erhalten bleiben. Dies trotz der Tatsache, dass er eigentlich dem FC Basel gehört. Die personelle Situation vor dem Spiel gegen den FC St. Gallen bleibt jedoch angespannt, da mehrere Spieler verletzt, gesperrt oder fraglich sind.
Wichtigste Punkte
- Andrin Hunziker bleibt beim FC Winterthur.
- Der FCW hat mit 14 Torschützen einen Liga-Bestwert erreicht.
- Sieben Spieler sind fraglich, drei verletzt, einer gesperrt vor dem St. Gallen-Spiel.
- Captain Remo Arnold kehrt nach Sperre zurück ins Team.
Andrin Hunziker bleibt in Winterthur
Die Nachricht über den Verbleib von Andrin Hunziker ist für den FC Winterthur von grosser Bedeutung. Hunziker, der vom FC Basel ausgeliehen ist, hat sich zu einem der wichtigsten Spieler entwickelt. Mit sechs Toren führt er die interne Torschützenliste an. Die Basler hätten laut Informationen theoretisch sogar eine Ablösesumme zahlen müssen, um ihren eigenen Spieler zurückzuholen, da keine entsprechende Rückhol-Klausel im Leihvertrag verankert ist.
Der Stürmer zeigte seine Klasse zuletzt im Nachholspiel gegen Sion, wo er einen sehenswerten Treffer erzielte. Dieser wurde jedoch nach VAR-Intervention wegen eines vermeintlichen Stossens annulliert. Eine Entscheidung, die auch von Schiedsrichter-Experten kritisiert wurde.
«Das Tor hätte zählen müssen!» So die klare Meinung von Blick-Schiri-Experte Urs Meier zu Hunzikers annulliertem Treffer gegen Sion. Die Intervention des VAR sei falsch gewesen.
Personalsituation vor dem St. Gallen-Spiel
Trotz der guten Nachricht bezüglich Hunziker steht der FC Winterthur vor dem Duell gegen den FC St. Gallen vor grossen personellen Herausforderungen. Der Kader ist stark dezimiert. Insgesamt sind sieben Spieler fraglich, drei Spieler sind verletzt und ein Spieler ist gesperrt.
Fakten zur Personalsituation
- Fraglich: Diaby, Durrer, Martins, Schneider, Sidler, Stillhart, Ulrich.
- Verletzt: Golliard, Lüthi, Ulrich.
- Gesperrt: Jankewitz.
Die Liste der Ausfälle ist lang, was Trainer Patrick Rahmen vor knifflige Aufgaben stellt. Er muss trotz eines Kaders von 30 Spielern aus dem Vollen schöpfen, um eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu schicken.
Rückkehr von Captain Remo Arnold
Eine positive Nachricht gibt es jedoch: Captain Remo Arnold kehrt nach seiner Sperre zurück ins Team. Seine Präsenz im Mittelfeld wurde im Spiel gegen Sion schmerzlich vermisst. Arnold gilt als wichtiger Stabilisator und Anführer auf dem Platz. Seine Rückkehr könnte der Mannschaft Stabilität und Kampfgeist verleihen, besonders in der Defensive.
Im Spiel gegen Sion fehlte Arnold, was sich möglicherweise auf die Verteidigung des Gegentors zum 1:0 ausgewirkt hat. Seine Erfahrung und Führungsqualitäten sind in der aktuellen Situation für den FCW von grossem Wert.
Stärken des FC Winterthur: Breite der Torschützen
Trotz der aktuellen Personalnot und der Tabellensituation zeigt der FC Winterthur eine bemerkenswerte Stärke in dieser Saison: Die Breite der Torschützen. Der Verein hat bereits 14 verschiedene Torschützen vorzuweisen. Dies ist ein Liga-Bestwert, den sich der FCW mit dem FC Basel teilt.
Hintergrund: Torschützen in der Super League
Die Fähigkeit, Tore von verschiedenen Positionen und Spielern zu erzielen, macht eine Mannschaft unberechenbarer. Es zeigt auch die Anpassungsfähigkeit des Teams, selbst wenn einzelne Stürmer ausfallen oder eine Flaute haben.
Diese Statistik unterstreicht, dass die Mannschaft nicht von einem einzelnen Torschützen abhängig ist, sondern die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird. Dies könnte im weiteren Verlauf der Saison ein entscheidender Faktor sein.
Der junge Ezequiel Meili im Fokus
Ein interessantes Detail am Rande ist der Aufstieg von Ezequiel Meili. Der 19-jährige Teenager stand unter der Woche zum ersten Mal im Kader der ersten Mannschaft. Er trägt einen Namen, der in Winterthur einen besonderen Klang hat: Sein Grossvater ist Max «Mannix» Meili, einer der grössten Spieler in der Geschichte des FCW.
Ezequiels Aufnahme in den Kader ist zwar auch den vielen Ausfällen geschuldet, schmälert aber nicht die Freude über diesen Schritt. Es zeigt, dass der Club auch in schwierigen Zeiten auf junge Talente setzt und ihnen eine Chance gibt, sich zu beweisen. Der Schiedsrichter des Spiels gegen St. Gallen wird Alessandro Dudic sein, unterstützt von Nicolas Müller und Pascal Hirzel. Der VAR ist Fedayi San.





