Pfadi Winterthur hat den Titelverteidiger HC Kriens-Luzern im Achtelfinale des Schweizer Handball-Cups mit einem deutlichen 37:30 besiegt. Dieses Ergebnis bedeutet das vorzeitige Ausscheiden für die Innerschweizer und markiert den zehnten Sieg in Folge für die Winterthurer in allen Wettbewerben.
Wichtige Punkte
- Pfadi Winterthur schlägt Kriens-Luzern im Cup-Achtelfinale mit 37:30.
- Kriens-Luzern, der Titelverteidiger, scheidet vorzeitig aus.
- Pfadi Winterthur feiert den zehnten Sieg in Serie.
- Auch der letztjährige Finalgegner, Wacker Thun, ist bereits ausgeschieden.
Kriens-Luzerns Serie reiss ab
Für den HC Kriens-Luzern war es eine schwierige Woche. Nach der 32:35-Niederlage gegen Meister Kadetten Schaffhausen unter der Woche folgte nun das Cup-Aus. Die Mannschaft konnte nicht an die Leistungen anknüpfen, die sie im Mai zum zweiten Cup-Sieg nach 2023 führten. Die Winterthurer zeigten sich hingegen in Topform.
Die Partie in Winterthur war von Beginn an intensiv. Beide Teams kämpften um jeden Ball. Pfadi Winterthur zeigte sich jedoch über weite Strecken effizienter im Angriff und stabiler in der Defensive. Das führte zu einer kontinuierlichen Führung, die Kriens-Luzern nicht mehr aufholen konnte.
Interessanter Fakt
Pfadi Winterthur hat mit diesem Sieg eine beeindruckende Serie von zehn Siegen in Folge über alle Wettbewerbe hinweg erreicht. Diese Formstärke macht sie zu einem ernstzunehmenden Anwärter auf den diesjährigen Cup-Titel.
Pfadi Winterthur in beeindruckender Form
Der Erfolg gegen Kriens-Luzern unterstreicht die aktuelle Stärke von Pfadi Winterthur. Die Mannschaft spielt seit Wochen auf einem konstant hohen Niveau. Trainer und Spieler loben die gute Teamchemie und die harte Arbeit im Training als Gründe für den Erfolg. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Liga wider, wo Pfadi Winterthur ebenfalls zu den Spitzenteams gehört.
Besonders auffällig war die offensive Leistung der Winterthurer. Mit 37 Toren zeigten sie eine hohe Treffsicherheit. Die Abwehr stand ebenfalls gut, was den Titelverteidiger immer wieder vor Probleme stellte. Die Fans feierten ihre Mannschaft nach dem Schlusspfiff ausgelassen.
"Wir haben heute als Team hervorragend gespielt und unseren Plan konsequent umgesetzt. Zehn Siege in Folge geben uns enormes Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben."
Das vorzeitige Cup-Aus des Titelverteidigers
Für Kriens-Luzern bedeutet das Ausscheiden eine herbe Enttäuschung. Als amtierender Cupsieger hatten sie sich vorgenommen, ihren Titel zu verteidigen. Die Niederlage gegen Pfadi Winterthur zeigt jedoch, wie stark die Konkurrenz in der Schweizer Handball-Szene ist. Die Mannschaft muss nun die Gründe für die jüngsten Niederlagen analysieren und sich auf die Liga konzentrieren.
Die Enttäuschung war den Spielern nach dem Spiel deutlich anzusehen. Sie hatten sich mehr erhofft, konnten aber die starke Leistung der Winterthurer nicht kontern. Es war erst die zweite Niederlage innerhalb von fünf Tagen, was auf eine kleine Formkrise hindeuten könnte.
Hintergrundinformationen
Der Schweizer Handball-Cup ist ein wichtiger Wettbewerb im Schweizer Handball. Er wird im K.o.-System ausgetragen und bietet auch kleineren Vereinen die Chance, sich mit den Top-Teams zu messen. Kriens-Luzern hatte den Cup in den Jahren 2023 und 2024 gewonnen.
Auch Wacker Thun scheidet aus
Nicht nur Kriens-Luzern musste sich frühzeitig aus dem Cup verabschieden. Auch Wacker Thun, der Finalgegner von Kriens-Luzern im letzten Jahr, ist bereits ausgeschieden. Die Berner Oberländer unterlagen am Samstag St. Otmar St. Gallen vor heimischem Publikum nach Verlängerung mit 35:36. Dies zeigt, dass der Cup in diesem Jahr besonders viele Überraschungen bereithält.
Die frühe Eliminierung beider Finalisten des Vorjahres deutet auf einen spannenden weiteren Verlauf des Wettbewerbs hin. Neue Gesichter könnten die Möglichkeit bekommen, sich im Finale zu beweisen. Die verbleibenden Teams werden dies als zusätzliche Motivation nutzen.
Blick auf die weiteren Partien
- Die restlichen Achtelfinalpartien versprechen ebenfalls Spannung.
- Viele Teams sehen nun eine grössere Chance auf den Titel.
- Die Favoritenrolle ist nach dem Ausscheiden der Titelverteidiger offener denn je.
Die Fans dürfen sich auf packende Spiele freuen, wenn die verbleibenden Teams um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen. Der Schweizer Handball-Cup bleibt unberechenbar und spannend bis zum Schluss.





