Buchberg hat am Samstag, den 13. Juni, den 30. Kinderfeuerwehrtag ausgerichtet. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen rund 150 Kinder teil. Sie erhielten spannende Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr und anderer Blaulichtorganisationen. Die Veranstaltung bot den jungen Teilnehmern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihr Geschick unter Beweis zu stellen.
Wichtige Erkenntnisse
- Der 30. Kinderfeuerwehrtag zog rund 150 Kinder an.
- Kinder konnten die Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Luftrettung kennenlernen.
- Praktische Übungen wie Löschen von Bränden und Teddybär-Versorgung begeisterten die Teilnehmer.
- Die Veranstaltung hat sich über 30 Jahre von einem lokalen Anlass zu einem regionalen Highlight entwickelt.
- Ein neues Festgelände stellte die Organisatoren vor Herausforderungen, wurde aber erfolgreich gemeistert.
Ein Tag voller Abenteuer und Lernen
Das Festprogramm begann offiziell um 13:30 Uhr, nachdem das Festzelt bereits um 11 Uhr seine Türen geöffnet hatte. Alle Kinder erhielten Feuerwehrhelme und versammelten sich zu einem gemeinsamen Appell. Anschliessend wurden die knapp 150 Teilnehmer in sechs Gruppen aufgeteilt. Mitglieder der Jugendfeuerwehr begleiteten sie zu den verschiedenen Posten.
Das Angebot war sehr vielseitig. Bei der AAA Alpine Air Ambulance lernten die Kinder viel über die Luftrettung. Sie durften sogar in einen Rettungshelikopter steigen. Die Stützpunktfeuerwehr Weinland zeigte ihren Grosslüfter. Der Rettungsdienst der Spitäler Schaffhausen gab Einblicke in die Arbeit im Krankenwagen.
Zahlen und Fakten
- 150 Kinder nahmen am 30. Kinderfeuerwehrtag teil.
- 6 Gruppen wurden für die Postenarbeit gebildet.
- 45 Helfer und 40 Jugendliche der Jugendfeuerwehr sorgten für den reibungslosen Ablauf.
- Die Vorbereitungen erforderten fünf Bauabende mit 15 bis 30 Helfern.
Praktische Erfahrungen an verschiedenen Stationen
An weiteren Stationen konnten die Kinder aktiv werden. Sie löschten mit Kübelspritzen simulierte Brände. Mit Wasserstrahlen steuerten sie Trettraktoren durch einen Parcours. Am Samariterposten versorgten sie Teddybären fachgerecht. Diese praktischen Übungen machten den Tag besonders lebendig und lehrreich.
Nach einer Stärkung mit Getränken und Kuchen folgte ein Höhepunkt des Tages: eine eindrückliche Rettungsdemonstration mit einer Autodrehleiter. Danach gerieten eine auf der Wiese errichtete Kirche und ein Pfarrhaus in Brand. Mit Unterstützung der Kinder mussten diese Brände gelöscht werden. Solche Szenarien sind entscheidend, um den Kindern die Wichtigkeit der Feuerwehrarbeit spielerisch näherzubringen.
«Die Verbindung von Präventionsarbeit, spielerischem Lernen und der Begeisterung für die Feuerwehr macht den Kinderfeuerwehrtag zu einem besonderen Erlebnis. Entscheidend sind dabei das grosse Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie die hervorragende Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen. Gemeinsam schaffen sie einen Anlass, der nicht nur den Kindern Freude bereitet, sondern auch den Zusammenhalt in Buchberg, Rüdlingen und der gesamten Region stärkt.»
— Tom Büchi, Präsident des Organisationskomitees
30 Jahre Kinderfeuerwehrtag: Eine Erfolgsgeschichte
Der Kinderfeuerwehrtag wurde erstmals im Jahr 1995 durchgeführt. Seitdem hat er sich stetig weiterentwickelt. Was einst als Anlass für Kinder aus Buchberg und Rüdlingen begann, ist heute eine Veranstaltung, die weit über die Region hinaus bekannt ist. Über die Jahre wurden neue Attraktionen und die Zusammenarbeit mit weiteren Blaulichtorganisationen in das Programm aufgenommen. Dies zeigt die kontinuierliche Anpassung und Verbesserung des Konzepts.
Die Organisation wurde ebenfalls professionalisiert. Ein festes Organisationskomitee trägt heute die Verantwortung. In den vergangenen 30 Jahren gab es zahlreiche unvergessliche Momente. Besonders prägend waren zwei Ernstfälle, bei denen die Feuerwehr während des Kinderfeuerwehrtags tatsächlich zu Einsätzen ausrücken musste. Dies unterstreicht die Realitätsnähe und die Bedeutung der Feuerwehr.
Besondere Höhepunkte der Vergangenheit
Im Laufe der 30 Jahre gab es immer wieder aussergewöhnliche Attraktionen, die den Kindern und Helfern in Erinnerung geblieben sind:
- Ein Flugfeldlöschfahrzeug des Flughafens Zürich.
- Die Rettung eines Pferdes mittels Helikopter.
- Spektakuläre Vorführungen mit schweren Rettungsgeräten.
Diese Highlights zeigen das Engagement, den Kindern stets neue und spannende Einblicke zu ermöglichen.
Herausforderungen und Engagement der Helfer
Die Vorbereitungen für das Jubiläumsfest waren sehr umfangreich. Während fünf Bauabenden waren jeweils zwischen 15 und 30 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Sie bauten die notwendige Infrastruktur auf. Hinzu kamen viele weitere Arbeitsstunden für Transporte und Installationen. Am Veranstaltungstag selbst engagierten sich rund 45 Helferinnen und Helfer sowie etwa 40 Jugendliche der Jugendfeuerwehr für einen reibungslosen Ablauf. Dieses freiwillige Engagement ist das Herzstück des Anlasses.
Im Jubiläumsjahr stellte insbesondere der neue Festplatz die Organisatoren vor zusätzliche Aufgaben. Anders als in früheren Jahren fand die Veranstaltung nicht bei der Mehrzweckhalle, sondern auf einer Wiese statt. Dies bedeutete, dass die gesamte Infrastruktur eigens aufgebaut werden musste. Zudem wird es zunehmend anspruchsvoller, genügend freiwillige Helferinnen und Helfer für die Organisation und Durchführung des Anlasses zu gewinnen. Trotz dieser Hürden war der Tag ein voller Erfolg.
Ein Fest für die ganze Region
Der Tag endete für die Kinder mit einer Kinderdisco. Am Abend öffnete dann die Jubiläums-Bar ihre Türen. Im Festzelt wurde ausserdem das WM-Spiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Katar übertragen. So wurde der Kinderfeuerwehrtag zu einem Fest für die ganze Familie und die gesamte Gemeinschaft. Er fördert nicht nur das Verständnis für Blaulichtorganisationen, sondern auch den Zusammenhalt in der Region.





