Die Kantonspolizei Zürich und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben im vergangenen Jahr am Flughafen Zürich eine beträchtliche Menge an Betäubungsmitteln sichergestellt. Insgesamt wurden über 3,8 Tonnen Drogen aus dem Verkehr gezogen. Dies ist ein klares Zeichen für die fortlaufenden Bemühungen der Behörden im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel.
Wichtige Erkenntnisse
- Über 3,8 Tonnen Betäubungsmittel am Flughafen Zürich sichergestellt.
- Marihuana, Khat und Kokain waren die Hauptdrogen.
- Drogenlieferungen kamen aus weltweiten Hotspots wie Bangkok und São Paulo.
- 94 Personen aus 28 Ländern wurden festgenommen.
Umfangreiche Sicherstellungen am Flughafen Zürich
Im Jahr 2025 verzeichneten die Kontrollorgane am Flughafen Zürich eine beeindruckende Bilanz. Die Kantonspolizei Zürich und das BAZG stellten zusammen 3,8 Tonnen Marihuana sicher. Dies macht den grössten Anteil der beschlagnahmten Substanzen aus. Aber auch andere Drogen wurden in erheblichen Mengen gefunden.
Die Liste der sichergestellten Betäubungsmittel ist lang. Neben Marihuana umfasste sie 200 Kilogramm Khat, 47 Kilogramm Kokain und 26 Kilogramm Heroin. Auch 162 Kilogramm Haschisch, 30 Kilogramm Ketamin und über zwölf Kilogramm des pflanzlichen Halluzinogens Ayahuasca wurden gefunden. Diese Vielfalt zeigt die Bandbreite der illegalen Substanzen, die über den Flughafen in die Schweiz gelangen sollten.
Faktencheck Drogenfunde 2025
- Marihuana: 3,8 Tonnen
- Khat: 200 Kilogramm
- Kokain: 47 Kilogramm
- Heroin: 26 Kilogramm
- Haschisch: 162 Kilogramm
- Ketamin: 30 Kilogramm
- Ayahuasca: über 12 Kilogramm
Fracht- und Luftpost als Hauptwege
Ein wesentlicher Teil der Drogen gelangte über Fracht- und Luftpostsendungen in die Schweiz. Hierbei handelte es sich um 1,5 Tonnen Marihuana und 150 Kilogramm Haschisch. Diese Zahlen unterstreichen, wie wichtig die Kontrolle von Post- und Frachtwegen ist. Die Drogen stammten aus vielen verschiedenen Ländern und Regionen weltweit.
Zu den Herkunfts- und Abflugorten gehörten Hotspots des internationalen Drogenhandels. Genannt wurden Bangkok, São Paulo, Los Angeles, Toronto, Johannesburg, Mexiko-Stadt, Tel Aviv, Barcelona, Madrid und Medellín. Diese weitreichende geografische Verteilung zeigt, dass der Flughafen Zürich ein Knotenpunkt für den globalen Drogenhandel ist.
«Die Zusammenarbeit zwischen Kantonspolizei und BAZG ist entscheidend, um den Fluss illegaler Substanzen zu stoppen. Jeder Fund ist ein Erfolg für die öffentliche Sicherheit.»
Festnahmen und Herkunft der Täter
Im Zusammenhang mit diesen Schmuggelaktivitäten nahmen die Behörden insgesamt 94 Personen fest. Diese Festnahmen sind ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Die Täter waren sehr unterschiedlich in Bezug auf Alter und Nationalität.
Unter den Festgenommenen befanden sich 26 Frauen und 68 Männer. Ihr Alter reichte von 18 bis 80 Jahren. Sie stammten aus 28 verschiedenen Nationen. Dies verdeutlicht den internationalen Charakter des Drogenhandels und die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit der Polizeibehörden.
Hintergrund: Transit und Einreise
Der Flughafen Zürich dient nicht nur als Einreiseort für Drogenkuriere in die Schweiz. Er wird auch als wichtiger Transitflughafen genutzt. 37 Drogenkuriere nutzten ihn für den Weitertransport der illegalen Waren. Weitere 57 Personen reisten direkt über den Flughafen in die Schweiz ein, um die Drogen hier zu verteilen.
Die hohe Anzahl an Festnahmen und die Vielfalt der Nationalitäten unterstreichen die globalen Verflechtungen des Drogenhandels. Die Schweiz ist dabei sowohl Ziel- als auch Transitland für Betäubungsmittel.
Kontinuierlicher Kampf gegen Drogenkriminalität
Die Zahlen des vergangenen Jahres zeigen, dass die Drogenfahndung am Flughafen Zürich eine sehr wichtige Aufgabe erfüllt. Die Behörden sind ständig gefordert, neue Schmuggelrouten und -methoden zu erkennen. Die Sicherstellung von fast vier Tonnen Drogen ist ein Beleg für ihre Wachsamkeit und ihren Einsatz.
Die Kantonspolizei Zürich und das BAZG werden ihre Anstrengungen fortsetzen. Sie wollen den Schmuggel von Betäubungsmitteln über den Flughafen Zürich weiterhin effektiv bekämpfen. Die Sicherheit der Bevölkerung hat dabei oberste Priorität. Jeder einzelne Fund trägt dazu bei, die Drogenkriminalität einzudämmen.
Herausforderungen für die Zukunft
Die Drogenkriminalität entwickelt sich ständig weiter. Schmuggler finden immer wieder neue Wege, um Kontrollen zu umgehen. Dies erfordert von den Behörden eine kontinuierliche Anpassung ihrer Strategien und Techniken. Investitionen in moderne Überwachungstechnik und die Schulung des Personals sind unerlässlich.
Auch die internationale Zusammenarbeit spielt eine grosse Rolle. Nur durch den Austausch von Informationen und die gemeinsame Bekämpfung von Drogennetzwerken kann der Handel wirksam eingeschränkt werden. Der Erfolg am Flughafen Zürich ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.
Die Bemühungen der Behörden am Flughafen Zürich sind ein klares Signal an Drogenhändler: Der Flughafen ist kein sicherer Hafen für illegale Geschäfte. Die Kontrollen sind engmaschig, und die Wahrscheinlichkeit, entdeckt zu werden, ist hoch. Dies schützt die Gesellschaft vor den negativen Auswirkungen des Drogenkonsums und der organisierten Kriminalität.





