In der Nacht auf Donnerstag verhaftete die Kantonspolizei Zürich in Wangen bei Dübendorf zwei 20-jährige Männer. Sie stehen im Verdacht, bei der Täller-Hütte absichtlich einen Brand gelegt zu haben. Das Feuer verursachte einen Sachschaden von über fünftausend Franken und bedrohte die Hütte.
Wichtige Punkte
- Zwei junge Männer, 20 Jahre alt, wurden nach Brandstiftung in Wangen-Brüttisellen verhaftet.
- Sie verbrannten einen Naturholztisch und weitere Gegenstände bei der Täller-Hütte.
- Ein Zeuge alarmierte die Rettungskräfte, als die Täter flüchteten.
- Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf die Hütte.
- Der entstandene Sachschaden übersteigt fünftausend Franken.
Brand bei der Täller-Hütte: Schnelle Reaktion verhindert Schlimmeres
Kurz vor 22.40 Uhr ging am Mittwochabend bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich eine Meldung über ein grösseres Feuer ein. Der Brandort befand sich in der Nähe der Täller-Hütte in Wangen-Brüttisellen. Ein aufmerksamer Zeuge näherte sich der Hütte und beobachtete dabei, wie zwei Männer fluchtartig den Ort verliessen.
Die Feuerwehr Illnau-Effretikon/Lindau rückte umgehend aus. Ihre Einsatzkräfte begannen sofort mit den Löscharbeiten. Gleichzeitig leitete die Kantonspolizei Zürich eine umfassende Nahbereichsfahndung ein, um die flüchtigen Täter zu fassen. Die Koordination zwischen Feuerwehr und Polizei war entscheidend.
Fakten auf einen Blick
- Einsatzort: Täller-Hütte, Wangen bei Dübendorf (Gemeinde Wangen-Brüttisellen).
- Tatzeit: Mittwochabend, kurz vor 22.40 Uhr.
- Verhaftete: Zwei Männer, 20 Jahre alt, aus der Schweiz und Grossbritannien.
- Schadenshöhe: Über 5'000 Franken.
- Verbrannte Gegenstände: Naturholztisch und weitere Objekte im Grill.
Fahndung führt zu zwei Verhaftungen
Die Fahndung der Polizei zeigte schnell Erfolg. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Beamten im angrenzenden Wald einen mutmasslichen Täter aufspüren und verhaften. Weitere Ermittlungen führten in den darauffolgenden Stunden zur Festnahme eines zweiten Mannes. Beide Verdächtigen sind 20 Jahre alt. Einer stammt aus der Schweiz, der andere aus Grossbritannien.
Die beiden jungen Männer gestanden die Tat während der polizeilichen Befragung. Die genauen Hintergründe und Motive für die Brandstiftung sind Gegenstand weiterer Untersuchungen. Die Kantonspolizei Zürich arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen, um alle Details zu klären.
«Dank der schnellen Meldung eines Zeugen und dem koordinierten Einsatz von Feuerwehr und Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Flammen hätten leicht auf die Waldhütte übergreifen können.»
Ausmass des Brandes und entstandener Schaden
Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass die Täter einen Tisch aus Naturholz sowie weitere Gegenstände in einem Grill verbrannt hatten. Das Feuer entwickelte sich aufgrund der Art und Menge des Brennmaterials zu einer beträchtlichen Grösse. Es bestand eine ernsthafte Gefahr, dass die Flammen auf die nahegelegene Täller-Hütte übergreifen.
Der schnelle und professionelle Einsatz der Feuerwehr Illnau-Effretikon/Lindau war entscheidend. Nur durch ihr rasches Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Brandes auf das Gebäude verhindert werden. Ohne diese Massnahmen wäre der Sachschaden vermutlich deutlich höher ausgefallen.
Hintergrund zur Täller-Hütte
Die Täller-Hütte ist ein beliebtes Ausflugsziel und wird oft für private Anlässe genutzt. Sie liegt idyllisch am Waldrand und ist ein wichtiger Treffpunkt für die lokale Gemeinschaft. Solche Vandalismusakte gefährden nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Gemeinschaftsleben in der Region.
Konsequenzen und weitere Ermittlungen
Der entstandene Sachschaden durch die Brandstiftung beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über fünftausend Franken. Die Verhaftung der beiden Männer ist ein wichtiger Schritt in der Aufklärung des Vorfalls. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich dauern an. Sie klären derzeit die genauen Umstände und die strafrechtlichen Konsequenzen für die Täter.
Die Zusammenarbeit mit den Stadtpolizeien Dübendorf und Illnau-Effretikon unterstreicht die Bedeutung interkommunaler Polizeiarbeit bei solchen Ereignissen. Die Behörden sind entschlossen, Vandalismus und Brandstiftung in der Region konsequent zu verfolgen und zu ahnden. Die Sicherheit der Bevölkerung und der Schutz öffentlicher Einrichtungen haben oberste Priorität.





