Das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) der Universität Zürich hat eine Neubesetzung an der Spitze bekannt gegeben. Daniel Vogler, der bisherige Forschungsleiter und stellvertretende Direktor, übernimmt per 1. März 2026 die Position des Co-Direktors. Er wird diese Aufgabe gemeinsam mit dem amtierenden Direktor Mark Eisenegger wahrnehmen. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, die operative und strategische Führung des Zentrums zu stärken und seine gesellschaftliche Wirkung zu erhöhen.
Wichtige Punkte
- Daniel Vogler wird Co-Direktor des Fög ab 1. März 2026.
- Er übernimmt die operative Leitung, Mark Eisenegger die strategische.
- Linards Udris wird Leiter Outreach zur Stärkung der gesellschaftlichen Wirkung.
- Vogler ist seit 2008 am Fög und prägte die Forschung massgeblich mit.
- Schwerpunkte liegen in Journalismus und Online-Kommunikation.
Neue Führungsstruktur am Forschungszentrum
Die Ernennung von Daniel Vogler zum Co-Direktor markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Fög. Die neue Führungsstruktur sieht eine klare Aufteilung der Verantwortlichkeiten vor. Daniel Vogler wird sich auf die operative Leitung des Zentrums konzentrieren. Dies beinhaltet die Koordination der Forschungsaktivitäten und die Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs im Tagesgeschäft.
Mark Eisenegger behält seine Rolle als Direktor und wird sich vermehrt strategischen Funktionen widmen. Er bleibt zudem Leiter der Abteilung «Public Sphere and Society» am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IKMZ) der Universität Zürich. Diese Aufteilung ermöglicht es dem Fög, sowohl die täglichen Abläufe effizient zu gestalten als auch langfristige Visionen und Ziele zu verfolgen.
Faktencheck
- Startdatum: 1. März 2026
- Voglers Rolle: Operative Leitung
- Eiseneggers Rolle: Strategische Funktionen
- Fög-Gründung: Das Fög ist seit Jahrzehnten ein führendes Institut im Bereich Medien- und Kommunikationsforschung.
Daniel Voglers langjährige Expertise
Daniel Vogler ist eine bekannte Persönlichkeit im Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft. Er ist seit dem Jahr 2008 am Fög tätig und hat die Forschungsarbeit des Zentrums über fast zwei Jahrzehnte aktiv mitgestaltet und geprägt. Seine umfassende Erfahrung und sein tiefes Verständnis für die Materie machen ihn zu einer idealen Besetzung für die neue Position.
Die Forschungsschwerpunkte von Daniel Vogler liegen in mehreren Schlüsselbereichen. Dazu gehören der Journalismus, die Online-Kommunikation und die Krisenkommunikation. Er ist zudem Experte für computergestützte Forschungsmethoden, die in der modernen Kommunikationswissenschaft immer wichtiger werden. Diese Expertise wird dem Fög helfen, weiterhin an vorderster Front der Forschung zu bleiben.
„Die Kombination aus Daniel Voglers operativer Stärke und Mark Eiseneggers strategischer Weitsicht wird das Fög in eine erfolgreiche Zukunft führen.“
Stärkung des gesellschaftlichen Impacts
Das Fög legt grossen Wert darauf, seine Forschungsergebnisse nicht nur akademisch zu verbreiten, sondern auch einen direkten gesellschaftlichen Nutzen zu stiften. Um diesen Aspekt gezielt zu stärken, wurde das erweiterte Leitungsteam um eine neue Position ergänzt. Linards Udris übernimmt zusätzlich zu seiner Funktion als stellvertretender Forschungsleiter die neu geschaffene Leitung Outreach.
Diese Rolle ist darauf ausgelegt, die Verbindung zwischen der Forschung des Fög und der breiteren Öffentlichkeit sowie relevanten Interessengruppen zu intensivieren. Der gesellschaftliche Impact gilt neben der Grundlagenforschung als eine der beiden strategischen Säulen des Forschungszentrums. Mit Linards Udris in dieser Position will das Fög sicherstellen, dass seine Erkenntnisse praktische Anwendung finden und zu wichtigen gesellschaftlichen Debatten beitragen.
Hintergrund des Fög
Das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) ist Teil der Universität Zürich und widmet sich der Erforschung der Öffentlichkeit und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Es analysiert Medienlandschaften, Kommunikationsprozesse und deren Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Kultur. Das Fög ist bekannt für seine regelmässigen Studien und Berichte, die wichtige Einblicke in die Mediennutzung und Meinungsbildung in der Schweiz geben.
Das erweiterte Leitungsteam
Neben Daniel Vogler, Mark Eisenegger und Linards Udris bleibt auch Geschäftsführerin Maude Rivière Teil des Leitungsteams. Diese Zusammensetzung gewährleistet eine vielseitige und kompetente Führung, die alle Aspekte der Zentrumsarbeit abdeckt. Die Kombination aus wissenschaftlicher Expertise, operativer Effizienz und strategischer Ausrichtung soll das Fög weiterhin als führendes Institut in der Kommunikationswissenschaft etablieren.
Die Neuausrichtung der Führungspositionen spiegelt den Wunsch wider, die Forschungsergebnisse noch relevanter für die Gesellschaft zu gestalten. Es geht darum, die Brücke zwischen akademischer Forschung und praktischer Anwendung zu schlagen. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der sich die Medienlandschaft und die Kommunikationsformen rasant verändern.
Zukunftsaussichten und Forschungsschwerpunkte
Mit der neuen Führungsstruktur wird das Fög seine Arbeit in den Bereichen Journalismusforschung, Online-Kommunikation und Krisenkommunikation weiter vertiefen. Die verstärkte Fokussierung auf Outreach-Aktivitäten bedeutet, dass die Forschungsergebnisse des Fög noch proaktiver in politische Debatten, Medienpraxis und öffentliche Diskurse eingebracht werden sollen. Dies kann beispielsweise durch:
- Regelmässige Publikationen von Studien und Analysen
- Organisation von öffentlichen Veranstaltungen und Diskussionsrunden
- Beratung von Organisationen und Behörden
- Zusammenarbeit mit Medienpartnern zur Verbreitung von Erkenntnissen
Diese Massnahmen sollen sicherstellen, dass die Expertise des Fög nicht nur in Fachkreisen, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen und genutzt wird. Die Universität Zürich stärkt damit ihre Position als wichtiger Akteur in der gesellschaftlich relevanten Forschung.





