Die U18-Juniorinnen der Appenzeller Bären haben am Wochenende in einem spannenden Heimspiel Vivax Winterthur mit 3:1 Sätzen bezwungen. Dieser Sieg ist der zweite Erfolg in der laufenden Frühlingsrunde der 1. Stärkeklasse und sichert dem Team wichtige Punkte für die Tabelle. Das Spiel zeigte eine deutliche Leistungssteigerung nach einem knappen ersten Satz.
Wichtige Erkenntnisse
- Die Appenzeller Bärinnen U18-1 gewannen ihr Heimspiel gegen Vivax Winterthur mit 3:1 Sätzen.
- Es war der zweite Sieg in Folge in der Frühlingsrunde der 1. Stärkeklasse.
- Das Team zeigte nach einem verlorenen ersten Satz eine starke mentale und spielerische Reaktion.
- Livia Bänziger und Elina Waldburger spielten eine entscheidende Rolle im Angriff und mit starken Services.
- Die Appenzellerinnen haben nun sechs Punkte auf ihrem Konto und blicken optimistisch auf das nächste Auswärtsspiel gegen Flawil.
Satz eins geht knapp an Winterthur
Der Start in die Partie um 14 Uhr gestaltete sich für die Appenzellerinnen schwierig. Trotz der Entschlossenheit, an die gute Leistung des ersten Spiels anzuknüpfen, prägten viele Eigenfehler den ersten Satz. Das Team fand nicht sofort seinen Rhythmus, was zu einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen führte. Vivax Winterthur nutzte diese Phase effektiv und sicherte sich den ersten Satz knapp mit 26:24 Punkten.
Diese knappe Niederlage im ersten Satz diente den Appenzellerinnen als Weckruf. Trainerin Regula Streule gab in der Satzpause eine motivierende Ansprache. Diese schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen, denn das Team zeigte im Anschluss eine deutliche Reaktion.
Faktencheck
- Erstes Spiel der Frühlingsrunde: 3:0-Sieg gegen Andwil.
- Das aktuelle Spiel gegen Vivax Winterthur war das erste Heimspiel im neuen Jahr.
- Vivax Winterthur war ein neuer Gegner für die Appenzellerinnen.
- Der Kader der Appenzellerinnen war durch Krankheiten und Arbeit leicht geschwächt.
Starke Reaktion im zweiten Satz
Mit neuer Energie und klarem Fokus starteten die Appenzellerinnen in den zweiten Satz. Sie waren fest entschlossen, diesen Durchgang für sich zu entscheiden. Die Mannschaft zeigte nun ihre volle Stärke. Starke Serviceserien setzten Vivax Winterthur unter Druck.
Besonders hervorzuheben waren die kraftvollen Angriffe von Livia Bänziger am Netz. Ihre Präsenz und Effektivität trugen massgeblich dazu bei, dass sich das Team einen klaren Vorsprung erarbeiten konnte. Der zweite Satz ging schliesslich deutlich mit 25:10 an die Appenzeller Bärinnen.
"Nach dem ersten Satz war klar, dass wir unsere Fehler minimieren und unser Spiel durchsetzen müssen. Die Reaktion des Teams war hervorragend und hat gezeigt, was in uns steckt." – Regula Streule, Trainerin der Appenzeller Bärinnen.
Dominanz im dritten und vierten Satz
Die Motivation aus dem gewonnenen zweiten Satz trug das Team auch in den dritten Durchgang. Früh im Satz konnten sich die Appenzellerinnen erneut absetzen. Es waren viele mutige Aktionen am Netz zu sehen, und die Spielerinnen zeigten eine hohe Einsatzbereitschaft, indem sie zahlreiche Bälle retteten. Trotz der Bemühungen von Vivax Winterthur dominierten die Appenzellerinnen das Spielgeschehen und gewannen den dritten Satz mit 25:13.
Mit einer Mischung aus Freude und leichter Müdigkeit begannen die Spielerinnen den vierten Satz. Das Ziel war klar: ein entscheidender Sieg ohne einen fünften Satz. Zunächst schlichen sich wieder einige Eigenfehler ein, die es Winterthur ermöglichten, aufzuholen. Beim Stand von 17:17 nahm die Trainerin ein Timeout, um das Team neu zu fokussieren.
Hintergrundinformation
Die 1. Stärkeklasse im Volleyball ist eine wichtige Liga für den Nachwuchs in der Schweiz. Sie bietet jungen Talenten die Möglichkeit, sich zu messen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Erfolge auf diesem Niveau sind entscheidend für die Weiterentwicklung der Spielerinnen und die Förderung des regionalen Volleyballs.
Nach dem Timeout fanden die Appenzellerinnen wieder zu ihrer Form zurück. Eine starke letzte Serviceserie von Elina Waldburger sicherte dem Team den entscheidenden Vorsprung. Mit 25:20 ging auch der vierte Satz an die Appenzeller Bärinnen. Damit war der 3:1-Heimsieg perfekt.
Ausblick auf das nächste Spiel
Durch diesen verdienten Heimsieg haben die U18-Juniorinnen der Appenzeller Bären nun insgesamt sechs Punkte auf ihrem Konto. Das Team blickt optimistisch auf die nächste Herausforderung. Bereits nächste Woche steht ein Auswärtsspiel gegen Flawil an.
Flawil ist ein noch unbekannter Gegner für die Appenzellerinnen. Das Ziel wird sein, befreit aufzuspielen und die Fortschritte aus den letzten Partien umzusetzen. Gelingt dies, sind auch dort weitere wichtige Punkte möglich. Der Zusammenhalt und die kontinuierliche Leistungssteigerung des Teams stimmen zuversichtlich für die kommenden Begegnungen.





