Die deutsche Fussballnationalmannschaft hat sich souverän für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert. Mit einem überzeugenden 6:0-Sieg gegen die Slowakei am Montagabend in Leipzig machte das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann die vorzeitige Teilnahme am Turnier perfekt.
Wichtige Punkte
- Deutschland qualifiziert sich für die WM mit einem 6:0-Sieg gegen die Slowakei.
- US-Präsident Trump verspricht beschleunigte Visa-Vergabe für WM-Fans.
- Empa-Forschende finden PFAS-Rückstände am Engadiner Skimarathon.
Souveräne Qualifikation für die Nationalmannschaft
Die deutsche Elf zeigte in Leipzig eine beeindruckende Leistung. Bereits in der 18. Minute eröffnete Nick Woltemade den Torreigen. Serge Gnabry und Leroy Sané, der einen Doppelpack schnürte, bauten die Führung noch vor der Halbzeit auf 4:0 aus. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden.
Nach der Pause nahm das Tempo etwas ab. Dennoch gelang es den eingewechselten Spielern, das Ergebnis weiter zu erhöhen. Ridle Baku und der erst 19-jährige Debütant Assan Ouedraogo sorgten für die Treffer fünf und sechs, was den Endstand von 6:0 besiegelte. Diese Leistung unterstreicht die Stärke des deutschen Kaders und die gute Vorbereitung unter Julian Nagelsmann.
«Ja, da hat die Mannschaft super viel gearbeitet, jeder Spieler hat super viel investiert. Über dieses gemeinschaftliche Füreinander arbeiten haben sie zu sehr vielen guten Fussballmomenten gefunden. Ja, viele schöne Tore gemacht. Ein sehr, sehr gutes Spiel. Ich bin sehr glücklich, was die Mannschaft betrifft, was den Kern betrifft.»
Julian Nagelsmann, Bundestrainer
Faktencheck
- Es ist die 21. WM-Qualifikation für den vierfachen Weltmeister Deutschland.
- Das Team von Julian Nagelsmann führt die Gruppe A mit 15 Punkten an.
- Über eine Million Eintrittskarten für die WM wurden bereits verkauft.
US-Präsident verspricht schnelle Visa für WM-Fans
Während sich die deutsche Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft vorbereitet, laufen auch die organisatorischen Vorbereitungen in den USA auf Hochtouren. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Vergabe von Visa für ausländische Fans, die bereits Tickets für die Fussball-WM im kommenden Jahr besitzen, zu beschleunigen.
Ein spezielles Terminsystem für Visa-Interviews soll eingerichtet werden, um lange Wartezeiten zu vermeiden. «Bevor ich mein Amt antrat, dauerte es oft ein Jahr, bis man ein Reisevisum erhielt, aber dank der harten Arbeit der Regierung beträgt die Wartezeit jetzt in mehr als 80 Prozent der Welt 60 Tage oder weniger, stellen Sie sich das vor! Allen, die zur Weltmeisterschaft kommen wollen, empfehle ich dringend, sich sofort zu bewerben», erklärte Trump.
Aussenminister Marco Rubio ergänzte, dass sein Ministerium 400 zusätzliche Konsularbeamte eingestellt habe, um den erwarteten Ansturm zu bewältigen. Die FIFA rechnet mit fünf bis zehn Millionen Besuchern, die zu den Spielen in die USA, Mexiko und Kanada reisen könnten. Bisher wurden bereits über eine Million Tickets an Fans aus 212 Ländern verkauft. Die Weltmeisterschaft findet vom 11. Juni bis 19. Juli in elf US-Städten sowie in Mexiko und Kanada statt.
Hintergrund: Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026
Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 wird eine historische Veranstaltung sein, da sie erstmals in drei Ländern – den USA, Kanada und Mexiko – ausgetragen wird. Zudem wird es das erste Turnier mit 48 teilnehmenden Nationen sein, was eine Erweiterung des bisherigen Formats darstellt. Dies verspricht mehr Spiele und eine noch grössere globale Beteiligung.
Die Austragungsorte sind strategisch über Nordamerika verteilt, um eine breite geografische Abdeckung zu gewährleisten und die logistischen Herausforderungen für die vielen erwarteten Fans zu meistern. Die USA wird mit elf Städten den grössten Anteil der Spiele ausrichten.
PFAS-Rückstände am Engadiner Skimarathon: Eine Umweltbedenken
Während die Sportwelt auf die Fussball-WM blickt, gibt es auch Nachrichten aus dem Wintersport, die Anlass zur Sorge geben. Forschende der Eidgenössischen Forschungs- und Materialprüfungsanstalt (Empa) haben am Engadiner Skimarathon 2025 relativ hohe Werte von PFAS-haltigem Skiwachs nachgewiesen. Dies ist bedenklich, da solche Produkte offiziell nicht mehr erlaubt sind.
Die höchste Konzentration der sogenannten «Ewigkeitschemikalien» wurde an der Startlinie über dem Silsersee festgestellt. Diese Chemikalien können mit der Schneeschmelze im Frühling in die Gewässer gelangen und dort die Umwelt belasten. Obwohl bei den zehn schnellsten Läufern keine PFAS nachgewiesen wurden, ist der Fund besorgniserregend. Ein Wachsblock kann Jahre halten, und älteres Wachs enthält fast immer PFAS.
Die Wissenschaftler unterstellen niemandem böse Absicht, da viele Sportler möglicherweise noch alte Wachsbestände nutzen. Sie raten Langläuferinnen und Langläufern dringend, neuen, PFAS-freien Skiwachs zu kaufen. Die genauen gesundheitlichen Auswirkungen von PFAS sind noch nicht vollständig erforscht, doch die Substanzen gelten als potenziell schädlich für Mensch und Umwelt.
Die Gefahr von PFAS
- Ewigkeitschemikalien: PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind äusserst langlebig und bauen sich in der Umwelt kaum ab.
- Umweltrisiko: Sie gelangen ins Wasser und können die Ökosysteme langfristig schädigen.
- Gesundheitliche Bedenken: Die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit werden noch erforscht, stehen aber im Verdacht, schädlich zu sein.
Diese Erkenntnisse zeigen, wie wichtig es ist, umweltfreundliche Alternativen in allen Sportbereichen zu fördern und die Einhaltung von Verboten genau zu überwachen. Der Schutz unserer Natur muss Hand in Hand mit der Leidenschaft für den Sport gehen.





