Die U-21 Mannschaft des FC Winterthur hat am Samstagnachmittag auf der Schützenwiese eine überzeugende Leistung gezeigt. In einem torreichen Spiel der 1. Liga Classic besiegte das Team den FC Widnau klar mit 4:2 und sicherte sich damit wichtige Punkte im Mittelfeld der Tabelle.
Die junge Winterthurer Mannschaft kontrollierte das Spiel über weite Strecken und liess dem Gegner aus dem Rheintal nur wenige Möglichkeiten. Besonders die Offensive zeigte sich spielfreudig und effizient, was letztlich den Unterschied ausmachte. Für den FC Widnau bedeutet die Niederlage einen weiteren Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg.
Das Wichtigste in Kürze
- Die U-21 des FC Winterthur gewinnt ihr Heimspiel gegen den FC Widnau mit 4:2.
- Bereits zur Halbzeit führte Winterthur nach einer dominanten Leistung mit 3:1.
- Die Winterthurer Offensive zeigte sich durchgehend gefährlicher und spielfreudiger.
- Der Sieg festigt die Position des FC Winterthur im Mittelfeld der Tabelle der 1. Liga Classic.
Winterthur übernimmt früh die Kontrolle
Das Spiel auf dem heimischen Rasen der Schützenwiese begann mit einer kurzen Abtastphase. Zwar verzeichneten die Gäste aus Widnau durch einen Flachschuss von Lässer die erste Torchance, doch Torhüter Heierli war zur Stelle. Diese Aktion sollte jedoch für lange Zeit die einzige nennenswerte Offensivszene der Gäste bleiben.
Kurz darauf übernahm die U-21 des FC Winterthur das Spieldiktat. Mit schnellem Passspiel und viel Bewegung setzten die jungen Talente die Abwehr des FC Widnau zunehmend unter Druck. Der Lohn für die Bemühungen folgte in der 18. Spielminute. Onyekosor setzte sich im Strafraum durch und liess dem Widnauer Ersatztorhüter Hetzel mit einem präzisen Schuss keine Abwehrchance.
Starke erste halbe Stunde
Noch vor Ablauf der ersten 30 Minuten baute die Heimmannschaft ihre Führung aus. Ein Ball von der rechten Seite, der möglicherweise als Flanke gedacht war, senkte sich unhaltbar ins lange Eck des Widnauer Tores. Dieser Treffer zum 2:0 unterstrich die Überlegenheit der Winterthurer in der Anfangsphase.
Kurze Hoffnung für die Gäste
Gegen Ende der ersten Halbzeit schien der FC Widnau kurzzeitig ins Spiel zurückzufinden. Drei Minuten vor der Pause traf Lässer nach einer starken Einzelaktion nur den Pfosten. Die Gäste blieben jedoch dran und konnten nur eine Minute später den Anschlusstreffer erzielen.
Nach einem Freistoss von Lirim Shala war es Weber, der per Kopf auf 1:2 verkürzte. Die Hoffnung der mitgereisten Fans aus dem Rheintal währte allerdings nur kurz. Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte stellte der FC Winterthur den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Ein schön herausgespielter Angriff wurde zum 3:1 abgeschlossen, was für eine komfortable Pausenführung sorgte.
Die Situation in der Tabelle
Mit diesem Sieg klettert die U-21 des FC Winterthur auf den 10. Tabellenplatz der 1. Liga Classic, Gruppe 3, und hat nun 19 Punkte auf dem Konto. Der FC Widnau bleibt mit 8 Punkten auf dem vorletzten Platz und kämpft weiterhin gegen den Abstieg.
Entscheidung in der zweiten Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel kontrollierte die Heimmannschaft das Geschehen weitgehend. Die erste Phase der zweiten Halbzeit verlief ohne grosse Höhepunkte, da Winterthur das Tempo verwaltete und Widnau keine Mittel fand, um gefährlich vor das Tor zu kommen.
In der 65. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung. Nach einer sehenswerten Kombination über mehrere Stationen erhöhte die U-21 auf 4:1. Die spielerische Überlegenheit der Winterthurer war in dieser Szene deutlich zu erkennen. Die Abwehr der Gäste war erneut machtlos.
Resultatkosmetik kurz vor Schluss
In der verbleibenden Spielzeit kamen beide Teams noch zu vereinzelten Halbchancen, doch das Spiel war entschieden. Dem eingewechselten D'Amico gelang in der Nachspielzeit noch ein Kopfballtreffer für den FC Widnau, der das Endergebnis auf 4:2 korrigierte. Dieser Treffer war jedoch nicht mehr als Resultatkosmetik.
Für die U-21 des FC Winterthur ist der Sieg ein wichtiger Schritt zur Festigung ihrer Position in der Liga. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie über eine starke Offensive verfügt und auch gegen tief stehende Gegner Tore erzielen kann. Für Widnau hingegen wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner, auch wenn der rettende Strich rechnerisch noch in Reichweite ist.





