In Embrach ereignete sich am Mittwochabend ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Ehepaar im Alter von über 70 Jahren wurde beim Überqueren der Winterthurerstrasse von einem Auto erfasst und erlitt mittelschwere Verletzungen. Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen des Vorfalls.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Ehepaar über 70 wurde in Embrach von einem Auto angefahren.
- Beide Personen erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden ins Spital gebracht.
- Die Winterthurerstrasse war für rund drei Stunden gesperrt.
- Die Polizei sucht Zeugen, um den Unfallhergang zu klären.
Verkehrsunfall am frühen Abend
Am Mittwoch, kurz nach 17:00 Uhr, kam es auf der Winterthurerstrasse in Embrach zu einem folgenschweren Unfall. Ein Ehepaar, beide über 70 Jahre alt, beabsichtigte, die Strasse zu überqueren. Zur gleichen Zeit näherte sich ein Personenwagen, der in Richtung Pfungen unterwegs war.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es zur Kollision. Das Fahrzeug erfasste die beiden Fussgänger, die durch die Wucht des Aufpralls zu Boden geschleudert wurden. Der Vorfall ereignete sich in der Dämmerung, einer Tageszeit, die für alle Verkehrsteilnehmer besondere Vorsicht erfordert.
Rascher Einsatz der Rettungskräfte
Unmittelbar nach dem Unfall wurde ein Grosseinsatz ausgelöst. Mehrere Rettungsteams eilten zur Unfallstelle, um die Erstversorgung der Verletzten sicherzustellen. Sanitäter kümmerten sich vor Ort um das Ehepaar, bevor beide mit je einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Spital transportiert wurden.
Nach ersten Informationen erlitten beide Personen mittelschwere Verletzungen. Über ihren genauen Gesundheitszustand liegen derzeit keine weiteren Angaben vor. Der Fahrer des beteiligten Personenwagens blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt, stand aber sichtlich unter Schock.
Herausforderung Dämmerung und Dunkelheit
Unfälle mit Fussgängern ereignen sich überproportional häufig in den Wintermonaten und bei schlechten Sichtverhältnissen. Die frühe Dämmerung, nasse Strassen und dunkle Kleidung können dazu führen, dass Personen, die die Strasse überqueren, von Autofahrern erst spät wahrgenommen werden. Experten raten Fussgängern dringend, helle Kleidung und reflektierende Materialien zu tragen, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
Polizei nimmt Ermittlungen auf
Die genaue Ursache des Unfalls ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Spezialisten der Kantonspolizei Zürich waren vor Ort, um Spuren zu sichern und den Unfallort zu dokumentieren. Solche Untersuchungen umfassen in der Regel die Befragung von Beteiligten, die Analyse der Fahrzeugschäden und die Auswertung der Spuren auf der Fahrbahn.
Im Zentrum der Ermittlungen steht die Frage, wie es zur Kollision kommen konnte. Faktoren wie die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, die Lichtverhältnisse und die Aufmerksamkeit der beteiligten Personen werden dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Umfangreiche Strassensperrung
Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme musste die Winterthurerstrasse im betroffenen Abschnitt vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte von etwa 17:15 Uhr bis kurz vor 20:00 Uhr an, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr führte.
Feuerwehr richtete Umleitung ein
Die örtliche Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz. Ihre Aufgabe war es, die Unfallstelle abzusichern und den Verkehr umzuleiten. Die Umleitung wurde grossräumig eingerichtet, um den Verkehrsfluss so gut wie möglich aufrechtzuerhalten. Dennoch kam es in der Region zu Staus und Verzögerungen.
Zeugenaufruf der Kantonspolizei
Um den Unfallhergang lückenlos aufklären zu können, ist die Kantonspolizei Zürich auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Verhalten der Beteiligten vor der Kollision machen können, werden dringend gebeten, sich zu melden.
"Jede noch so kleine Beobachtung kann für die Rekonstruktion des Geschehens von entscheidender Bedeutung sein", betonte ein Sprecher der Polizei. Zeugen sollen nicht zögern, sich zu melden, auch wenn sie unsicher sind, ob ihre Informationen relevant sind.
Hinweise sind an die Kantonspolizei Zürich unter der Telefonnummer 058 648 48 48 oder an jeden anderen Polizeiposten zu richten. Alternativ kann auch die allgemeine Notrufnummer 117 gewählt werden.





