In der Nacht auf Mittwoch ereignete sich in Agasul ein Selbstunfall, bei dem drei Personen mittelschwere Verletzungen erlitten. Ein Personenwagen kam von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Starkstrommasten.
Wichtige Details
- Unfall in Agasul in der Nacht auf Mittwoch.
- Drei Personen mittelschwer verletzt.
- Fahrzeug kollidierte mit Starkstrommasten.
- Identität des Fahrers noch unklar, Ermittlungen laufen.
- Blut- und Urinproben angeordnet.
Details zum Unfallhergang
Der Unfall ereignete sich kurz nach 1 Uhr morgens auf der Brauistrasse. Ein Autofahrer war in Richtung Agasul unterwegs. Aus bisher ungeklärten Gründen verliess der Personenwagen am Ausgang einer leichten Kurvenkombination die Fahrbahn nach rechts. Das Fahrzeug geriet ins Wiesland.
Anschliessend prallte der Wagen frontal gegen den Betonpfeiler eines Starkstrommasten. Die Fahrt endete schliesslich zwischen zwei Pfeilern. Die Wucht des Aufpralls war erheblich, was die mittelschweren Verletzungen der Insassen erklärt.
Fakten zum Unfall
- Uhrzeit: Kurz nach 1 Uhr nachts
- Ort: Brauistrasse, Agasul
- Fahrzeug: Personenwagen
- Schaden: Erheblich am Fahrzeug und Starkstrommast
Verletzte und Rettungseinsatz
Der Lenker des Fahrzeugs sowie zwei Mitfahrer zogen sich bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch mehrere Ambulanzteams wurden alle drei Personen umgehend in umliegende Spitäler gebracht.
Der Rettungsdienst des Spitals Winterthur war mit einem Notarzt vor Ort. Zusätzlich unterstützten Rettungsdienste der Spitäler Bülach und Uster sowie Schutz & Rettung Zürich den Einsatz. Die schnelle Reaktion der Rettungskräfte war entscheidend für die Versorgung der Verletzten.
«Die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsdienste war vorbildlich und ermöglichte eine schnelle und effiziente Versorgung der Verletzten vor Ort.»
Ermittlungen zur Unfallursache
Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unbekannt und wird intensiv von der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft See/Oberland untersucht. Ein zentraler Punkt der Ermittlungen ist die Klärung, wer zum Zeitpunkt des Unfalls das Fahrzeug lenkte. Dies ist wichtig für die weitere rechtliche Aufarbeitung.
Für alle drei beteiligten Personen wurden Blut- und Urinproben angeordnet. Diese Massnahme dient der Feststellung, ob Alkohol oder andere Substanzen eine Rolle gespielt haben könnten. Das verunfallte Fahrzeug wurde zur weiteren Untersuchung vorläufig sichergestellt.
Hintergrund der Untersuchung
Die Anordnung von Blut- und Urinproben ist ein Standardverfahren bei Unfällen mit ungeklärtem Hergang und Verletzten. Es hilft den Behörden, mögliche Ursachen wie Fahruntüchtigkeit durch Alkohol oder Drogen zu identifizieren. Das Sicherstellen des Fahrzeugs ermöglicht eine detaillierte technische Prüfung, um Defekte auszuschliessen oder zu bestätigen.
Identität der Beteiligten und rechtliche Konsequenzen
Bei den Unfallbeteiligten handelt es sich um einen 41-jährigen Schweizer, einen 39-jährigen Griechen und einen 29-jährigen Ukrainer. Gegen alle drei Personen wird wegen Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz (SVG) Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Die genauen Vorwürfe hängen von den Ergebnissen der weiteren Ermittlungen ab, insbesondere von der Klärung der Fahrerfrage.
Das Strassenverkehrsgesetz regelt die Pflichten der Verkehrsteilnehmer und die Bedingungen für die Teilnahme am Strassenverkehr. Verstösse können je nach Schwere des Vergehens mit Bussen, Fahrverboten oder sogar Freiheitsstrafen geahndet werden.
Beteiligte Einsatzkräfte
- Kantonspolizei Zürich
- Rettungsdienst Spital Winterthur (mit Notarzt)
- Rettungsdienste Spitäler Bülach und Uster
- Rettungsdienst Schutz & Rettung Zürich
- Feuerwehr Illnau-Effretikon - Lindau
- Polizei Usterregio
- Starkstromspezialist
Der Einsatz der Feuerwehr Illnau-Effretikon - Lindau war notwendig, um die Unfallstelle zu sichern und mögliche Gefahren, insbesondere durch den beschädigten Starkstrommast, zu beseitigen. Ein hinzugezogener Starkstromspezialist kümmerte sich um die Sicherung der Stromversorgungsinfrastruktur.
Auswirkungen auf den Verkehr und die Infrastruktur
Der Unfall hatte kurzfristige Auswirkungen auf den lokalen Verkehr auf der Brauistrasse. Die Strasse musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten teilweise gesperrt werden. Die genaue Dauer der Beeinträchtigung durch den beschädigten Starkstrommast ist noch unklar. Solche Schäden erfordern oft umfangreiche Reparaturen, die einige Zeit in Anspruch nehmen können.
Die Untersuchung wird zeigen, welche genauen Umstände zu diesem schweren Unfall führten und welche Lehren daraus für die Verkehrssicherheit in der Region gezogen werden können. Die Polizei bittet Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.





