Am Freitagabend kam es auf der Hauptstrasse zwischen Flawil und Niederuzwil zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Autos kollidierten frontal, wobei vier Personen, darunter ein drei Monate altes Baby, verletzt wurden. Eine 26-jährige Frau musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit und per Rega ins Spital geflogen werden.
Wichtige Punkte
- Unfall ereignete sich am Freitagabend auf der Hauptstrasse zwischen Flawil und Niederuzwil.
- Vier Personen, einschliesslich eines Babys, wurden verletzt.
- Eine 26-jährige Frau wurde schwer verletzt und per Rega transportiert.
- Sachschaden beläuft sich auf über 20'000 Franken.
- Strasse war während der Rettungsarbeiten gesperrt.
Ablauf des Unfalls und Rettungseinsatz
Der Unfall ereignete sich am Freitag, dem 14. November 2025, kurz vor 21:45 Uhr. Eine 26-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Flawil in Richtung Niederuzwil. Gleichzeitig war ein 28-jähriger Mann mit seiner 23-jährigen Beifahrerin und einem drei Monate alten Baby in entgegengesetzter Richtung unterwegs.
Aus bisher ungeklärten Gründen kam es auf Höhe der Örtlichkeit Lehmgrueb zu einer heftigen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Die Wucht des Aufpralls war erheblich und führte zu beträchtlichem Schaden an beiden Autos.
Fakten zum Unfall
- Datum und Zeit: Freitag, 14. November 2025, kurz vor 21:45 Uhr
- Ort: Hauptstrasse, Höhe Lehmgrueb, zwischen Flawil und Niederuzwil
- Beteiligte Fahrzeuge: Zwei Personenwagen
- Verletzte Personen: Vier (eine schwer, drei leicht)
- Sachschaden: Über 20'000 Franken
Die 26-jährige Fahrerin des von Flawil kommenden Autos erlitt unbestimmte Verletzungen. Sie war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde sie anschliessend mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen.
Die schnelle Reaktion der Rettungsdienste war entscheidend. Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Rega funktionierte reibungslos, um die Verletzten zu versorgen.
Bei der verletzten Frau wurden zudem Blut- und Urinproben angeordnet, um die Unfallursache weiter abzuklären. Dies ist ein Standardvorgehen bei Unfällen mit unklarer Ursache.
Zustand der weiteren Unfallbeteiligten
Der 28-jährige Fahrer des zweiten beteiligten Fahrzeugs wurde vor Ort von medizinischem Personal betreut. Er kam mit geringfügigen Verletzungen davon und benötigte keine weitere stationäre Behandlung im Spital.
Die 23-jährige Beifahrerin und das drei Monate alte Baby, die sich ebenfalls in diesem Auto befanden, wurden mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Spital gebracht. Dort erfolgte eine gründliche Kontrolle, um sicherzustellen, dass keine inneren Verletzungen vorlagen.
Einsatzkräfte vor Ort
Der Unfall erforderte einen grossen Einsatz von Rettungskräften. Mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen waren zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung vor Ort. Die Feuerwehr Region Uzwil rückte mit 25 Angehörigen aus, um die Bergung der eingeklemmten Person durchzuführen und die Unfallstelle zu sichern. Drei Rettungswagen und zwei Notärzte kümmerten sich um die medizinische Erstversorgung der Verletzten. Die Rega war für den Transport der schwer verletzten Person im Einsatz.
Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf über 20'000 Franken geschätzt. Beide Autos wurden bei der Kollision stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden.
Verkehrsbehinderungen und Ermittlungen
Der betroffene Strassenabschnitt zwischen Niederuzwil und Flawil musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region und erforderte Umleitungen.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Es wird untersucht, wie es zu der Kollision kommen konnte und welche Faktoren dazu beigetragen haben.
Unfälle auf Hauptstrassen, insbesondere in den Abendstunden, stellen immer eine grosse Herausforderung für die Einsatzkräfte dar. Die Sichtverhältnisse und die Geschwindigkeit können dabei eine Rolle spielen.
- Sperrung: Hauptstrasse zwischen Niederuzwil und Flawil
- Dauer: Während der gesamten Unfallaufnahme und Bergung
- Ermittlungen: Kantonspolizei St.Gallen untersucht die genaue Ursache
Es ist wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere bei Dunkelheit, erhöhte Vorsicht walten lassen und die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten, um solche tragischen Ereignisse zu vermeiden.
Sicherheit im Strassenverkehr
Dieser Unfall unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit von Aufmerksamkeit und Vorsicht im Strassenverkehr. Besonders bei Fahrten in der Dämmerung oder bei Nacht ist es wichtig, die Geschwindigkeit den Verhältnissen anzupassen und ausreichend Abstand zu halten.
Die Kantonspolizei St.Gallen weist regelmässig auf die Gefahren von Unachtsamkeit und überhöhter Geschwindigkeit hin. Solche Kollisionen können schwerwiegende Folgen haben, nicht nur für die direkt Beteiligten, sondern auch für deren Familien und die gesamte Gemeinschaft.
Die Untersuchung wird zeigen, ob Faktoren wie Ablenkung, Müdigkeit oder andere Ursachen zu diesem schweren Zwischenfall geführt haben.





