Der britische Sänger Tom Odell, bekannt für seinen Welthit «Another Love», kehrt am Mittwochabend für ein Konzert ins Zürcher Hallenstadion zurück. Vor zwölf Jahren trat er dank einer Initiative von 20 Minuten erstmals in der Schweiz auf und hat sich seither eine treue Fangemeinde aufgebaut.
Wichtige Punkte
- Tom Odell spielt am Mittwochabend im Zürcher Hallenstadion.
- Sein erster Auftritt in der Schweiz wurde vor 12 Jahren durch 20 Minuten ermöglicht.
- Der Song «Another Love» hat über 3,3 Milliarden Streams auf Spotify.
- Odell schätzt die Bühne, meidet jedoch das Rampenlicht des Promi-Lebens.
Ein Musiker, sein Klavier und die grosse Bühne
Tom Odell ist ein Künstler, der sich auf das Wesentliche konzentriert. Er sitzt meist allein am Klavier, ohne aufwendige Inszenierungen oder übermässige Showeffekte. Es ist diese authentische Darbietung, die den 35-jährigen Briten weltweit Millionen von Menschen erreicht.
Seine Fähigkeit, Emotionen durch seine Musik zu transportieren, hat ihm eine besondere Stellung in der Musikwelt eingebracht. Das Publikum im Hallenstadion kann sich auf einen Abend voller intensiver musikalischer Momente freuen.
Faktencheck
- Alter: 35 Jahre
- Herkunft: Chichester, Südengland
- Instrument: Klavier
- Bekanntester Hit: «Another Love»
Vom Newcomer zum Stammgast in der Schweiz
Odells Beziehung zur Schweiz begann vor zwölf Jahren. Damals ermöglichte die Zeitung 20 Minuten seinen ersten Auftritt im Zürcher Club Plaza. Der damalige Bericht beschrieb einen jungen Künstler voller Energie und Spielfreude.
«Der blonde Junge begeisterte das Publikum im Zürcher Club Plaza mit einer unglaublichen Spielfreude. Er hämmerte auf seinen Pianotasten herum und sang sich die Seele aus dem Leib. Selbst sein Drummer trommelte derart heftig, dass bereits nach dem dritten Song eine Trommel defekt war. Tom nutzte die Zeit für einen Schwatz mit dem Publikum und wollte wissen, wo man in Zürich feiern kann.»
Diese Anfänge prägten seine Karriere in der Schweiz. Seitdem ist Odell regelmässig zu Gast und hat sich hier eine treue Fangemeinde aufgebaut.
Der globale Erfolg von «Another Love»
Sein grösster Hit «Another Love» ist ein weltweites Phänomen. Der Song zählt beeindruckende 3,3 Milliarden Aufrufe bei Spotify und 1,1 Milliarden bei YouTube. Auch auf TikTok ist das Lied zu einer inoffiziellen Hymne für emotionale Videos geworden.
Die Inspiration für den Song kam aus einem Moment des Herzschmerzes. Dies zeigt Odells Talent, persönliche Erfahrungen in universelle musikalische Botschaften zu verwandeln.
Hintergrundinformationen
Tom Odell wuchs in Chichester auf und zog mit 18 Jahren nach London. Dort wurde er schnell mit Grössen wie Chris Martin von Coldplay verglichen. Frühe Gerüchte über eine Beziehung mit Taylor Swift, damals noch als Country-Sängerin bekannt, sorgten für Aufsehen, wurden aber nie offiziell bestätigt.
Einfluss auf andere Künstler und das Leben im Rampenlicht
Odells Musik hat auch andere bekannte Künstler beeinflusst. Billie Eilish und ihr Bruder Finneas zählen zu seinen Fans. Finneas erklärte kürzlich gegenüber der BBC, dass ein Odell-Konzert ihn dazu motivierte, selbst Musik unter eigenem Namen zu veröffentlichen.
Interessanterweise hat Billie Eilish ihren einstigen Mentor mittlerweile überflügelt und ihn sogar gebeten, die europäischen Konzerte ihrer Welttournee zu eröffnen. Dies zeigt die gegenseitige Wertschätzung in der Musikszene.
Der Umgang mit Ruhm
Trotz seines Erfolgs empfindet Odell das Promi-Leben als belastend. Bereits als 22-jähriger Newcomer äusserte er gegenüber «The Guardian» Bedenken über die Auswirkungen des Ruhms.
«Ich liebe es, Konzerte zu geben, aber alles drumherum ist ziemlich seelenzerstörend. Es ist ungesund, vor Kameras zu stehen.»
Diese Aussage unterstreicht seine Präferenz für die Musik selbst und seine Abneigung gegenüber dem Medienrummel. Er zieht es vor, Musik zu machen und im Hintergrund zu bleiben.
Zitate zum Ruhm
- Odell: «Ich liebe es, Konzerte zu geben, aber alles drumherum ist ziemlich seelenzerstörend.»
- Odell: «Es ist ungesund, vor Kameras zu stehen.»
Musiker aus Leidenschaft
Odell ist am liebsten am Klavier. Er beschreibt sich selbst als eher zurückgezogen und hat nur einen kleinen Kreis enger Freunde. «Ich treffe mich nicht gerne mit Leuten, da fühle ich mich unwohl. Am liebsten bin ich am Piano», sagte er. Diese Hingabe zur Musik wird im Hallenstadion deutlich spürbar sein.
Für das Konzert am Mittwochabend sind noch einige Dutzend Tickets verfügbar. Es ist eine Gelegenheit, einen Künstler zu erleben, der seine Leidenschaft für Musik über alles andere stellt.





