In der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 2025 ist in Winterthur ein Garagenbetrieb von einem Brand betroffen gewesen. Obwohl das Feuer von selbst erlosch, entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Wichtige Fakten
- Brand in einer Winterthurer Garagenwerkstatt.
- Schaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.
- Keine Personen wurden verletzt.
- Feuer erlosch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst.
- Brandursache ist noch unklar, Brandstiftung wird ausgeschlossen.
Entdeckung des Brandes und erste Massnahmen
Ein Angestellter des Garagenbetriebs in Winterthur bemerkte kurz nach 6 Uhr morgens den Brand. Beim Öffnen der Räumlichkeiten stellte er fest, dass das Gebäude stark verraucht war. Die automatischen Brandmelder oder das sofortige Eingreifen des Angestellten führten zur Alarmierung der Einsatzkräfte.
Die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur traf rasch am Ort des Geschehens ein. Bei ihrer Ankunft stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Flammen bereits von selbst erloschen waren. Dies deutet darauf hin, dass der Brand aufgrund von Sauerstoffmangel erstickt sein könnte, was oft in geschlossenen Räumen geschieht.
Faktencheck
- Zeitpunkt der Entdeckung: Kurz nach 6 Uhr morgens.
- Verletzte Personen: Keine.
- Löscharbeiten: Nicht notwendig, da Feuer erloschen war.
Umfangreiche Lüftungs- und Messarbeiten
Nachdem die Feuerwehr keine aktiven Löscharbeiten mehr durchführen musste, konzentrierte sie sich auf die Sicherung des Gebäudes. Mithilfe grosser Ventilatoren wurde das gesamte Gebäude belüftet, um den Rauch zu entfernen und die Luftqualität wiederherzustellen. Diese Massnahme war wichtig, um weitere Schäden durch Rauch und Russ zu verhindern.
Zusätzlich führten die Einsatzkräfte umfassende Luftmessungen durch. Solche Messungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass keine gefährlichen Gase oder Partikel in der Luft verbleiben, die eine Gefahr für die Gesundheit der Mitarbeiter oder Anwohner darstellen könnten. Die Sicherheit stand dabei an erster Stelle.
Brandherd im Untergeschoss
Erste Ermittlungen zur Brandursache ergaben, dass das Feuer im 1. Untergeschoss des Gebäudes ausgebrochen war. Dort befindet sich die Werkstatt des Garagenbetriebs. Der genaue Entstehungsort des Feuers konnte lokalisiert werden, was für die weiteren Untersuchungen von grosser Bedeutung ist.
Die Tatsache, dass der Brand in der Werkstatt begann, lässt verschiedene Vermutungen über die Ursache zu. Dort lagern oft brennbare Materialien wie Öle, Treibstoffe oder Lacke, die bei einem technischen Defekt oder Funkenflug ein Feuer auslösen können.
"Die starke Rauchentwicklung war ein klares Zeichen für das Ausmass des Brandes, auch wenn die Flammen bei unserem Eintreffen bereits erloschen waren", erklärte ein Sprecher der Feuerwehr.
Sachschaden in Millionenhöhe erwartet
Obwohl keine Personen verletzt wurden, ist der finanzielle Schaden beträchtlich. Aufgrund der starken Russentwicklung im gesamten Gebäude wird der Sachschaden auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Russablagerungen können nicht nur Oberflächen verfärben, sondern auch Elektronik und Maschinen dauerhaft beschädigen.
Die Reinigung und Sanierung eines solchen Gebäudes ist aufwendig und kostspielig. Es müssen nicht nur die sichtbaren Schäden behoben, sondern auch unsichtbare Rückstände entfernt werden, um die Funktionsfähigkeit des Betriebs wiederherzustellen. Dies kann Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen.
Hintergrundinformationen
Brände in Garagenbetrieben sind oft mit hohen Sachschäden verbunden, da dort viele wertvolle Maschinen, Werkzeuge und Fahrzeuge gelagert werden. Auch die Gefahr durch hochentzündliche Stoffe ist in solchen Umgebungen erhöht. Präventive Brandschutzmassnahmen sind daher von entscheidender Bedeutung.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die genaue Brandursache ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten werden Spuren sichern und Zeugen befragen, um den Hergang des Brandes zu rekonstruieren.
Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. Dies ist eine wichtige Erkenntnis, da es die Ermittlungen in eine andere Richtung lenkt, beispielsweise auf technische Defekte oder Fahrlässigkeit. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich ist ebenfalls involviert, um den Schaden zu begutachten.
Beteiligte Einsatzkräfte
- Kantonspolizei Zürich
- Stadtpolizei Winterthur
- Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur
- Inspektor der Gebäudeversicherung Kanton Zürich
- Zuständiger Statthalter
Die Zusammenarbeit dieser verschiedenen Behörden ist unerlässlich, um solche Vorfälle umfassend aufzuklären und die notwendigen Massnahmen zu ergreifen. Die Ermittlungen werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis eine definitive Brandursache feststeht.
Auswirkungen auf den Garagenbetrieb
Der betroffene Garagenbetrieb wird voraussichtlich für längere Zeit geschlossen bleiben müssen. Dies hat nicht nur finanzielle Folgen für das Unternehmen, sondern auch für seine Mitarbeiter und Kunden. Reparaturen und Serviceleistungen können in dieser Zeit nicht angeboten werden.
Die Wiederaufnahme des Betriebs erfordert eine gründliche Reinigung, Reparatur der Infrastruktur und möglicherweise den Ersatz beschädigter Geräte und Maschinen. Es wird eine Herausforderung sein, den Betrieb wieder vollständig aufzunehmen und die entstandenen Ausfälle zu kompensieren.





