In Dübendorf haben Fahnder der Kantonspolizei Zürich am Mittwochnachmittag (17.12.2025) zwei Männer festgenommen, die zuvor eine Rentnerin bei einem Trickdiebstahl um 11'000 Franken erleichtert hatten. Die Täter, zwei rumänische Staatsangehörige, wurden nach intensiver Beobachtung gefasst und das gestohlene Geld konnte der Geschädigten zurückgegeben werden.
Wichtige Erkenntnisse
- Zwei Männer bei Trickdiebstahl in Dübendorf festgenommen.
- Opfer war eine Rentnerin, der 11'000 Franken gestohlen wurden.
- Die Täter lenkten die Frau ab, während sie Bargeld aus ihrem Auto entwendeten.
- Die gestohlenen 11'000 Franken wurden sichergestellt und zurückgegeben.
- Die Beschuldigten waren bereits wegen ähnlicher Delikte zur Fahndung ausgeschrieben.
Die Tat: Ablenkung am Chilbiplatz
Die Ereignisse nahmen gegen 16 Uhr ihren Lauf. Polizisten der Kantonspolizei Zürich, die gezielt in der Gegend patrouillierten, bemerkten zwei Männer auf dem Chilbiplatz in Dübendorf. Diese Personen zeigten auffälliges Verhalten, indem sie Bankkunden intensiv beobachteten, die Geld an einem Automaten abhoben.
Eine Rentnerin wurde zum Ziel ihrer Beobachtungen. Nachdem sie am Bankomaten Bargeld bezogen hatte, begab sie sich zu ihrem Fahrzeug. Die beiden Männer folgten ihr dabei unauffällig, ohne dass die Frau Verdacht schöpfte. Ihre Vorgehensweise war genau geplant und auf maximale Unauffälligkeit ausgelegt.
Was ist ein Trickdiebstahl?
Ein Trickdiebstahl zeichnet sich dadurch aus, dass die Täter das Opfer durch eine geschickte Ablenkung dazu bringen, die Beute unbeaufsichtigt zu lassen. Häufig nutzen die Täter dabei Fragen nach dem Weg, das Fallenlassen von Gegenständen oder das Vortäuschen einer Notlage, um die Aufmerksamkeit des Opfers zu fesseln.
Diese Art von Diebstahl erfordert oft eine schnelle und koordinierte Ausführung, da die Täter die kurze Zeitspanne der Ablenkung nutzen müssen, um zuzuschlagen. Opfer sind oft ältere Menschen, die als weniger aufmerksam oder wehrhaft eingeschätzt werden.
Der Diebstahl am Fahrzeug
Die Rentnerin legte ihre Handtasche, in der sich das frisch abgehobene Bargeld befand, auf den Rücksitz ihres Autos. Sie ging anschliessend zum Kofferraum, um ihren Rollator einzuladen. Diesen Moment nutzten die Täter aus. Einer der Männer sprach die Frau an und verwickelte sie in ein Gespräch, indem er nach dem Weg fragte.
Während die Rentnerin abgelenkt war, handelte der zweite Mann schnell und unbemerkt. Er öffnete auf der Beifahrerseite die Hintertür des Fahrzeugs. Aus der Handtasche auf dem Rücksitz entwendete er das Bargeld. Die gesamte Aktion verlief äusserst professionell und koordiniert, was auf Erfahrung der Täter hindeutet.
«Die koordinierte Vorgehensweise der Täter, bei der einer ablenkt und der andere zuschlägt, ist ein klassisches Muster bei Trickdiebstählen. Unsere Fahnder sind darauf geschult, solche Verhaltensweisen zu erkennen.»
Erfolgreiche Festnahme und Rückgabe des Geldes
Dank der aufmerksamen Beobachtung der Kantonspolizei Zürich konnten die beiden Männer kurz nach der Tat bei ihrem eigenen Fahrzeug angehalten und kontrolliert werden. Es handelte sich um zwei rumänische Staatsangehörige im Alter von 33 und 50 Jahren. Die Beamten nahmen sie umgehend fest.
Bei der Kontrolle wurde das gesamte entwendete Bargeld in Höhe von 11'000 Schweizer Franken sichergestellt. Die Freude der Rentnerin war gross, als ihr das Geld vollständig zurückgegeben werden konnte. Der schnelle Erfolg der Polizei verhinderte einen erheblichen finanziellen Schaden für die Geschädigte.
Fakten zum Fall
- Tatort: Chilbiplatz, Dübendorf
- Tatzeit: Mittwoch, 17. Dezember 2025, ca. 16:00 Uhr
- Opfer: Eine Rentnerin
- Gestohlener Betrag: 11'000 Schweizer Franken
- Täter: Zwei rumänische Staatsangehörige (33 und 50 Jahre alt)
- Ergebnis: Geld sichergestellt und zurückgegeben, Täter festgenommen
Hintergrund und weitere Schritte
Es stellte sich heraus, dass die beiden festgenommenen Männer nicht zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren. Sie waren bereits wegen Trickdiebstahls zur Fahndung ausgeschrieben. Dies unterstreicht die Wichtigkeit der präventiven Polizeiarbeit und der gezielten Observation in Gebieten, die für solche Delikte anfällig sind.
Die Männer müssen sich nun vor der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland verantworten. Es wird erwartet, dass die bisherigen Delikte in die Urteilsfindung einfliessen werden. Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, in der Nähe von Bankomaten und beim Umgang mit Bargeld besondere Vorsicht walten zu lassen.
Die Kantonspolizei Zürich rät der Bevölkerung, stets wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Besonders ältere Menschen sollten sich nicht von Fremden ablenken lassen, wenn sie gerade Geld abgehoben haben oder Wertgegenstände bei sich tragen. Eine einfache Frage kann schnell zu einem kostspieligen Verlust führen.





