Der beliebte Wanderweg «Stapfete» zur historischen Kyburg im Zürcher Oberland ist ab dem 2. März 2026 für Sanierungsarbeiten gesperrt. Wandernde müssen bis voraussichtlich Ende Mai 2026 eine signalisierte Umleitung in Kauf nehmen, um das mittelalterliche Schloss zu erreichen. Die Sperrung ist notwendig, da Treppenstufen, Geländer und eine Holzbrücke in schlechtem Zustand sind und eine gefährdete Hangstelle gesichert werden muss.
Wichtige Informationen zur Sperrung
- Sperrung: Wanderweg «Stapfete» zur Kyburg
- Zeitraum: 2. März 2026 bis Ende Mai 2026
- Grund: Sanierungsarbeiten an Treppen, Geländern, Brücke und Hangsicherung
- Umleitung: Ausgeschilderte Route über Sennhof
- Betroffen: Beliebter Wanderweg mit über 400 Stufen
Umfassende Sanierung sichert beliebte Route
Das Tiefbauamt des Kantons Zürich hat die Dringlichkeit der Sanierungsarbeiten am Wanderweg «Stapfete» betont. Der Weg, der vom Bahnhof Sennhof-Kyburg direkt zur imposanten Kyburg führt, zeigt erhebliche Mängel. Besonders die über 400 Treppenstufen, die Geländer entlang des Weges und eine kleine Holzbrücke sind stark abgenutzt und stellen ein Sicherheitsrisiko dar.
Zusätzlich zu diesen Reparaturen ist die Sicherung einer instabilen Hangpartie geplant. Diese Massnahme ist entscheidend, um zukünftige Erdrutsche oder Steinschläge zu verhindern und die langfristige Sicherheit der Wandernden zu gewährleisten. Die Arbeiten erfordern eine vollständige Sperrung des Weges, da die Sicherheit der Bauarbeiter und der Öffentlichkeit währenddessen nicht gewährleistet werden kann.
Faktencheck
- Der Wanderweg «Stapfete» umfasst über 400 Stufen.
- Die Kyburg ist eine der bedeutendsten mittelalterlichen Burganlagen der Schweiz.
- Die Sanierungsarbeiten umfassen Treppen, Geländer, eine Holzbrücke und die Sicherung einer Hangstelle.
Ausweichroute über Sennhof als Alternative
Für die Dauer der Sperrung hat der Kanton Zürich eine offizielle Umleitungsroute eingerichtet. Diese führt ebenfalls über Sennhof und ist deutlich ausgeschildert. Wandernde, die die Kyburg besuchen möchten, können diese alternative Strecke nutzen, um ihr Ziel sicher zu erreichen. Es ist wichtig, den Anweisungen der Beschilderung zu folgen und den gesperrten Originalweg vollständig zu meiden.
Die Umleitung stellt sicher, dass der Zugang zur Kyburg während der Bauphase weiterhin möglich ist, auch wenn der direkte und historisch bedeutsame «Stapfete»-Weg vorübergehend nicht begehbar ist. Die Verantwortlichen bitten alle Besucher um Verständnis und Geduld für die notwendigen Arbeiten.
«Die Sicherheit unserer Wanderwege hat oberste Priorität. Die Sanierung der 'Stapfete' ist unerlässlich, um diesen beliebten Weg auch für zukünftige Generationen zu erhalten.»
Historische Bedeutung der Kyburg und des Wanderwegs
Die Kyburg selbst ist ein wichtiges Kulturgut und thront malerisch über dem Zürcher Oberland. Sie diente über Jahrhunderte als Herrschaftssitz und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel, das Geschichte erlebbar macht. Der Wanderweg «Stapfete» ist nicht nur eine praktische Verbindung, sondern auch ein Teil des historischen Erlebnisses, das viele Besucher schätzen.
Die Route bietet abwechslungsreiches Gelände und führt durch eine reizvolle Naturlandschaft, bevor sie die mittelalterliche Burg erreicht. Die Instandhaltung solcher Wege ist entscheidend für den Erhalt des regionalen Tourismus und der Freizeitangebote. Die Sanierung trägt dazu bei, dass die Kyburg auch weiterhin für Wanderer attraktiv bleibt.
Hintergrund zur Kyburg
Die Kyburg ist eine der ältesten und am besten erhaltenen Burgen der Schweiz. Ihre Geschichte reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Sie war einst im Besitz der Grafen von Kyburg und später der Habsburger und der Stadt Zürich. Heute beherbergt sie ein Museum, das Einblicke in das mittelalterliche Leben und die Geschichte der Region bietet.
Planung und Dauer der Sanierungsarbeiten
Die Arbeiten beginnen am 2. März 2026 und werden voraussichtlich bis Ende Mai 2026 andauern. Dies bedeutet eine Sperrung von rund drei Monaten. Das Tiefbauamt hat diesen Zeitraum bewusst gewählt, um die Hauptwandersaison so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, obwohl der «Stapfete»-Weg das ganze Jahr über frequentiert wird.
Die genaue Dauer hängt auch von Wetterbedingungen und unvorhergesehenen Herausforderungen ab, die bei solchen Bauprojekten auftreten können. Die Öffentlichkeit wird über den Fortschritt der Arbeiten und mögliche Änderungen des Zeitplans informiert. Wanderer sind angehalten, sich vorab über den aktuellen Status zu informieren.
- Start der Sperrung: 2. März 2026
- Voraussichtliches Ende: Ende Mai 2026
- Gesamtdauer: Etwa 3 Monate
Die Investition in die Infrastruktur des Wanderwegs ist eine Investition in die Zukunft des lokalen Tourismus und die Sicherheit der Besucher. Nach Abschluss der Arbeiten steht den Wandernden wieder ein sicherer und erneuerter Weg zur Verfügung, um die Schönheit und Geschichte der Kyburg zu entdecken.



