Leonie, eine Jugendliche mit Spina Bifida, hat sich einen lang gehegten Traum erfüllt: eine Motorradfahrt auf einer Harley-Davidson. Die Stiftung Wunderlampe ermöglichte dieses besondere Erlebnis zusammen mit elf Mitgliedern der Harley Owners Group Zurich Chapter Switzerland. Die Fahrt führte durch die malerische Landschaft des Appenzeller- und Toggenburgerlandes und sorgte für strahlende Gesichter.
Wichtige Erkenntnisse
- Leonie, eine Jugendliche mit Spina Bifida, erfüllte sich ihren Traum von einer Harley-Fahrt.
- Die Stiftung Wunderlampe organisierte das Erlebnis mit Unterstützung der Harley Owners Group Zurich Chapter Switzerland.
- Die Fahrt führte durch das Appenzeller- und Toggenburgerland und begeisterte zahlreiche Zuschauer.
- Leonie genoss das Gefühl von Freiheit und Abenteuer auf zwei Rädern.
Ein Traum wird Wirklichkeit: Das Harley-Abenteuer
Für Leonie war das Motorradfahren immer ein Symbol für Abenteuer und Freiheit. Seit langem träumte sie davon, dieses Gefühl selbst zu erleben. Ihre Spina Bifida schränkte sie in ihrem Alltag ein, doch ihr Wunsch nach einem solchen Erlebnis blieb bestehen. Die Stiftung Wunderlampe, bekannt für die Erfüllung von Herzenswünschen schwerkranker oder beeinträchtigter Kinder und Jugendlicher, nahm sich ihres Anliegens an.
Die Organisation einer solchen Fahrt war eine logistische Herausforderung. Doch mit der Hilfe der Harley Owners Group Zurich Chapter Switzerland fand sich schnell eine Gruppe von elf engagierten Motorradfahrern, die bereit waren, Leonies Wunsch zu erfüllen. Diese Zusammenarbeit zeigt die Kraft von Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft.
Interessanter Fakt
Die Stiftung Wunderlampe hat seit ihrer Gründung im Jahr 2001 über 3.500 individuelle Wünsche für Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen oder Beeinträchtigungen erfüllt. Sie ist national tätig und steuerbefreit.
Der Start in Appenzell: Eine Überraschung für Leonie
Der Tag begann in Appenzell. Leonie wartete gespannt auf einer sonnenbeschienenen Bank vor dem Hotel Appenzell. Das tiefe Grollen in der Ferne verriet, dass die Motorräder nahten. Doch Leonie ahnte nicht, dass sie von einer ganzen Kolonne von zehn Harley-Fahrern und einer Fahrerin überrascht werden würde. Ihre Augen strahlten, als die Gruppe eintraf.
Nach einer herzlichen Begrüssung erhielt Leonie ein originales Harley-Davidson-T-Shirt und eine komplette Motorradkluft. Es war eine kleine Herausforderung, sich in den Anzug zu zwängen und den Helm aufzusetzen, doch mit vereinten Kräften gelang es. Leonies Freude war in diesem Moment unübersehbar. Ihre Augen blitzten vor Stolz und fröhlicher Erwartung. Hinter Harley-Fahrer Tom nahm sie schliesslich ihren Platz auf dem Beifahrersitz ein, bereit für das grosse Abenteuer.
"Motorradfahren ist so unbeschreiblich schön, ein echtes Gefühl von Freiheit!"
Leonie während ihrer Fahrt
Ein Corso durch die Landschaft
Der Harley-Corso setzte sich in Bewegung. Zehn Harleys, eine Fahrerin und Leonie fuhren durch die Gassen Appenzells. Ein solcher Anblick bleibt nicht unbemerkt. Zahlreiche Passanten säumten die Strassen, zückten ihre Handys und winkten der Gruppe zu. Leonie fühlte sich wie eine Prinzessin, die ein Bad in der Menge nahm. Sie genoss die Aufmerksamkeit und die Begeisterung der Zuschauer.
Die Route führte durch die wunderschöne Appenzeller und Toggenburger Landschaft. Die frische Luft, die vorbeiziehenden Hügel und Täler – alles trug zu einem unvergesslichen Erlebnis bei. Besonders genoss Leonie ihre Lieblingssongs, die ihr Fahrer Tom über die Helmkopfhörer einspielte. Diese persönliche Note machte die Fahrt noch spezieller.
Hintergrund zur Stiftung Wunderlampe
Die Stiftung Wunderlampe ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit schweren Erkrankungen oder Beeinträchtigungen zu verbessern. Dies geschieht durch die Erfüllung individueller Herzenswünsche, die den Betroffenen und ihren Familien besondere Momente der Freude und Abwechslung schenken.
Zwischenstopp und Abschied
Auf der Schwägalp legte die Gruppe einen Zwischenhalt ein. Als Leonie scherzhaft gefragt wurde, ob es ihr langsam reichen würde, antwortete sie mit gespielter Entrüstung: "Sicher noch lange nicht!" Ihre Begeisterung war ungebrochen. Das Gefühl von Freiheit, das sie auf dem Motorrad erlebte, war genau das, wovon sie geträumt hatte.
Das Endziel der Fahrt war Grabs. Dort angekommen, versammelten sich die Harley-Fahrer zu einem Gruppenfoto mit Leonie in ihrer Mitte. Zum Abschied erhielt Leonie ein Love-Ride-Bandana als Souvenir. Die HOG-Fahrer verabschiedeten sich mit herzlichen Umarmungen von ihrem neuen Harley-Fan. Sie versicherten Leonie, dass dieser Ausflug auch für sie selbst einer der schönsten gewesen sei, die sie je erlebt hatten. Es war ein Tag, der nicht nur Leonie, sondern auch ihren Begleitern in bester Erinnerung bleiben wird.
Die Bedeutung solcher Erlebnisse
Solche Erlebnisse sind für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen von unschätzbarem Wert. Sie bieten nicht nur eine willkommene Abwechslung vom oft schwierigen Alltag, sondern stärken auch das Selbstwertgefühl und die Lebensfreude. Die Möglichkeit, einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen, gibt Hoffnung und zeigt, dass auch mit Einschränkungen Grosses erreicht werden kann.
- Stärkung des Selbstwertgefühls: Das Erleben eines besonderen Moments kann das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördern.
- Freudige Abwechslung: Eine Auszeit vom Alltag, die neue Energie spendet.
- Gemeinschaftsgefühl: Die Unterstützung durch andere Menschen zeigt, dass man nicht allein ist.
Die Stiftung Wunderlampe nimmt weiterhin Wunschanmeldungen entgegen. Alle Kinder und Jugendlichen mit einer schweren Erkrankung oder Beeinträchtigung, sowie deren Angehörige, Freunde oder Bekannte, können einen Wunsch einreichen. Dies stellt sicher, dass auch in Zukunft viele weitere Herzensträume wahr werden können.





