Vier Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren sind in der Nacht auf Sonntag in Wangen bei Dübendorf von der Kantonspolizei Zürich verhaftet worden. Sie stehen im Verdacht, ein gestohlenes Fahrzeug gefahren und dabei Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h erreicht zu haben. Der Vorfall löste eine Fahndung aus, die in der Verhaftung der Schweizer Teenager mündete.
Wichtige Erkenntnisse
- Vier Jugendliche (13-15 Jahre) in Wangen-Brüttisellen verhaftet.
- Verdacht auf Diebstahl eines Fahrzeugs und Raserfahrt.
- Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h auf der Autobahn.
- Ermittlungen der Jugendanwaltschaft sind im Gange.
Verfolgungsjagd durch die Nacht
Die Ereignisse nahmen ihren Lauf, als Anwohner in Wangen bei Dübendorf gegen 2:30 Uhr morgens ein Fahrzeug meldeten. Es fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Haldenstrasse auf und ab. Diese Strasse ist eine 50er-Zone, doch das Fahrzeug soll dort mit rund 100 km/h unterwegs gewesen sein.
Patrouillen der Kantonspolizei Zürich rückten sofort aus. Sie sichteten das Fahrzeug kurz darauf in Brüttisellen, bevor es auf die Autobahn A15 in Richtung Uster abbog. Die Polizisten leiteten umgehend eine Fahndung ein, um das flüchtige Auto zu stoppen und die Insassen zu identifizieren.
Faktencheck
- Uhrzeit der Meldung: Gegen 2:30 Uhr
- Gemeldete Geschwindigkeit (50er-Zone): Rund 100 km/h
- Verhaftungsort: Wangen bei Dübendorf
Hochgeschwindigkeitsfahrt auf nasser Fahrbahn
Die Fahndung führte die Kantonspolizei gegen 3:30 Uhr zurück nach Wangen bei Dübendorf. Dort trafen sie auf das gesuchte Fahrzeug und die vier jugendlichen Insassen. Alle vier wurden festgenommen. Es handelt sich um Schweizer Jugendliche im Alter von 13, 14 und 15 Jahren.
Die Ermittlungen ergaben, dass ein 14- und ein 15-jähriger Jugendlicher das Steuer des über 500 PS starken Wagens übernommen hatten. Sie beschleunigten das Fahrzeug auf den Autobahnen A15 und A1 auf eine Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h. Die Strassenverhältnisse waren dabei äusserst gefährlich: Die Fahrbahn war nass und die Temperaturen lagen unter dem Gefrierpunkt.
„Die Ermittlungen lassen darauf schliessen, dass ein 14- und ein 15-jähriger Jugendlicher auf der Fahrt über die A15 und A1 das über 500 PS starke Fahrzeug bei nasser Strasse und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf rund 250 km/h beschleunigten.“
Gefährdung der Verkehrssicherheit
Eine Fahrt mit 250 km/h auf nasser Fahrbahn und bei Minustemperaturen stellt eine extreme Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer dar. Das junge Alter der Fahrer und die mangelnde Erfahrung verschärfen diese Gefahr erheblich. Glücklicherweise kam es zu keinen Unfällen mit Personenschaden, was bei solchen Geschwindigkeiten nicht selbstverständlich ist.
Die Polizei betonte die Rücksichtslosigkeit des Verhaltens. Solche Aktionen können schwerwiegende Folgen für die Jugendlichen selbst und unbeteiligte Dritte haben. Die Kantonspolizei Zürich nimmt solche Vorfälle sehr ernst und leitet umgehend Massnahmen ein.
Hintergrund zur Jugendkriminalität
Jugendliche Straftaten wie Fahrzeugentwendung und Raserfahrten sind ernstzunehmende Delikte. Sie können weitreichende Konsequenzen für die Täter haben, einschliesslich strafrechtlicher Verfolgung und psychologischer Betreuung. Präventionsprogramme und Aufklärung spielen eine wichtige Rolle, um solche Vorfälle zu minimieren.
Konsequenzen für die Jugendlichen
Die vier Jugendlichen werden nun der Jugendanwaltschaft gemeldet. Sie müssen sich wegen der Raserfahrt und der Entwendung des Fahrzeugs verantworten. Das Strafmass für Jugendliche unterscheidet sich von dem für Erwachsene. Es werden vor allem erzieherische Massnahmen im Vordergrund stehen.
Die Jugendanwaltschaft prüft alle Umstände des Falls. Dazu gehören die genaue Rolle jedes Jugendlichen, die Motivation hinter der Tat und mögliche Vorstrafen. Auch die Frage, wie die Jugendlichen an das Fahrzeug gelangten, ist Teil der Ermittlungen.
Weitere Schritte der Behörden
Die Polizei wird weiterhin eng mit der Jugendanwaltschaft zusammenarbeiten. Ziel ist es, die genauen Abläufe der Tat zu rekonstruieren und alle Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. Solche Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit, junge Menschen für die Gefahren im Strassenverkehr zu sensibilisieren und ihnen die Konsequenzen ihres Handelns aufzuzeigen.
Die Eltern der Jugendlichen wurden über den Vorfall informiert. Sie sind nun ebenfalls in den Prozess eingebunden. Die Unterstützung und Begleitung der Jugendlichen durch ihr Umfeld ist entscheidend für deren zukünftige Entwicklung und Prävention weiterer Delikte.





