Die Kantonspolizei Zürich hat in Nürensdorf eine umfangreiche illegale Hanfplantage ausgehoben. Bei einer Kontrolle einer als CBD-Hanfanlage deklarierten Einrichtung stiessen die Beamten auf über 8000 THC-haltige Pflanzen sowie mehr als 14 Kilogramm konsumfertiges Marihuana. Zwei Betreiber wurden festgenommen.
Wichtige Erkenntnisse
- Über 8000 THC-haltige Hanfpflanzen entdeckt.
- Mehr als 14 Kilogramm konsumfertiges Marihuana sichergestellt.
- Zwei Betreiber, ein 28-jähriger Schweizer und ein 37-jähriger Bulgare, verhaftet.
- Anlage war als CBD-Hanfproduktion getarnt.
- Forensisches Institut Zürich unterstützte bei Spurensicherung und THC-Bestimmung.
Umfassende Polizeikontrolle deckt illegale Machenschaften auf
Am Donnerstagvormittag führte die Kantonspolizei Zürich eine Routinekontrolle in einer Indooranlage in Nürensdorf durch. Die Betreiber gaben an, dort CBD-Hanf zu produzieren. Die Polizisten fanden jedoch schnell heraus, dass die Realität anders aussah. Statt der legalen CBD-Pflanzen entdeckten sie eine riesige Anzahl von Hanfpflanzen, die den illegalen Wirkstoff THC enthielten.
Die Dimension der Plantage war beträchtlich. Es handelte sich um über 8000 Pflanzen. Zusätzlich wurden mehr als 14 Kilogramm bereits getrocknetes und konsumfertiges Marihuana gefunden. Dies deutet auf eine professionelle und gross angelegte Produktion hin, die weit über den Eigenbedarf hinausgeht.
Faktencheck
- Anzahl Pflanzen: Über 8000 THC-haltige Hanfpflanzen.
- Marihuana-Menge: Mehr als 14 Kilogramm konsumfertiges Marihuana.
- Zusätzliche Funde: Über 2000 getrocknete Pflanzen entdeckt.
Festnahme der mutmasslichen Betreiber
Im Zuge der Razzia nahmen die Einsatzkräfte zwei mutmassliche Betreiber der Anlage fest. Es handelt sich um einen 28-jährigen Schweizer und einen 37-jährigen Bulgaren. Beide wurden nach der polizeilichen Befragung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland überstellt. Dort werden nun weitere rechtliche Schritte eingeleitet.
Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Kantonspolizei, den illegalen Drogenhandel im Kanton Zürich zu bekämpfen. Solche Plantagen stellen nicht nur eine Straftat dar, sondern können auch mit weiteren kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen.
„Die Entdeckung dieser Plantage ist ein wichtiger Schlag gegen den illegalen Drogenhandel in unserer Region. Wir werden weiterhin entschlossen gegen solche Machenschaften vorgehen.“
– Ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich (nicht direkt zitiert, sondern sinngemäss)
Forensische Unterstützung und fachgerechte Entsorgung
Zur Sicherung der Beweismittel und zur genauen Bestimmung des THC-Gehalts der Pflanzen wurde das Forensische Institut Zürich (FOR) hinzugezogen. Die Experten des FOR entnahmen Proben, um die illegalen Substanzen zweifelsfrei nachzuweisen. Dies ist entscheidend für die gerichtliche Verwertung des Falls.
Nach Abschluss der Spurensicherung wurden die illegalen Hanfpflanzen fachgerecht entsorgt. Die gesamte Anlage wurde abgebaut und das gefundene Marihuana sichergestellt. Dies verhindert, dass die illegalen Substanzen in den Umlauf gelangen und schützt die öffentliche Gesundheit.
Hintergrundinformationen
In der Schweiz ist der Anbau von Hanf mit einem THC-Gehalt von unter 1% legal, sofern er als CBD-Hanf deklariert ist. Produkte mit einem höheren THC-Gehalt fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und sind illegal. Die Unterscheidung ist für die Strafverfolgung von grosser Bedeutung und erfordert oft präzise Laboranalysen.
Der Markt für CBD-Produkte hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dies führt leider auch dazu, dass Kriminelle versuchen, diese legale Fassade für den illegalen Anbau von THC-reichem Hanf zu nutzen.
Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft
Die Entdeckung einer so grossen illegalen Plantage in Nürensdorf hat sicherlich Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft. Es zeigt, dass illegale Aktivitäten auch in vermeintlich ruhigen Gegenden stattfinden können. Die Polizei arbeitet daran, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und Kriminalität zu unterbinden.
Bürgerinnen und Bürger sind oft die ersten, die ungewöhnliche Aktivitäten in ihrer Umgebung bemerken. Die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Polizei ist entscheidend, um solche Verbrechen aufzudecken. Hinweise aus der Bevölkerung können hierbei eine wichtige Rolle spielen.
Die Kantonspolizei Zürich betont, dass sie weiterhin wachsam bleibt und gegen illegale Drogenproduktionsstätten vorgehen wird. Die nun verhafteten Personen müssen sich vor Gericht verantworten. Das genaue Strafmass wird im Rahmen des Gerichtsverfahrens festgelegt.
Prävention und Aufklärung
- Regelmässige Kontrollen durch die Polizei.
- Zusammenarbeit mit forensischen Instituten.
- Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren illegaler Drogen.
- Förderung der Sensibilisierung für verdächtige Aktivitäten.





