Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Dienstag in Wallisellen zwei Männer im Alter von 21 und 24 Jahren festgenommen. Die beiden Franzosen stehen im Verdacht, in ein Autohaus für Luxusfahrzeuge eingebrochen zu sein. Der Vorfall ereignete sich kurz vor 1 Uhr morgens, als eine Meldung über verdächtige Aktivitäten bei der Einsatzzentrale einging.
Die schnelle Reaktion der Polizei und moderne Sicherheitssysteme des betroffenen Händlers führten zur raschen Festnahme der mutmasslichen Täter. Dies unterstreicht die zunehmende Herausforderung durch organisierte Luxusauto-Diebstähle in der Schweiz.
Wichtige Fakten
- Zwei Franzosen (21 und 24) in Wallisellen festgenommen.
- Verdacht auf Einbruch bei einem Luxusauto-Händler.
- Diebe zielten auf einen BMW M3 und einen Mercedes E63 AMG ab.
- Händler hatte Sicherheitssysteme nach früherem Diebstahl stark verbessert.
- Serie von Luxusauto-Diebstählen in der Zentral- und Ostschweiz.
Details zum Vorfall in Wallisellen
Kurz vor 1 Uhr in der Nacht auf Dienstag erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich eine Meldung. Diese betraf «verdächtige Aktivitäten» bei einem Händler für Luxusautos in Wallisellen. Eine sofort entsandte Patrouille traf schnell vor Ort ein.
Die Polizisten stellten Einbruchspuren fest. Beim Betreten des Geländes bemerkten sie zwei Personen. Diese versuchten daraufhin zu flüchten. Die Beamten nahmen die Verfolgung zu Fuss auf.
Die beiden Männer konnten unweit des Tatortes festgenommen werden. Bei den mutmasslichen Einbrechern handelt es sich um französische Staatsangehörige. Sie sind 21 und 24 Jahre alt.
Faktencheck
- Tatzeitpunkt: Kurz vor 1 Uhr morgens.
- Festnahmeort: Unweit des Tatortes in Wallisellen.
- Nationalität der Täter: Französisch.
Zielobjekte der Diebe
Der Geschäftsführer des betroffenen Autohauses äusserte sich zu dem Vorfall. Er berichtete, dass die Einbrecher es auf zwei spezifische Fahrzeuge abgesehen hatten. Es handelte sich um einen Mercedes E63 AMG und einen BMW M3.
Der Geschäftsführer zeigte sich schockiert über den Vorfall. Er betonte jedoch auch die Effektivität seiner Sicherheitssysteme. Diese spielten eine entscheidende Rolle bei der schnellen Festnahme der Täter.
«Der Schock sitzt sehr tief», sagte der Geschäftsführer. «Zum Glück kamen wir glimpflich davon und es wurde kein Auto gestohlen – nicht wie beim letzten Mal.»
Diese Aussage verweist auf einen früheren Diebstahl. Vor zwei Jahren wurde aus demselben Autohaus ein Mercedes gestohlen. Der Täter konnte damals entkommen, wurde aber später in Deutschland gefasst.
Hintergrund der Sicherheitsmassnahmen
Nach dem Diebstahl vor zwei Jahren investierte der Händler massiv in seine Sicherheit. Er rüstete das Geschäft mit umfassenden Systemen auf. Dazu gehören moderne Kameras, Alarmanlagen und weitere technische Sicherungen. Diese Massnahmen waren ausschlaggebend für den Erfolg der Polizeiaktion.
Zunehmende Serie von Luxusauto-Diebstählen
Der Vorfall in Wallisellen ist kein Einzelfall. Die Schweiz erlebt derzeit eine Serie von Diebstählen hochpreisiger Fahrzeuge. Besonders betroffen sind Autohändler in der Zentral- und Ostschweiz.
In den letzten Monaten gab es über 40 solcher Einbrüche. Dabei wurden Luxusautos gestohlen. Die Täter nutzen diese Fahrzeuge oft für schnelle Fluchten über Autobahnen. Dies führte bereits zu schweren Unfällen, wenn die Polizei versuchte, die Diebe zu stoppen.
Die Diebstähle konzentrieren sich auf die Deutschschweiz. Die gestohlenen Fahrzeuge werden fast ausschliesslich über die Grenze nach Frankreich gebracht. Dies erklärte Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, vor zwei Monaten gegenüber 20 Minuten.
Methoden der Diebesbanden
Die Täter gehen bei ihren Diebstählen sehr gezielt vor. Sie wissen genau, welche Autos sie stehlen wollen. Schneider fügte hinzu: «Zum Teil parkieren die Täter sogar andere Fahrzeuge um, damit sie das eigentliche Zielobjekt wegfahren können.»
Es ist derzeit unklar, ob es sich um eine einzelne organisierte Gruppe handelt. Es könnten auch mehrere Banden sein, die diese Art von Kriminalität begehen. Die Ermittlungen dazu laufen noch.
- Über 40 Diebstähle in den letzten Monaten.
- Hauptsächlich betroffen: Autohändler in Zentral- und Ostschweiz.
- Fahrzeuge werden oft nach Frankreich überführt.
- Gezielte Auswahl der Diebesobjekte.
Polizeiliche Ermittlungen und Prävention
Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Die beiden festgenommenen Franzosen werden befragt. Die Behörden prüfen mögliche Verbindungen zu anderen Diebstählen in der Region und international.
Die Zusammenarbeit zwischen den Polizeikorps und den Autohändlern ist entscheidend. Moderne Sicherheitstechnologien spielen eine immer wichtigere Rolle. Sie helfen, solche Verbrechen zu verhindern und Täter zu fassen.
Die Bevölkerung wird zudem aufgefordert, bei verdächtigen Beobachtungen umgehend die Polizei zu informieren. Jede Meldung kann zur Aufklärung von Straftaten beitragen und die öffentliche Sicherheit erhöhen.
Sicherheits-Tipps für Autohändler
- Installation von hochauflösenden Überwachungskameras.
- Einsatz moderner Alarmsysteme mit direkter Polizeianbindung.
- Verstärkung von Türen und Fenstern.
- Regelmässige Überprüfung der Sicherheitsinfrastruktur.
- Zusammenarbeit mit lokalen Polizeibehörden.





