Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich warnt die Bevölkerung vor betrügerischen Spendensammlungen. Berichte zeigen, dass Personen auf Parkplätzen angesprochen werden. Die Betrüger nutzen oft Fahrzeuge mit französischen Kennzeichen, um nach der Ansprache schnell wieder zu verschwinden.
Wichtige Erkenntnisse
- Betrüger geben sich als Spendensammler aus.
- Oft werden Opfer auf Parkplätzen angesprochen.
- Fahrzeuge der Betrüger haben häufig französische Kennzeichen.
- Legitime Sammler besitzen eine kantonale Bewilligung.
- Verdächtige Fälle sollen der Polizei unter 117 gemeldet werden.
Vorsicht bei unbekannten Spendensammlungen
Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich hat Informationen über verdächtige Spendensammlungen erhalten. Diese Meldungen stammen unter anderem von der Gemeinde Wildberg. Es handelt sich um Personen, die vorgeben, für wohltätige Zwecke Spenden zu sammeln. Die Behörden raten dringend zur Vorsicht.
Besonders auffällig ist die Vorgehensweise der Betrüger. Sie suchen gezielt den Kontakt zu Menschen auf Parkplätzen. Dies ermöglicht ihnen eine schnelle Flucht, falls sie Verdacht erregen. Die Fahrzeuge, die dabei eingesetzt werden, fallen oft durch französische Kennzeichen auf.
Fakten auf einen Blick
- Ort der Ansprache: Häufig auf Parkplätzen.
- Fahrzeuge: Oft mit französischen Kennzeichen.
- Betrugsmasche: Vortäuschung von Spendensammlungen.
- Behörde: Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich warnt.
So erkennen Sie echte Spendensammler
Es ist wichtig, zwischen seriösen und betrügerischen Spendensammlungen zu unterscheiden. Legitime Spendensammler im Kanton Zürich müssen eine kantonale Bewilligung besitzen. Diese Bewilligung müssen sie jederzeit bei sich tragen und auf Verlangen vorzeigen können. Zögern Sie nicht, danach zu fragen.
Seriöse Organisationen agieren transparent. Sie informieren klar über ihre Zwecke und geben Auskunft über die Verwendung der gesammelten Gelder. Oftmals sind ihre Sammler auch entsprechend gekennzeichnet, beispielsweise mit Arbeitskleidung oder Namensschildern der Organisation.
«Legitime Sammlerinnen und Sammler verfügen über eine kantonale Bewilligung, die sie stets bei sich tragen müssen.»
Verdächtige Aktivitäten sofort melden
Die Sicherheitsdirektion appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein. Wenn Sie auf eine verdächtige Spendensammlung treffen, sollten Sie umgehend die Polizei informieren. Die Telefonnummer für solche Meldungen ist 117. Eine schnelle Reaktion kann dazu beitragen, weitere Betrugsfälle zu verhindern und die Täter zu fassen.
Es ist ratsam, keine Spenden an Personen zu geben, die keine gültige Bewilligung vorweisen können oder bei denen Sie ein ungutes Gefühl haben. Ihre Sicherheit und die Ihres Geldes sollten immer Vorrang haben. Achten Sie auf Details wie das Verhalten der Personen und die Art der Formulare, die sie verwenden.
Hintergrundinformationen
Betrügerische Spendensammlungen sind ein wiederkehrendes Problem. Sie nutzen die Hilfsbereitschaft der Menschen aus, um sich persönlich zu bereichern. Die Behörden im Kanton Zürich beobachten solche Phänomene regelmässig. Die Sensibilisierung der Bevölkerung ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen diese Art von Kriminalität. Es geht darum, das Vertrauen in echte Hilfsorganisationen zu schützen.
Schutzmassnahmen im Alltag
Um sich vor Betrügern zu schützen, gibt es einfache Regeln. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie auf öffentlichen Plätzen wie Parkplätzen angesprochen werden. Dies sind oft Orte, an denen Betrüger leichtes Spiel haben und schnell verschwinden können. Überprüfen Sie immer die Glaubwürdigkeit der Person oder Organisation, bevor Sie spenden.
Eine Spende an eine bekannte und vertrauenswürdige Organisation ist in der Regel sicherer. Viele Organisationen bieten auch Online-Spenden oder Überweisungen an, was eine sicherere Methode darstellt als Bargeldspenden an der Haustür oder auf der Strasse. Informieren Sie auch Freunde und Familie über diese Warnung.
Typische Merkmale von Betrugsversuchen
- Druck: Die Sammler üben oft Druck aus oder erzeugen ein Gefühl der Dringlichkeit.
- Bargeld: Sie bevorzugen Bargeld und lehnen andere Zahlungsmethoden ab.
- Fehlende Legitimation: Sie können keine offizielle Bewilligung oder Ausweis vorzeigen.
- Unklare Ziele: Die genaue Verwendung der Spenden bleibt vage oder wird nicht transparent kommuniziert.
- Fahrzeuge: Auffällige Fahrzeuge, oft mit ausländischen Kennzeichen, die eine schnelle Flucht ermöglichen.
Die Kantonspolizei Zürich nimmt jede Meldung ernst. Ihre Zusammenarbeit ist entscheidend, um diese Art von Kriminalität einzudämmen. Helfen Sie mit, den Kanton Zürich sicherer zu machen.





