Der HC Davos hat am Sonntagabend eine Niederlage gegen den EHC Kloten hinnehmen müssen. Das Auswärtsspiel endete mit 4:1 für die Zürcher Unterländer. Besonders die vielen Strafen und mangelnde Energie prägten die Partie aus Sicht der Bündner.
Wichtige Erkenntnisse
- Der HC Davos verlor auswärts gegen den EHC Kloten mit 1:4.
- Strafen und fehlende Energie waren entscheidende Faktoren für die Davoser.
- Kloten nutzte zwei Powerplays im Mitteldrittel für Tore.
- HCD-Goalie Sandro Aeschlimann zeigte sich bei einem Gegentor unglücklich.
- Davos spielte zuvor den Spengler Cup mit fünf Spielen in kurzer Zeit.
Schwung aus dem Spengler Cup verflogen
Nach dem Triumph am Spengler Cup, wo der HC Davos fünf Spiele innerhalb von viereinhalb Tagen bestritt und den Titel gewann, schien die Energie im Auswärtsspiel gegen Kloten zu fehlen. Dies wurde im Verlauf der Partie immer deutlicher. Bereits im Vorfeld war klar, dass die Belastung des Turniers Spuren hinterlassen könnte.
Simon Knak, Stürmer des HCD, äusserte sich in der zweiten Pause besorgt:
«Wir haben sowieso schon nicht so viel Energie – wir müssen aufhören, Strafen zu nehmen.»Diese Aussage fasst die Situation gut zusammen und deutet auf die Schwierigkeiten hin, mit denen die Davoser an diesem Abend kämpften. Die hohe Anzahl an Strafen machte es dem Team zusätzlich schwer, ins Spiel zu finden.
Faktencheck
- Strafen: Kloten erzielte zwei Tore im Powerplay.
- HCD-Ausfälle: Michael Fora, Enzo Corvi und Matej Stransky fehlten als überzählige Spieler.
- Zuschauer: 7161 Fans verfolgten die Partie in Kloten.
Kloten nutzt Davoser Strafen eiskalt aus
Im Mitteldrittel nutzte der EHC Kloten die Überzahlgelegenheiten effektiv. Max Lindroth traf in der 21. Minute zum 1:0 für Kloten, ebenfalls in Überzahl. Wenig später erhöhte Keanu Derungs in der 35. Minute auf 2:0, auch dieser Treffer fiel während eines Davoser Powerplays. Klas Dahlbeck sass in beiden Fällen auf der Strafbank.
Kurz vor der zweiten Sirene gelang Brendan Lemieux der Anschlusstreffer zum 2:1 für Davos. Fünf Sekunden vor Ende des Mitteldrittels verwertete er einen Pass von Tambellini, ebenfalls in Überzahl. Dieses Tor gab den Bündnern kurzzeitig Hoffnung, das Blatt im Schlussabschnitt noch wenden zu können.
Hintergrund zur National League
Die National League ist die höchste Eishockeyliga der Schweiz. Sie umfasst 14 Teams, die in einer regulären Saison um die Playoff-Plätze kämpfen. Der HC Davos zählt zu den traditionsreichsten und erfolgreichsten Vereinen der Liga.
Die aktuelle Tabelle zeigt, dass der HC Davos trotz der Niederlage weiterhin an der Spitze steht, was die Bedeutung der regulären Saison unterstreicht.
Keine Wende im Schlussdrittel
Trotz der Bemühungen gelang es den Gästen aus dem Landwassertal im Schlussdrittel nicht, die Partie zu drehen. Obwohl sie sich von der Strafbank fernhielten, konnten sie die Klotener Offensive nicht stoppen. Tyler Morley erhöhte in der 42. Minute auf 3:1 für Kloten, gefolgt von Brandon Gignac, der in der 47. Minute das 4:1 erzielte.
Bei Gignacs Schuss aus einem spitzen Winkel sah HCD-Goalie Sandro Aeschlimann nicht glücklich aus. Dieser Treffer besiegelte letztlich die Niederlage für den HC Davos. Die Davoser müssen nun die Lehren aus diesem Spiel ziehen und sich auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren, um ihre Führung in der National League zu verteidigen.
Blick auf die Tabelle
Trotz der Niederlage bleibt der HC Davos an der Spitze der National League. Mit 42 Punkten aus 36 Spielen führt das Team die Tabelle an. Dahinter folgen Lausanne HC mit 34 Punkten und HC Fribourg-Gottéron mit 29 Punkten, beide aus 36 Spielen.
Die Liga ist eng beieinander, und jeder Punkt zählt im Kampf um die Playoff-Plätze. Kloten, aktuell auf Platz 10, konnte mit diesem Sieg wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikationsspiele sammeln. Die Saison ist noch lang und verspricht weiterhin Spannung.
Aktuelle National League Tabelle (Auszug)
- 1. HC Davos: 36 Spiele, 42 Punkte
- 2. Lausanne HC: 36 Spiele, 34 Punkte
- 3. HC Fribourg-Gottéron: 36 Spiele, 29 Punkte
- 10. EHC Kloten: 35 Spiele, -17 Punkte (44 Punkte)
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie der HC Davos mit der Doppelbelastung aus Spengler Cup und National League umgeht und ob er seine Spitzenposition verteidigen kann.





