Am Abend des 10. Juli kam es in Frauenfeld zu einem Zwischenfall, bei dem aus einem Lastwagen Diesel austrat. Ein 46-jähriger Fahrer bog von der Langfeldstrasse auf einen Parkplatz ab und überfuhr dabei einen Begrenzungsstein. Dieser riss den Dieseltank des Fahrzeugs auf.
Die genaue Menge des ausgelaufenen Treibstoffs ist noch unklar. Ein Teil des Diesels gelangte in mehrere Schächte auf dem Parkplatzgelände. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Wichtige Informationen
- Lastwagenfahrer überfuhr Begrenzungsstein in Frauenfeld.
- Dieseltank wurde aufgerissen, Treibstoff lief aus.
- Treibstoff gelangte teilweise in Schächte.
- Spezialfirma reinigte die betroffenen Flächen und Schächte.
- Fahrer wird angezeigt, Sachschaden am Lastwagen beträgt mehrere tausend Franken.
Unfallhergang und erste Massnahmen
Der Vorfall ereignete sich kurz vor 20:45 Uhr. Der Lastwagen war auf der Langfeldstrasse unterwegs, als der Fahrer die Abzweigung zu einem Parkplatz nahm. Beim Einfahren übersah er den Begrenzungsstein, der für den Schaden am Tank verantwortlich war.
Nachdem der Diesel auslief, wurde umgehend die Feuerwehr Frauenfeld alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten schnell aus, um die Situation zu sichern und eine weitere Ausbreitung des Treibstoffs zu verhindern. Die Kantonspolizei Thurgau nahm die Ermittlungen vor Ort auf.
Faktencheck
- Uhrzeit des Vorfalls: Kurz vor 20:45 Uhr
- Beteiligte Personen: Ein 46-jähriger Lastwagenfahrer
- Verletzte: Keine
- Sachschaden am Lastwagen: Einige tausend Franken
Umweltamt und Spezialreinigung
Aufgrund der potenziellen Umweltgefahr durch den austretenden Diesel wurde auch ein Funktionär des Amts für Umwelt hinzugezogen. Dieser beurteilte die Lage und ordnete die notwendigen Schritte zur Eindämmung und Beseitigung der Verunreinigung an.
Eine Spezialfirma musste beauftragt werden. Ihre Aufgabe war es, die gesamte verschmutzte Fläche sowie die umliegenden Schächte gründlich zu reinigen. Dies ist entscheidend, um eine weitere Umweltbelastung zu vermeiden und den ausgelaufenen Treibstoff fachgerecht zu entsorgen.
"Die schnelle Reaktion der Rettungskräfte und des Umweltamtes war entscheidend, um grössere Umweltschäden zu verhindern", erklärte ein Sprecher der Kantonspolizei Thurgau.
Rechtliche Konsequenzen und Sachschaden
Für den 46-jährigen Lastwagenfahrer hat der Vorfall auch rechtliche Konsequenzen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Die genauen Umstände, die zum Überfahren des Begrenzungssteins führten, werden Teil des Verfahrens sein.
Am Lastwagen selbst entstand ein Sachschaden von einigen tausend Franken. Dieser Schaden bezieht sich hauptsächlich auf den beschädigten Dieseltank und möglicherweise weitere Teile, die durch den Aufprall in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Reparaturkosten werden voraussichtlich erheblich sein.
Hintergrundinformationen
Unfälle mit auslaufenden Betriebsstoffen wie Diesel oder Öl stellen eine ernsthafte Gefahr für die Umwelt dar. Treibstoffe können ins Erdreich und ins Grundwasser gelangen und dort langfristige Schäden verursachen. Aus diesem Grund sind bei solchen Vorfällen immer spezialisierte Reinigungsmassnahmen erforderlich.
Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Umweltämtern ist entscheidend, um solche Situationen schnell und effektiv zu bewältigen. Die Kosten für die Reinigung und die Behebung von Umweltschäden können dabei erheblich sein und werden oft dem Verursacher in Rechnung gestellt.
Prävention und Sicherheit
Der Vorfall in Frauenfeld zeigt die Wichtigkeit von Vorsicht und Aufmerksamkeit im Strassenverkehr, insbesondere beim Manövrieren von grossen Fahrzeugen auf Parkplätzen. Begrenzungssteine und andere Hindernisse können, wenn sie übersehen werden, erhebliche Schäden und Umweltprobleme verursachen.
Es ist entscheidend, dass Fahrer von Lastwagen und anderen grossen Fahrzeugen stets aufmerksam sind und die Gegebenheiten von Parkplätzen und Zufahrten genau einschätzen. Regelmässige Schulungen und Sensibilisierungsmassnahmen können dazu beitragen, solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden.
Die Kantonspolizei Thurgau appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets höchste Sorgfalt walten zu lassen, um Unfälle und deren Folgen für Mensch und Umwelt zu minimieren.





