Auf der St. Gallerstrasse zwischen Matzingen und Frauenfeld ereignete sich am frühen Morgen ein schwerer Verkehrsunfall. Bei einer Frontalkollision wurden drei Personen leicht verletzt. Ein 57-jähriger Autofahrer überholte trotz Sicherheitslinie einen Sattelschlepper und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Auto.
Wichtige Punkte
- Drei Personen erlitten leichte Verletzungen.
- Unfallursache war ein Überholmanöver trotz Sicherheitslinie.
- Ein Sattelschlepper wurde ebenfalls beschädigt.
- Die Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
- Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Details zum Unfallhergang
Der Unfall ereignete sich kurz vor 5.45 Uhr. Ein 57-jähriger Autofahrer war auf der St. Gallerstrasse von Matzingen in Richtung Frauenfeld unterwegs. Kurz nach dem Dorfausgang setzte er zum Überholen eines Sattelschleppers an. Dies geschah, obwohl an dieser Stelle eine Sicherheitslinie das Überholen untersagt.
Beim Überholvorgang kam es zu einer direkten Frontalkollision mit dem Auto einer 60-jährigen Frau, das ihm entgegenkam. Die Wucht des Aufpralls war so gross, dass auch der Sattelschlepper touchiert und beschädigt wurde. Die beteiligten Fahrzeuge erlitten erheblichen Sachschaden.
Unfallstatistik
Frontalkollisionen gehören zu den gefährlichsten Unfallarten. Laut Statistiken führen sie oft zu schweren Verletzungen oder Todesfällen aufgrund der hohen Aufprallenergie beider Fahrzeuge.
Drei Personen leicht verletzt
Die 60-jährige Autofahrerin, der 57-jährige Unfallverursacher und seine 55-jährige Beifahrerin wurden bei dem Zusammenstoss leicht verletzt. Rettungsdienste waren schnell vor Ort, um die Verletzten zu versorgen. Eine sofortige medizinische Behandlung erfolgte direkt an der Unfallstelle.
«Es ist Glück im Unglück, dass bei einer solchen Kollision nur leichte Verletzungen zu beklagen sind», erklärte ein Sprecher des Rettungsdienstes vor Ort.
Die genaue Art und Schwere der Verletzungen wurde nicht im Detail bekannt gegeben. Alle drei Personen konnten nach der Erstversorgung entlassen werden. Es bestand keine Lebensgefahr.
Erheblicher Sachschaden und Strassensperrung
Der Sachschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Beide Personenwagen sind wahrscheinlich ein Totalschaden. Der Sattelschlepper wurde ebenfalls beschädigt, konnte aber möglicherweise nach Reparaturen wieder in Betrieb genommen werden.
Zur genauen Spurensicherung und zur Klärung der genauen Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau hinzugezogen. Spezialisten untersuchten die Unfallstelle minutiös, um alle relevanten Details zu erfassen. Die Ermittlungen laufen noch.
Verkehrssicherheit im Thurgau
Die Kantonspolizei Thurgau weist regelmässig auf die Gefahren von riskanten Überholmanövern hin. Besonders auf Überlandstrassen mit unübersichtlichen Abschnitten oder durchgezogenen Sicherheitslinien ist höchste Vorsicht geboten. Die Einhaltung der Verkehrsregeln ist entscheidend, um solche Unfälle zu verhindern.
Auswirkungen auf den Verkehr
Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste der betroffene Streckenabschnitt zwischen Frauenfeld und Matzingen für mehrere Stunden gesperrt werden. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Pendlerverkehr.
Die Feuerwehren Frauenfeld und Matzingen waren im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern, ausgelaufene Flüssigkeiten zu binden und den Verkehr umzuleiten. Eine Umleitungsstrecke wurde eingerichtet und entsprechend signalisiert, um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten. Autofahrer wurden gebeten, die Region grossräumig zu umfahren.
Die Sperrung dauerte bis in den Vormittag hinein. Erst nach Abschluss aller Arbeiten, einschliesslich der Reinigung der Fahrbahn, konnte die Strasse wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Prävention von Überholunfällen
Dieser Vorfall unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit der Einhaltung von Verkehrsregeln, insbesondere beim Überholen. Eine durchgezogene Sicherheitslinie bedeutet ein absolutes Überholverbot. Dies dient dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer und soll Frontalkollisionen verhindern.
- Immer auf klare Sicht achten.
- Niemals bei durchgezogener Linie überholen.
- Genügend Abstand zum Vordermann halten.
- Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten.
- Besondere Vorsicht bei Dämmerung und schlechten Wetterverhältnissen.
Die Kantonspolizei Thurgau wird die genaue Unfallursache weiter untersuchen, um Erkenntnisse für zukünftige Präventionsmassnahmen zu gewinnen. Solche Unfälle sind oft auf eine Kombination aus menschlichem Fehlverhalten und ungünstigen Umständen zurückzuführen.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die leicht verletzten Personen schnell erholen. Der Vorfall dient als Mahnung an alle Verkehrsteilnehmer, stets konzentriert und vorsichtig zu fahren.





