Ein 20-jähriger Schweizer wurde am Dienstagabend in Embrach von der Kantonspolizei Zürich bei einer Geschwindigkeitskontrolle angehalten. Er war innerorts auf der Bülacherstrasse mit massiven 131 km/h unterwegs, wo lediglich 60 km/h erlaubt sind. Die Beamten nahmen dem jungen Mann noch vor Ort den Führerausweis ab.
Wichtige Fakten
- 20-jähriger Schweizer fuhr 131 km/h innerorts in Embrach.
- Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h.
- Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend kurz vor 18 Uhr.
- Der Lenker überholte während des Rasens im Gegenverkehr.
- Führerausweis wurde sofort entzogen; Raserdelikt wird verfolgt.
Unerlaubte Geschwindigkeit auf der Bülacherstrasse
Die Kantonspolizei Zürich führte am Dienstagabend, dem 24. Februar 2026, eine gezielte Geschwindigkeitskontrolle in Embrach durch. Mit einem Lasermessgerät überwachten die Einsatzkräfte die Einhaltung der Tempolimits auf der Bülacherstrasse, einer innerörtlichen Verbindungsachse.
Kurz vor 18 Uhr erfasste das Messgerät einen Personenwagen, der aus Richtung Embrach in Fahrtrichtung Bülach fuhr. Das Fahrzeug fiel sofort durch seine überhöhte Geschwindigkeit auf.
Interessanter Fakt
Ein Raserdelikt liegt in der Schweiz vor, wenn die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um mindestens 40 km/h überschritten wird in einer 30er-Zone, 50 km/h in einer 50er-Zone, 60 km/h in einer 80er-Zone oder 80 km/h auf der Autobahn.
Massive Überschreitung des Tempolimits
Der Fahrer, ein 20-jähriger Schweizer, wurde mit einer Geschwindigkeit von 131 km/h gemessen. Dies geschah während eines Überholmanövers im Gegenverkehr. An dieser Stelle der Bülacherstrasse beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit jedoch nur 60 km/h.
Die gemessene Geschwindigkeit bedeutet eine Überschreitung von 71 km/h, was die gesetzlichen Schwellenwerte für ein Raserdelikt weit übertrifft. Solche Verstösse werden in der Schweiz konsequent geahndet und können schwerwiegende Folgen haben.
"Die Sicherheit auf unseren Strassen hat oberste Priorität. Solche extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen gefährden nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch unbeteiligte Dritte massiv", erklärte ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich.
Sofortige Massnahmen der Polizei
Nach der Messung wurde das rund 560 PS starke Fahrzeug umgehend angehalten. Der junge Lenker wurde einer Kontrolle unterzogen und anschliessend verhaftet. Die Befragung fand im Verkehrsstützpunkt Bülach statt.
Die Kantonspolizisten zogen dem 20-Jährigen den Führerausweis auf der Stelle ein. Dies ist eine gängige Praxis bei schweren Verkehrsdelikten, insbesondere bei Raserdelikten, um weitere Gefährdungen des Strassenverkehrs zu verhindern.
Hintergrund zu Raserdelikten
In der Schweiz sind die Strafen für Raserdelikte streng. Sie reichen von hohen Bussen und Freiheitsstrafen bis zu mehrjährigen Führerausweisentzügen. Ziel ist es, potenzielle Raser abzuschrecken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Rechtliche Konsequenzen für den jungen Fahrer
Der junge Mann muss sich nun wegen eines Raserdelikts vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Die Untersuchung wird klären, welche genauen Strafen auf ihn zukommen. Neben dem Entzug des Führerausweises drohen ihm eine hohe Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe.
Das Fahrzeug, mit dem der Lenker unterwegs war, ist auf dessen Mutter eingelöst. Ob dies für sie rechtliche Konsequenzen hat, wird im Rahmen der Ermittlungen geprüft. Oftmals wird bei solchen Vorfällen auch die Frage der Halterhaftung relevant.
Prävention und Sensibilisierung
Fälle wie dieser unterstreichen die Notwendigkeit fortlaufender Präventionsarbeit und Sensibilisierungskampagnen. Besonders junge Fahrer müssen für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit und die gravierenden Folgen von Raserei sensibilisiert werden.
Die Kantonspolizei Zürich führt regelmässig Geschwindigkeitskontrollen durch. Diese dienen nicht nur der Ahndung von Verstössen, sondern auch der Abschreckung und der Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit im Kanton.
Es ist entscheidend, dass alle Verkehrsteilnehmer die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen respektieren. Nur so kann das Risiko von Unfällen minimiert und die Sicherheit für alle gewährleistet werden.





