Winterthur erhält eine neue Tourismuschefin: Nina Kölbl übernimmt ab dem 1. September die Leitung des Tourismusbereichs bei House of Winterthur. Sie folgt auf Markus Gilgen, der den Verein Ende Juni verlassen hat. Kölbl bringt umfangreiche Erfahrung aus ihrer Tätigkeit bei Schweiz Tourismus und dem Badrutt’s Palace Hotel mit.
Wichtige Punkte
- Nina Kölbl wird ab 1. September neue Leiterin Tourismus bei House of Winterthur.
- Sie war zuvor stellvertretende Leiterin für Unterkunft und Gastronomie bei Schweiz Tourismus.
- Kölbl verfügt über einen Executive MBA in Marketing und einen MAS in Customer Excellence.
- Markus Gilgen, ihr Vorgänger, war fast zehn Jahre im Amt und führte den Bereich durch die Pandemie zu Rekordjahren.
- Winterthur sieht grosses Potenzial als vielseitige Destination mit starkem kulturellen und wirtschaftlichen Profil.
Führungswechsel in Winterthur
Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren hat House of Winterthur Nina Kölbl zur neuen Leiterin des Bereichs Tourismus ernannt. Ihre Ernennung tritt am 1. September in Kraft. Kölbl ist eine erfahrene Tourismusfachfrau, die in Winterthur verwurzelt ist und über ein breites Netzwerk in der Branche verfügt.
Jakob Bächtold, Geschäftsführer von House of Winterthur, äussert sich positiv über die Neubesetzung:
„Mit Nina Kölbl gewinnen wir eine erfahrene Persönlichkeit mit breiter Fachkompetenz und einem starken Netzwerk in der Tourismusbranche. Gleichzeitig ist sie in Winterthur verwurzelt.“
Faktencheck: Nina Kölbls Werdegang
- Aktuelle Position: Deputy Head of Accommodation & Gastronomy bei Schweiz Tourismus.
- Frühere Erfahrung: Marketing beim Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz, Event- und Promotionsmanagement.
- Ausbildung: Executive MBA in Marketing und MAS in Customer Excellence der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.
Erfolgreiche Karriere im Tourismus
Nina Kölbl war zuletzt bei Schweiz Tourismus tätig, wo sie die strategische Weiterentwicklung des Unterkunfts- und Gastronomiemarketings verantwortete. Zuvor sammelte sie wertvolle Erfahrungen im Marketing des renommierten Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz. Ihre Expertise umfasst auch das Event- und Promotionsmanagement.
Mit ihrem Executive MBA in Marketing und einem MAS in Customer Excellence der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich bringt Kölbl eine fundierte akademische Grundlage mit. Diese Qualifikationen ergänzen ihre praktische Erfahrung optimal.
Winterthurs Potenzial nutzen
Kölbl blickt ihrer neuen Aufgabe mit grosser Motivation entgegen. Sie sieht grosses Potenzial für die touristische Entwicklung Winterthurs. Die Stadt zeichnet sich durch ein vielseitiges Angebot und ein starkes kulturelles sowie wirtschaftliches Profil aus.
„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team und unseren Partnern den Tourismusstandort Winterthur weiterzuentwickeln. Winterthur bietet grosses Potenzial als vielseitige Destination mit einem starken kulturellen und wirtschaftlichen Profil“, sagt Nina Kölbl.
Diese Aussage unterstreicht ihr Engagement, die Attraktivität Winterthurs weiter zu steigern.
Markus Gilgens Vermächtnis
Nina Kölbl tritt die Nachfolge von Markus Gilgen an, der fast zehn Jahre lang den Tourismusbereich bei House of Winterthur leitete. Gilgen verlässt den Verein Ende Juni auf eigenen Wunsch. Seine Amtszeit war geprägt von wichtigen Entwicklungen und Erfolgen.
Nach der Fusion von Winterthur Tourismus und der Standortförderung Winterthur trieb Gilgen die Destinationsmarke «Winterthur Switzerland» entscheidend voran. Ein Highlight seiner Amtszeit war die Lancierung von «Urban Golf Winterthur», dem weltweit ersten urbanen Golf-Parcours. Dieses innovative Konzept wurde inzwischen von 17 weiteren Destinationen übernommen.
Erfolge unter Markus Gilgen
Markus Gilgen führte den Tourismusbereich erfolgreich durch die Herausforderungen der Pandemie. Anschliessend verzeichnete Winterthur unter seiner Führung zwei Rekordjahre bei den Logiernächten. Dies zeigt die Resilienz und das Wachstumspotenzial des Tourismus in der Region.
Aktuelle Entwicklungen im Schweizer Tourismus
Der Schweizer Tourismus erlebt derzeit eine dynamische Phase mit verschiedenen Herausforderungen und Chancen. Die Branche steht unter Druck, Fachkräfte zu finden. Michael Böhler betont, dass Fachkräfte aus Europa für viele Hotels unverzichtbar sind.
Die Ablehnung der «Keine 10-Millionen-Schweiz!»-Initiative durch die Schweizer Stimmbevölkerung wird von HotellerieSuisse und dem Schweizer Tourismus-Verband (STV) begrüsst. Christian Hürlimann, Direktor von HotellerieSuisse, und Philipp Niederberger, Direktor des STV, sehen darin ein wichtiges Zeichen für stabile Beziehungen zur Europäischen Union und verlässliche Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Tourismus.
Herausforderungen und Chancen
Trotz dieser positiven Entwicklung verzeichnete die Schweizer Hotellerie im Mai etwas weniger Logiernächte als im Vorjahresmonat. Besonders die Nachfrage aus dem Ausland ging zurück. Auch der Inlandtourismus entwickelte sich leicht rückläufig.
Ein weiteres Thema ist die Verlängerung des MWST-Beherbergungssatzes. HotellerieSuisse nimmt die Ablehnung durch den Nationalrat mit Unverständnis zur Kenntnis. Der Verband fordert den Ständerat auf, diese Inkonsistenz zu korrigieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Beherbergung zu stärken.
Neue Gesichter im Tourismus
- Crans-Montana Tourismus & Kongress: Eric Schmid ist neuer Präsident.
- Basel Tourismus: Bernhard Heusler folgt auf Carlo Conti als Präsident.
- Schweiz Tourismus: Daniela Chiani übernimmt ab November die Leitung der Nordamerika-Niederlassungen.
Diese Personalwechsel zeigen eine aktive Neuausrichtung in verschiedenen touristischen Organisationen der Schweiz. Bis zum Stellenantritt von Nina Kölbl übernimmt Jakob Bächtold, Geschäftsführer von House of Winterthur, die operative Leitung des Tourismusbereichs interimistisch.
Die Tourismusbranche bleibt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Schweiz. Innovationen wie die an der HES-SO Wallis entstandenen 20 Geschäftsideen, die von Erlebniszentren bis zu touristischen Angeboten an Staudämmen reichen, eröffnen neue Perspektiven für Destinationen. Winterthur ist bereit, seinen Beitrag zu leisten und sein Potenzial als attraktive Destination voll auszuschöpfen.





