Der Zoo Zürich hat einen wichtigen Wechsel in seiner Geschäftsleitung vollzogen. Seit dem 17. November 2025 leitet Bastian Giese den Bereich Entwicklung und Logistik. Er tritt die Nachfolge von Andreas Hohl an, der den Zoo nach 27 Jahren prägender Arbeit verlassen wird.
Wichtige Punkte
- Bastian Giese ist seit dem 17. November 2025 neuer Leiter Entwicklung und Logistik.
- Er ist Architekt und erfahrener Projektmanager mit Fokus auf Nachhaltigkeit.
- Giese übernimmt die Verantwortung für den Entwicklungsplan 2050 des Zoos.
- Andreas Hohl geht nach 27 Jahren in den Vorruhestand, bleibt aber bis Sommer 2026 als Senior Projektmanager.
- Hohl prägte den Zoo mit Projekten wie dem Masoala Regenwald und der Lewa Savanne.
Ein erfahrener Architekt für die Zukunft des Zoos
Bastian Giese bringt eine umfassende Expertise in Baumanagement und der Umsetzung komplexer Bauprojekte mit. Sein Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für die Weiterentwicklung des Zoos Zürich.
Der Zoo Zürich hat sich ehrgeizige Ziele im Rahmen seines Entwicklungsplans 2050 gesetzt. Diese umfassen innovative Visionen und die Schaffung neuer Lebensräume für die Tiere. Giese soll diese Projekte nun vorantreiben und umsetzen.
«Der Zoo Zürich steht für Innovation gepaart mit höchsten Ansprüchen, nicht umsonst gehört er zu den weltweit führenden Zoos. Ich freue mich sehr, auf baulicher Seite nun einen entscheidenden Beitrag dazu leisten zu können und bin gespannt auf die Herausforderungen, die vor mir liegen», erklärt Bastian Giese, der neue Leiter Entwicklung und Logistik.
In den Monaten vor seinem offiziellen Amtsantritt hatte Giese die Möglichkeit, den Zoo Zürich intensiv kennenzulernen. Dieses Onboarding ermöglichte ihm einen tiefen Einblick in alle Facetten des Betriebs und die bevorstehenden Aufgaben.
Faktencheck
- Amtsantritt: 17. November 2025
- Position: Leiter Entwicklung und Logistik
- Vorgänger: Andreas Hohl
- Kernkompetenz: Baumanagement, komplexe Bauprojekte, Nachhaltigkeit
- Zukünftige Projekte: Umsetzung des Entwicklungsplans 2050
Das Erbe von Andreas Hohl: 27 Jahre prägende Arbeit
Bastian Giese tritt in grosse Fussstapfen. Andreas Hohl leitete den Bereich Entwicklung und Logistik des Zoos Zürich 27 Jahre lang. Er hat den Zoo massgeblich mitgestaltet und zu einem der weltweit führenden Zoos gemacht.
Während seiner Amtszeit verantwortete Hohl zahlreiche wegweisende Projekte. Diese prägten das Bild des Zoos und verbesserten die Lebensbedingungen vieler Tierarten erheblich. Seine Arbeit war oft anspruchsvoll, aber stets von grossem Engagement geprägt.
Meilensteine unter Andreas Hohl
- Masoala Regenwald: Eine der bekanntesten Anlagen, die einen umfassenden Einblick in die Biodiversität Madagaskars bietet.
- Lewa Savanne: Eine grosszügige Anlage, die afrikanische Tierarten in einer naturnahen Umgebung zeigt.
- Kaeng Krachan Elefantenpark: Ein modernes Zuhause für Elefanten, das ihren Bedürfnissen optimal entspricht.
- Panthera: Ein spezialisierter Lebensraum für Grosskatzen, der artgerechte Haltung ermöglicht.
Diese Projekte sind nur einige Beispiele für Hohls unermüdlichen Einsatz. Sie zeugen von seiner Vision und seinem Talent, komplexe Bauvorhaben erfolgreich umzusetzen. Der Zoo Zürich dankt ihm ausdrücklich für seinen wertvollen Beitrag.
Hintergrundinformationen
Der Zoo Zürich ist bekannt für seine naturnahen Anlagen und seinen Fokus auf Artenschutz. Der Entwicklungsplan 2050 sieht weitere grosse Projekte vor, um den Tieren noch bessere Lebensbedingungen zu bieten und das Besuchererlebnis zu optimieren. Die Leitung des Bereichs Entwicklung und Logistik spielt dabei eine zentrale Rolle für die bauliche Umsetzung dieser Visionen.
Übergangsphase und zukünftige Herausforderungen
Andreas Hohl wird den Zoo Zürich nicht sofort verlassen. Er bleibt dem Team noch bis zum Sommer 2026 als Senior Projektmanager erhalten. Diese Übergangsphase sichert einen reibungslosen Wissenstransfer und die Kontinuität bei laufenden Projekten.
Der Zoo Zürich profitiert so weiterhin von Hohls langjähriger Erfahrung und seinem tiefen Verständnis für die speziellen Anforderungen des Zoobetriebs. Dies ist besonders wichtig angesichts der komplexen Projekte, die im Rahmen des Entwicklungsplans 2050 anstehen.
Bastian Giese steht vor der Aufgabe, diese ehrgeizigen Pläne in die Realität umzusetzen. Dazu gehören nicht nur der Bau neuer Anlagen, sondern auch die Modernisierung bestehender Infrastruktur und die Integration nachhaltiger Lösungen in alle Bauprozesse. Der Zoo Zürich setzt auf seine Expertise, um die hohen Standards weiterhin zu gewährleisten und weiter auszubauen.
Die Kombination aus Gieses frischen Ideen und Hohls bewährter Erfahrung verspricht eine erfolgreiche Zukunft für die bauliche Entwicklung des Zoos Zürich. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie die nächsten Kapitel des Zoos unter dieser neuen Führung geschrieben werden.





