Die Flughafen Zürich AG hat eine Reorganisation ihrer Geschäftsleitung bekannt gegeben. Die Führungsebene wird von sieben auf sechs Mitglieder reduziert. Diese Änderung tritt sofort in Kraft. Im Zuge dieser Umstrukturierung verlässt Manuela Staub, Chief People & Communication Officer, das Unternehmen Ende Juli.
Wichtige Punkte
- Die Geschäftsleitung des Flughafens Zürich wird von sieben auf sechs Personen verkleinert.
- Manuela Staub, Chief People & Communication Officer, scheidet Ende Juli aus.
- Die Bereiche Nachhaltigkeit, Public Affairs und Unternehmenskommunikation fallen direkt unter CEO Lukas Brosi.
- Human Resources wird neu von CFO Kevin Fleck verantwortet.
- Visitor Services & Events wird in den Kommerzbereich von CCO Stefan Gross integriert.
Neuausrichtung für zukünftige Herausforderungen
Die Entscheidung zur Verkleinerung der Geschäftsleitung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Bewertung durch den Verwaltungsrat und CEO Lukas Brosi. Ziel der Anpassung ist es, die Verantwortlichkeiten neu zu ordnen und den Flughafen Zürich effektiver auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Zudem soll der Austausch mit wichtigen Interessengruppen gestärkt werden.
Manuela Staub war seit 2022 Mitglied der Geschäftsleitung. Zuvor war sie zwei Jahre lang für die Kommunikation des Unternehmens zuständig. Ihr Ausscheiden markiert eine signifikante Veränderung in der Führungsstruktur des Flughafens.
"Diese Reorganisation ist ein wichtiger Schritt, um unsere Effizienz zu steigern und uns optimal für die Zukunft aufzustellen", erklärt ein Sprecher des Flughafens Zürich.
Faktencheck zur Geschäftsleitung
- Vorherige Grösse: 7 Mitglieder
- Neue Grösse: 6 Mitglieder
- Inkrafttreten der Anpassung: Sofort
Neue Zuständigkeiten im Überblick
Die Reorganisation führt zu einer klaren Neuverteilung der Aufgabenbereiche. Der CEO Lukas Brosi übernimmt künftig direkt die Verantwortung für zentrale Abteilungen. Dies umfasst die Bereiche Sustainability & Public Affairs sowie Corporate Communications. Diese Bündelung unter der Leitung des CEOs unterstreicht die Bedeutung dieser strategischen Felder für die Gesamtstrategie des Flughafens.
Der Bereich Human Resources, bisher Teil von Manuela Staubs Zuständigkeit, wird neu dem CFO Kevin Fleck zugeordnet. Er integriert diesen in den Bereich Finance & Services. Diese Massnahme soll mutmasslich Synergien zwischen Personalwesen und Finanzmanagement schaffen.
Integration von Visitor Services & Events
Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Abteilung Visitor Services & Events. Diese wird in den Kommerzbereich unter der Leitung von CCO Stefan Gross eingegliedert. Diese strategische Verschiebung deutet darauf hin, dass Besucherdienste und Veranstaltungen stärker auf kommerzielle Ziele ausgerichtet werden sollen.
Hintergrund der Reorganisation
Grossunternehmen passen ihre Führungsstrukturen regelmässig an, um auf sich ändernde Marktbedingungen, technologische Entwicklungen oder interne Effizienzziele zu reagieren. Solche Reorganisationen können zu Personalwechseln führen, sind aber oft Teil einer langfristigen Strategie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
Auswirkungen auf die Unternehmenskultur
Die Umstrukturierung der Geschäftsleitung kann auch Auswirkungen auf die Unternehmenskultur haben. Die direkte Führung wichtiger Kommunikations- und Nachhaltigkeitsbereiche durch den CEO könnte zu einer stärkeren Verankerung dieser Themen auf höchster Ebene führen. Gleichzeitig erfordert die Integration des Personalwesens in den Finanzbereich eine sorgfältige Abstimmung, um die Bedürfnisse der Mitarbeitenden weiterhin optimal zu berücksichtigen.
Die Flughafen Zürich AG betont, dass diese Massnahmen dazu dienen, den Flughafen als wichtigen Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt in der Schweiz weiter zu stärken. Die Neuausrichtung soll eine agile Reaktion auf zukünftige Herausforderungen im Luftfahrtsektor ermöglichen.
Langfristige Strategie im Fokus
Die Reduzierung der Geschäftsleitung und die Neuverteilung der Aufgaben sind Teil einer langfristigen Strategie. Der Flughafen Zürich befindet sich in einem dynamischen Umfeld, das von globalen Trends, technologischen Innovationen und sich ändernden Kundenbedürfnissen geprägt ist. Die neue Struktur soll eine schnellere Entscheidungsfindung und eine effizientere Umsetzung von Projekten ermöglichen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Führungsstruktur auf die operativen Abläufe und die Kommunikation mit externen Partnern auswirken wird. Der Flughafen Zürich ist ein komplexes System, das eine reibungslose Zusammenarbeit aller Abteilungen erfordert.
Blick in die Zukunft
Mit der neuen, schlankeren Geschäftsleitung will der Flughafen Zürich agiler agieren und die interne Kommunikation optimieren. Die direkte Anbindung strategischer Bereiche an den CEO Lukas Brosi signalisiert eine klare Priorisierung dieser Themen. Für die kommenden Monate wird es entscheidend sein, wie die neuen Verantwortlichkeiten in der Praxis umgesetzt werden und welche konkreten Projekte daraus entstehen.
Die Flughafen Zürich AG blickt optimistisch in die Zukunft und ist überzeugt, mit dieser Anpassung gut für die Herausforderungen der kommenden Jahre gerüstet zu sein. Die Änderungen sollen nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Position des Flughafens als führendes Drehkreuz weiter festigen.





