Die Gemeinde Nürensdorf steht im Jahr 2026 vor bedeutenden Projekten, die das Leben der Einwohner prägen werden. Im Fokus stehen die Sanierung von Schulhäusern, die Beruhigung des Verkehrs in Hatzenbühl und die Einführung eines neuen Parkregimes. Diese Massnahmen sollen die Infrastruktur verbessern und die Lebensqualität in der Gemeinde nachhaltig sichern.
Wichtige Punkte
- 31 Millionen Franken für Schulsanierungen.
- Verkehrsberuhigung Hatzenbühl wird umgesetzt.
- Neues Parkregime gegen Dauerparker eingeführt.
Umfassende Schulraum-Entwicklung
Das grösste Vorhaben in Nürensdorf ist die Schulraum-Entwicklung. Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 31 Millionen Franken. Es zielt auf die Sanierung der beiden Schulhäuser Sunnerain und Ebnet ab. Zusätzlich werden neue Gruppenräume und mehr Plätze für Betreuungsangebote geschaffen. Dies ist eine direkte Reaktion auf den steigenden Bedarf an moderner und ausreichender Infrastruktur für die Bildung der Kinder in der Gemeinde.
Gemeindepräsident Christof Bösel erklärte, dass die Ausschreibungen für die Planungsarbeiten noch in diesem Jahr erfolgen. Die Planungen für das Schulhaus Sunnerain beginnen im Winter, gefolgt von den Arbeiten für das Ebnet im Frühling. Diese strategische Planung soll sicherstellen, dass die Sanierungen effizient und mit minimalen Unterbrechungen des Schulbetriebs durchgeführt werden können.
Faktencheck Schulprojekte
- Investitionssumme: ca. 31 Millionen Franken
- Betroffene Schulhäuser: Sunnerain und Ebnet
- Zusätzliche Einrichtungen: Gruppenräume und mehr Betreuungsplätze
Verkehrsberuhigung in Hatzenbühl
Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Verkehrsberuhigung im Quartier Hatzenbühl. Hier haben Verkehrsplaner die Anregungen der Quartierbevölkerung aus einem gemeinsamen Workshop aufgenommen. Die ursprünglichen Pläne wurden entsprechend angepasst. Dies zeigt, wie wichtig der Gemeinde die Einbindung der Bürger in wichtige Entscheidungsprozesse ist.
Noch zu klären sind die genaue Führung der Buslinien und die finalen Kosten. Aktuelle Schätzungen gehen von ungefähr einer Viertelmillion Franken aus. Im Idealfall könnten die Massnahmen bereits Ende 2026 umgesetzt werden. Ziel ist es, die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer zu erhöhen und den Durchgangsverkehr zu reduzieren.
„Die Einbindung der Bevölkerung war uns bei der Verkehrsberuhigung Hatzenbühl besonders wichtig. Wir haben wertvolle Rückmeldungen erhalten und unsere Pläne entsprechend angepasst“, so ein Vertreter der Gemeindeverwaltung.
Herausforderungen und Kosten
Die Verkehrsberuhigung ist ein komplexes Vorhaben. Es erfordert eine sorgfältige Planung, insbesondere hinsichtlich der Integration des öffentlichen Nahverkehrs. Die Kosten von 250.000 Franken sind eine beachtliche Investition in die lokale Infrastruktur.
Hintergrund: Quartier Hatzenbühl
Das Quartier Hatzenbühl ist ein Wohngebiet in Nürensdorf, das in den letzten Jahren ein erhöhtes Verkehrsaufkommen verzeichnete. Dies führte zu Bedenken bei den Anwohnern hinsichtlich Sicherheit und Lärmbelästigung. Die nun geplanten Massnahmen sollen hier Abhilfe schaffen.
Neues Parkregime gegen Dauerparker
Nürensdorf führt im laufenden Jahr zudem ein neues Parkregime ein. Hintergrund ist, dass die Gemeinde nicht länger als Gratis-Parkplatz für Flughafen-Reisende dienen möchte. Die Gemeindeversammlung hat im November die Aufnahme eines neuen Artikels in die Polizeiverordnung beschlossen. Diese Regelung ist ein klares Signal gegen den Missbrauch öffentlicher Parkflächen.
Der neue Artikel besagt, dass Fahrzeuge und Anhänger nicht länger als 72 Stunden ununterbrochen auf öffentlichem Grund stehen dürfen. Gemeindepräsident Bösel schätzt, dass diese Vorlage ab Frühling umgesetzt wird. Diese Massnahme soll die Verfügbarkeit von Parkplätzen für Anwohner und Besucher verbessern und das Erscheinungsbild der Gemeinde aufwerten.
Auswirkungen auf Reisende
Reisende, die bisher die öffentlichen Parkplätze in Nürensdorf kostenlos genutzt haben, müssen sich umstellen. Die neue Regelung zwingt sie, alternative Parkmöglichkeiten zu suchen oder die öffentlichen Verkehrsmittel verstärkt zu nutzen. Dies könnte auch positive Auswirkungen auf die Umwelt haben, indem weniger Fahrzeuge im Ort abgestellt werden.
Die Gemeinde erhofft sich durch das neue Regime eine Entlastung der Parkflächen. Es soll auch die Attraktivität Nürensdorfs als Wohnort steigern, da Parkplatzprobleme oft ein Ärgernis für die Bevölkerung darstellen. Die Regelung ist ein Schritt zu mehr Ordnung und Gerechtigkeit bei der Nutzung des öffentlichen Raums.
Zukünftige Perspektiven für Nürensdorf
Die Projekte für 2026 zeigen, dass Nürensdorf aktiv in seine Zukunft investiert. Die Schulraumentwicklung sichert die Bildungsqualität für kommende Generationen. Die Verkehrsberuhigung erhöht die Sicherheit und Lebensqualität in den Quartieren. Das neue Parkregime sorgt für mehr Ordnung und Gerechtigkeit im öffentlichen Raum.
Diese Investitionen sind essenziell, um den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden. Die Gemeindeverwaltung arbeitet eng mit den Bürgern zusammen, um die besten Lösungen zu finden und Nürensdorf weiterhin attraktiv zu halten. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich diese Projekte auf das Gemeindeleben auswirken.
- Bildung: Investitionen in moderne Schulgebäude
- Verkehr: Sicherere Strassen und reduzierte Lärmbelästigung
- Öffentlicher Raum: Bessere Parkplatzsituation für Anwohner





