Die festliche Weihnachtszeit hat begonnen, und mit ihr leuchten in vielen Schweizer Gemeinden wieder die traditionellen Lichter. Während Zürichs Bahnhofstrasse mit ihrem bekannten «Lucy»-Lichtermeer glänzt, offenbaren sich in anderen Orten bescheidenere Dekorationen. Eine Umfrage unter der Bevölkerung hat nun die Gemeinden ermittelt, deren Weihnachtsbeleuchtung als am wenigsten festlich empfunden wird.
Wichtigste Erkenntnisse
- Bürger haben die ihrer Meinung nach bescheidensten Weihnachtsbeleuchtungen in der Schweiz gewählt.
- Über 80 Einsendungen führten zu einer Liste von zwölf Gemeinden.
- Gründe für bescheidene Beleuchtungen sind oft Budgetknappheit oder alte Dekorationen.
- Die Abstimmung läuft noch bis Mittwochabend, um den "Gewinner" der traurigsten Beleuchtung zu küren.
Zürichs Glanz und die Realität in den Gemeinden
Letzten Donnerstag erstrahlte die Bahnhofstrasse in Zürich in vollem Glanz. Die berühmte «Lucy»-Beleuchtung markiert traditionell den Beginn der Adventszeit in der Grossstadt. Dieses Spektakel zieht jedes Jahr Tausende von Menschen an und ist ein Symbol für festliche Opulenz.
Abseits der urbanen Zentren sieht die Situation oft anders aus. In vielen kleineren Gemeinden sind die Weihnachtsdekorationen zwar ebenfalls montiert, doch ihr Erscheinungsbild variiert stark. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von finanziellen Einschränkungen bis hin zu schlichtweg älterer Ausstattung.
Faktencheck Weihnachtsbeleuchtung
- Die "Lucy"-Beleuchtung in Zürich wurde am Donnerstagabend eingeschaltet.
- Über 80 Einsendungen gingen bei der Redaktion zur "traurigsten" Beleuchtung ein.
- Insgesamt zwölf Gemeinden stehen zur Abstimmung.
Die Suche nach der bescheidensten Weihnachtsdeko
Wir wollten von unseren Lesern wissen, wo in der Schweiz die Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr am wenigsten überzeugend ist. Die Resonanz war gross: Über 80 Einsendungen erreichten uns. Aus diesen Rückmeldungen haben wir die zwölf am häufigsten genannten Orte herausgefiltert. Diese Liste bildet nun die Grundlage für eine öffentliche Abstimmung.
Die Gründe für die Unzufriedenheit der Bürger sind oft nachvollziehbar. Ein Leser aus Suhr AG schrieb beispielsweise: "Unsere Beleuchtung ist seit Jahren dieselbe und wirkt nicht mehr zeitgemäss." Ähnliche Kommentare kamen aus anderen Orten, die auf der Liste stehen.
"Es ist wichtig, dass die Gemeinden auch in der Weihnachtszeit eine schöne Atmosphäre schaffen. Manchmal fehlt es einfach am nötigen Budget oder an frischen Ideen."
Ein Umfrage-Teilnehmer zur Situation in seiner Gemeinde
Die Nominierten: Diese Orte stehen zur Wahl
Die Liste der zwölf Gemeinden, deren Weihnachtsbeleuchtung zur Abstimmung steht, umfasst eine breite geografische Spanne quer durch die Schweiz. Von Aargau bis Zürich, von kleinen Dörfern bis zu grösseren Städten, sind verschiedene Regionen vertreten. Diese Vielfalt zeigt, dass das Thema Weihnachtsbeleuchtung die Menschen landesweit beschäftigt.
Zu den meistgenannten Orten gehören unter anderem Berikon AG, Bassersdorf ZH und Uster. Aber auch bekanntere Städte wie Olten SO und Fribourg finden sich auf der Liste. Sogar Teile der Stadt Zürich und Bern wurden genannt, was zeigt, dass auch in grösseren Zentren nicht alle Ecken gleich festlich geschmückt sind.
Hintergrund: Warum ist Weihnachtsbeleuchtung wichtig?
Weihnachtsbeleuchtung trägt massgeblich zur festlichen Stimmung in der Adventszeit bei. Sie lockt Besucher in die Innenstädte, fördert den lokalen Handel und schafft ein Gefühl der Gemeinschaft. Für viele ist sie ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtstradition und ein Zeichen für die Vorfreude auf die Feiertage. Eine ansprechende Dekoration kann das Wohlbefinden der Bewohner steigern.
Die vollständige Liste der nominierten Gemeinden:
- Berikon AG
- Bassersdorf ZH
- Uster
- Olten SO
- Fribourg
- Biel
- Bern, Stadt
- Zürich, Stadt (spezifische Bereiche)
- Maur
- Luzern Seebrücke
- Wetzikon ZH
- Suhr AG
Diese Liste basiert auf den direkten Rückmeldungen der Leser. Sie spiegelt die Wahrnehmung der Bevölkerung wider, welche Orte in Bezug auf ihre festliche Dekoration Verbesserungspotenzial haben.
Abstimmung läuft: Wer hat die bescheidenste Beleuchtung?
Die Abstimmung läuft bis Mittwochabend. Leser können weiterhin ihre Stimme abgeben und entscheiden, welche der zwölf nominierten Gemeinden die "traurigste" oder "bescheidenste" Weihnachtsbeleuchtung im Jahr 2025 hat. Die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet und könnten den Gemeinden Anlass geben, ihre Dekorationskonzepte für das nächste Jahr zu überdenken.
Neben der reinen Abstimmung besteht auch die Möglichkeit, Bilder der Weihnachtsbeleuchtungen hochzuladen. Dies erlaubt es anderen Lesern, sich ein eigenes Bild von der Situation vor Ort zu machen und die Meinungen besser einzuordnen. Transparenz ist hierbei entscheidend, um ein umfassendes Bild zu erhalten.
Das Thema Weihnachtsbeleuchtung zeigt, wie wichtig lokale Ästhetik und Traditionen für die Menschen sind. Es geht nicht nur um Lichterketten, sondern um das Gefühl von Gemeinschaft und Festlichkeit, das eine gut gestaltete Dekoration vermitteln kann.





