Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur haben die Durchführung für das kommende Jahr sichergestellt. Dies gab das Festival nach der erfolgreichen 29. Ausgabe bekannt, die vom 4. bis 9. November stattfand. Trotz des Rückzugs der Zürcher Kantonalbank (ZKB) als Hauptsponsorin Ende Oktober zeigen sich die Veranstalter optimistisch.
Wichtige Punkte
- Die Kurzfilmtage Winterthur sind für das nächste Jahr finanziell gesichert.
- Die 29. Ausgabe des Festivals fand vom 4. bis 9. November statt und war erfolgreich.
- Der Hauptsponsor ZKB zieht sich zurück, aber neue Finanzierungsquellen werden erschlossen.
- Die Veranstalter arbeiten aktiv an der Diversifizierung der Einnahmen.
Positive Bilanz trotz Sponsor-Rückzug
Die 29. Ausgabe der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur endete mit einer positiven Bilanz. Tausende Besucher strömten in die Kinos, um die neuesten Kurzfilme aus der ganzen Welt zu sehen. Die Qualität der gezeigten Werke und die Resonanz des Publikums übertrafen die Erwartungen der Organisatoren.
Doch hinter den Kulissen gab es auch Herausforderungen. Ende Oktober wurde bekannt, dass die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ihre Rolle als Hauptsponsorin beendet. Dies stellt die Finanzierung des Festivals vor eine neue Situation. Die Veranstalter geben sich aber zuversichtlich, dass das Festival fortgesetzt werden kann.
"Wir sind dankbar für die langjährige Unterstützung der ZKB, die massgeblich zum Erfolg der Kurzfilmtage beigetragen hat", erklärt eine Sprecherin des Festivals. "Gleichzeitig sehen wir den Rückzug als Chance, unsere Finanzierungsbasis zu verbreitern und neue Partner zu gewinnen."
Neue Wege in der Finanzierung
Der Verlust eines Hauptsponsors ist für jedes Kulturereignis eine bedeutende Angelegenheit. Die Kurzfilmtage Winterthur sind jedoch nicht untätig geblieben. Sie haben umgehend Massnahmen ergriffen, um die finanzielle Lücke zu schliessen.
Es laufen Gespräche mit verschiedenen potenziellen Förderern und Partnern. Dazu gehören sowohl öffentliche Institutionen als auch private Unternehmen, die ein Interesse an der Förderung von Kunst und Kultur in der Region haben. Ziel ist es, ein stabiles Finanzierungsmodell zu etablieren, das weniger von einem einzelnen Grosssponsor abhängig ist.
Faktencheck: Kurzfilmtage Winterthur
- Gründung: 1997
- Veranstaltungszeitraum 2024: 4. bis 9. November
- Anzahl Filme: Über 200 Kurzfilme aus etwa 50 Ländern
- Besucherzahlen: Jährlich über 15'000 Besucher
- Wirtschaftliche Bedeutung: Schätzungsweise 2-3 Millionen Franken Wertschöpfung für die Region
Bedeutung für die Region Winterthur
Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur sind mehr als nur ein Filmfestival. Sie sind ein wichtiger kultureller Leuchtturm für die Stadt und die gesamte Region. Das Festival zieht nicht nur Filmemacher und Fachleute an, sondern auch ein breites Publikum aus der Schweiz und dem Ausland.
Es trägt zur Belebung der Innenstadt bei und fördert den Austausch zwischen Künstlern und der Bevölkerung. Zahlreiche Restaurants, Hotels und Geschäfte profitieren direkt von den Besucherströmen während der Festivalwoche. Studien zeigen, dass Kulturveranstaltungen wie diese einen erheblichen wirtschaftlichen Impuls geben können.
Hintergrund: Kulturförderung in Winterthur
Winterthur hat eine lange Tradition als Kulturstadt. Die Stadt investiert kontinuierlich in Museen, Theater und Festivals. Dies zieht nicht nur Touristen an, sondern fördert auch die Lebensqualität der Einwohner. Die Kurzfilmtage sind ein fester Bestandteil dieser Kulturlandschaft und geniessen eine hohe Anerkennung.
Die Stadtverwaltung und kantonale Stellen unterstützen kulturelle Projekte oft mit Beiträgen. Private Stiftungen und Unternehmen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Sicherung der Finanzierung.
Zukunftsperspektiven und neue Partnerschaften
Die Veranstalter der Kurzfilmtage Winterthur blicken optimistisch in die Zukunft. Sie sind überzeugt, dass das Festival auch in den kommenden Jahren seinen Platz in der Schweizer Kulturlandschaft behaupten wird. Die Suche nach neuen Partnern läuft auf Hochtouren.
Ein besonderer Fokus liegt auf Unternehmen, die sich mit den Werten des Festivals identifizieren können. Dazu gehören Kreativität, Innovation und die Förderung junger Talente. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstitutionen und Hochschulen wird weiter ausgebaut.
Die Diversifizierung der Einnahmequellen ist ein zentrales Element der neuen Strategie. Neben Sponsoring werden auch verstärkt Ticketeinnahmen, Mitgliederbeiträge und Stiftungsbeiträge angestrebt. Dies soll die finanzielle Basis des Festivals langfristig stärken und es widerstandsfähiger gegen unvorhergesehene Ereignisse machen.
Das Programm der 29. Ausgabe
Die jüngste Ausgabe des Festivals präsentierte eine beeindruckende Vielfalt an Kurzfilmen. Über 200 Werke aus rund 50 Ländern wurden gezeigt. Das Programm umfasste fiktionale Filme, Dokumentationen, Animationen und experimentelle Arbeiten. Besondere Höhepunkte waren die internationalen Wettbewerbe und die Schweizer Filmpreise.
Viele der gezeigten Filme behandelten aktuelle gesellschaftliche Themen und boten Anlass zu Diskussionen. Workshops und Masterclasses rundeten das Angebot ab und ermöglichten den Austausch zwischen Filmemachern und Publikum. Die Veranstalter legten Wert auf ein Programm, das sowohl unterhaltsam als auch intellektuell anregend war.
Die Rückmeldungen der Besucher waren durchweg positiv. Besonders gelobt wurden die kuratorische Qualität und die Möglichkeit, neue Perspektiven auf globale Themen zu gewinnen. Die Kurzfilmtage Winterthur haben sich als Plattform für innovative Filmkunst etabliert.
Ausblick auf die 30. Ausgabe
Für die 30. Ausgabe im nächsten Jahr planen die Organisatoren bereits jetzt einige Neuerungen. Details dazu werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Fest steht jedoch, dass das Festival weiterhin ein Ort der Begegnung und des Austauschs bleiben soll.
Die Bemühungen um eine nachhaltige Finanzierung tragen Früchte. Die Zusagen für das nächste Jahr bestätigen das Vertrauen in die Arbeit des Festivalteams. Winterthur kann sich somit auf weitere spannende Filmwochen freuen.
Die Kurzfilmtage sind ein Beweis dafür, dass Kulturveranstaltungen auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten erfolgreich sein können, wenn sie auf eine breite Unterstützung zählen dürfen und innovativ agieren.





