Eine unbeaufsichtigt brennende Kerze auf einem Balkon hat in Dübendorf einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Feuerwehr Dübendorf – Wangen-Brüttisellen rückte aus, um die Situation zu klären und potenzielle Gefahren zu beseitigen.
Wichtige Erkenntnisse
- Eine brennende Kerze auf einem Balkon führte zu einem Feuerwehreinsatz in Dübendorf.
- Es gab keine Verletzten oder grösseren Schäden.
- Die Feuerwehr warnt dringend davor, Kerzen unbeaufsichtigt brennen zu lassen.
- Rettungsdienst und Kantonspolizei waren ebenfalls vor Ort.
Nächtlicher Alarm in Dübendorf
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Donnerstag, den 18. Dezember 205. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dübendorf – Wangen-Brüttisellen erhielten eine Alarmierung bezüglich eines Brandes in einem Mehrfamilienhaus. Die Meldung deutete auf eine ernste Lage hin, was einen schnellen Einsatz erforderte.
Die Feuerwehrleute trafen zügig am Einsatzort ein, um die Lage zu beurteilen. Eine erste Abklärung ergab, dass die Ursache des Alarms eine brennende Kerze auf einem Balkon war. Die Kerze brannte unbeaufsichtigt und stellte ein potenzielles Risiko dar, obwohl zum Zeitpunkt des Eintreffens der Einsatzkräfte keine akute Brandgefahr mehr bestand.
Faktencheck
- Datum des Vorfalls: Nacht auf Donnerstag, 18. Dezember 205
- Einsatzort: Mehrfamilienhaus in Dübendorf
- Auslöser: Unbeaufsichtigte Kerze auf einem Balkon
- Beteiligte Einsatzkräfte: Feuerwehr Dübendorf – Wangen-Brüttisellen, Rettungsdienst Uster, Kantonspolizei Zürich
Sicherheitsmassnahmen und Prävention
Die Feuerwehr traf vor Ort die notwendigen Vorkehrungen. Die brennende Kerze wurde umgehend gelöscht, um jegliches Restrisiko zu eliminieren. Weitergehende Massnahmen waren glücklicherweise nicht notwendig, da sich der Brand nicht ausgebreitet hatte und keine Schäden entstanden waren. Dieses schnelle Handeln verhinderte Schlimmeres.
Trotz des glimpflichen Ausgangs nutzt die Feuerwehr den Vorfall als Anlass, um die Bevölkerung dringend zu warnen. Kerzen sollten niemals unbeaufsichtigt brennen. Auch eine scheinbar harmlose Kerze kann unter bestimmten Umständen eine grosse Gefahr darstellen. Ein einfacher Windstoss kann ausreichen, um eine Kerze umzuwerfen und in der Nähe befindliche, leicht entflammbare Gegenstände in Brand zu setzen.
„Kerzen sind eine schöne Lichtquelle, aber sie erfordern ständige Aufmerksamkeit. Niemals sollten sie unbeaufsichtigt gelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit kann zu einem gefährlichen Brand führen“, so ein Sprecher der Feuerwehr Dübendorf – Wangen-Brüttisellen.
Gefahren von unbeaufsichtigten Kerzen
- Windstösse: Können Kerzen umwerfen und Flammen auf brennbare Materialien übertragen.
- Nähe zu brennbaren Materialien: Gardinen, Papier, Möbel oder Weihnachtsdekorationen können sich schnell entzünden.
- Haustiere oder Kinder: Können Kerzen versehentlich umstossen.
- Laternen: Auch Kerzen in Laternen sind nicht vollständig sicher und sollten überwacht werden.
Koordination der Einsatzkräfte
Neben der Feuerwehr Dübendorf – Wangen-Brüttisellen waren weitere Einsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst Uster stand bereit, um bei Bedarf medizinische Hilfe zu leisten. Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich sicherte die Einsatzstelle ab und unterstützte bei der Klärung der Umstände. Die reibungslose Koordination der verschiedenen Organisationen trug massgeblich dazu bei, die Situation schnell und sicher zu bewältigen.
Solche Einsätze zeigen die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Jeder Partner spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit. Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass im Ernstfall alle notwendigen Ressourcen mobilisiert werden.
Hintergrundinformationen
Brände, die durch Kerzen verursacht werden, sind keine Seltenheit, besonders in den Wintermonaten oder während der Weihnachtszeit. Die meisten dieser Brände könnten durch erhöhte Vorsicht und das Befolgen einfacher Sicherheitsregeln vermieden werden. Die Empfehlung, Kerzen niemals unbeaufsichtigt zu lassen, ist eine der grundlegendsten Brandschutzregeln.
In der Schweiz kommt es jährlich zu mehreren hundert Bränden, die auf Kerzen oder ähnliche offene Flammen zurückzuführen sind. Oft sind es kleine Unachtsamkeiten, die grosse Folgen haben können. Brandschutzexperten betonen immer wieder die Notwendigkeit von Rauchmeldern in Wohnungen und Häusern, um frühzeitig auf Brände aufmerksam zu werden.
Appell an die Bevölkerung
Die Feuerwehr appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, im Umgang mit Kerzen und offenem Feuer äusserst vorsichtig zu sein. Dies gilt nicht nur für Balkone, sondern für alle Bereiche im Haus und Garten. Besonders jetzt, wo die Tage kürzer werden und Kerzen oft für eine gemütliche Atmosphäre sorgen, steigt das Risiko.
Es ist ratsam, Kerzen immer auf einer stabilen, nicht brennbaren Unterlage zu platzieren und einen ausreichenden Abstand zu Vorhängen, Möbeln und anderen brennbaren Materialien zu halten. Auch das Löschen von Kerzen vor dem Verlassen eines Raumes oder vor dem Schlafengehen sollte zur Routine werden. Diese einfachen Massnahmen können Leben retten und Sachschäden verhindern.
Dieser Vorfall in Dübendorf dient als wichtige Erinnerung an die potenziellen Gefahren, die von scheinbar harmlosen Gegenständen ausgehen können. Wachsamkeit und Vorsicht sind im Brandschutz unerlässlich, um solche nächtlichen Einsätze und die damit verbundenen Risiken zu minimieren.





