Ein sonniger Mittwochnachmittag nahm auf einem Spielplatz in Frauenfeld eine dramatische Wendung. Ein fünfjähriger Junge stürzte von einem Spielgerät und zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Ein Rettungshelikopter der Rega musste das Kind umgehend in ein Spital fliegen.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Fünfjähriger stürzte am Mittwochnachmittag von einem Spielgerät in Frauenfeld.
- Der Junge erlitt mittelschwere Verletzungen.
- Die Rettungsflugwacht Rega flog das Kind zur Behandlung in ein Spital.
- Der Vorfall ereignete sich auf einem Spielplatz nahe der Walzmühlestrasse.
Was ist passiert?
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, kurz vor 15:00 Uhr, auf einem öffentlich zugänglichen Spielplatz in der Nähe der Walzmühlestrasse in Frauenfeld. Nach ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau spielte der fünfjährige Junge auf einem der Geräte, als er aus noch ungeklärter Ursache stürzte.
Andere Anwesende auf dem Spielplatz leisteten umgehend erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Die genauen Umstände, die zu dem Sturz führten, sind derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Abklärungen.
Spielplatzsicherheit im Fokus
Unfälle auf Spielplätzen sind leider keine Seltenheit. Obwohl die meisten Anlagen in der Schweiz strengen Sicherheitsnormen unterliegen und regelmässig kontrolliert werden, bleibt ein Restrisiko bestehen. Stürze von Klettergerüsten, Schaukeln oder Rutschen gehören zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern.
Schneller Einsatz der Rettungskräfte
Aufgrund der Art der Verletzungen wurde neben dem Rettungsdienst auch die Rettungsflugwacht Rega aufgeboten. Ein Helikopter landete in unmittelbarer Nähe des Unfallortes, um eine möglichst schnelle und schonende medizinische Versorgung zu gewährleisten.
Die Sanitäter und der Rega-Notarzt stabilisierten den Jungen vor Ort. Anschliessend wurde er mit dem Helikopter in ein nahegelegenes Spital geflogen. Die Kantonspolizei Thurgau stufte die Verletzungen des Kindes als mittelschwer ein.
Die Rolle der Rega
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega ist eine entscheidende Säule im Rettungswesen des Landes. Im Jahr 2023 organisierte die Rega 21'039 Einsätze, was einem Durchschnitt von rund 57 Einsätzen pro Tag entspricht. Besonders bei Unfällen in schwer zugänglichem Gelände oder wenn ein schneller Transport in ein spezialisiertes Zentrum nötig ist, kommt der Helikopter zum Einsatz.
Polizei bestätigt den Vorfall
Die Kantonspolizei Thurgau bestätigte den Einsatz in einer Medienmitteilung am späten Mittwochnachmittag. Darin heisst es, dass die bisherigen Erkenntnisse auf einen Unfall ohne Fremdeinwirkung hindeuten.
"Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte der Bub kurz vor 15 Uhr auf einem Spielplatz in der Nähe der Walzmühlestrasse von dem Spielgerät", teilte die Polizei mit.
Weitere Details zum Gesundheitszustand des Jungen wurden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht bekannt gegeben. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.





