Die SVP-Bezirkspartei Kreuzlingen hat bei ihrem Jahresausflug in Frauenfeld tiefe Einblicke in die Geschichte und Natur des Thurgaus erhalten. Auf Einladung von Regierungsrätin Denise Neuweiler besuchten die Mitglieder das Historische Museum im Schloss Frauenfeld und das Naturmuseum Thurgau.
Wichtige Erkenntnisse
- Die SVP Kreuzlingen besuchte das Schloss Frauenfeld und das Naturmuseum Thurgau.
- Museumsdirektorin Noemi Barth führte durch das Historische Museum.
- Ein Highlight war die Mitra von Papst Johannes XXIII. im Schlossmuseum.
- Im Naturmuseum Thurgau gab Hannes Geisser Einblicke in die Präparation von Tieren.
- Der Ausflug vermittelte Wissen über das frühere Leben im Thurgau und die Naturgeschichte.
Geschichte hautnah im Schloss Frauenfeld
Der Start des erlebnisreichen Tages war im imposanten Schloss Frauenfeld. Dort begrüsste Museumsdirektorin Noemi Barth die Gruppe persönlich. Sie führte die SVP-Mitglieder durch das Historische Museum und vermittelte dabei faszinierende Einblicke in das Leben im Thurgau in früheren Zeiten.
Die Besucher erfuhren Spannendes über die Geschichte des Schlosses selbst. Besonders beeindruckend war die Gelegenheit, den Hauptturm zu betreten. Dieser diente in Zeiten von Angriffen als Rückzugsort und bot den Bewohnern Schutz. Ein solches Detail macht Geschichte greifbar.
Historisches Highlight
Ein besonderes historisches Ausstellungsstück im Schloss Frauenfeld ist die Mitra, die Papst Johannes XXIII. im Jahr 1414 während des Konstanzer Konzils dem Kloster Kreuzlingen als Geschenk überreicht haben soll. Dieses Objekt verbindet lokale Geschichte mit einem bedeutenden europäischen Ereignis.
Ein Blick hinter die Kulissen des Mittelalters
Die Führung durch das Schloss bot nicht nur Fakten, sondern auch eine Vorstellung vom Alltag der Menschen. Wie sie lebten, arbeiteten und sich verteidigten, wurde anschaulich dargestellt. Die Architektur des Schlosses, seine dicken Mauern und die strategische Lage zeugen von seiner damaligen Bedeutung.
Die Mitglieder der SVP-Bezirkspartei zeigten sich beeindruckt von der Detailtiefe der Führung. Es wurde deutlich, wie viel Arbeit und Forschung in der Aufbereitung solcher historischen Stätten steckt, um sie für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und deren Geschichte lebendig zu halten.
Naturwissenschaft lebendig erklärt
Nach dem historischen Teil führte der Ausflug weiter ins Naturmuseum Thurgau. Hier empfing Hannes Geisser die Besucher und gab einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Ausstellungsbereiche des Museums. Er erklärte, wie das Museum Naturgeschichte auf eine spannende und verständliche Weise vermittelt.
Ein Höhepunkt war der Blick hinter die Kulissen. Die Gruppe erfuhr, wie ein Vogel, der ins Museum gelangt, fachgerecht präpariert wird. Dieser Prozess erfordert viel Engagement, Fingerspitzengefühl und spezifisches Fachwissen. Es zeigte sich, wie aufwendig die Pflege naturkundlicher Sammlungen ist.
„Es war faszinierend zu sehen, mit welcher Präzision und Hingabe die Präparatoren arbeiten, um die Tierwelt für kommende Generationen zu bewahren und zu zeigen“, sagte ein Teilnehmer des Ausflugs.
Bedeutung von Naturmuseen
Naturmuseen spielen eine wichtige Rolle in der Bildung und im Artenschutz. Sie ermöglichen es Besuchern jeden Alters, die heimische Tier- und Pflanzenwelt kennenzulernen und ein Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu entwickeln. Durch Ausstellungen und Bildungsangebote tragen sie zum Verständnis der Biodiversität bei.
Von der Sammlung bis zur Ausstellung
Hannes Geisser erläuterte auch die Prozesse, die von der Sammlung eines Objekts bis zu seiner Präsentation in der Ausstellung führen. Dies beinhaltet nicht nur die Präparation, sondern auch die wissenschaftliche Katalogisierung und die Erstellung didaktischer Inhalte. Der Aufwand hinter jeder Vitrine ist enorm.
Die Mitglieder konnten die Komplexität und den Wert der naturkundlichen Arbeit besser verstehen. Solche Museen sind nicht nur Orte der Ausstellung, sondern auch wichtige Forschungszentren, die zum Erhalt des Wissens über die natürliche Welt beitragen.
Ein bereichernder Abschluss in Frauenfeld
Der Jahresausflug klang mit einem gemütlichen Apéro aus. Die Teilnehmer hatten dabei die Gelegenheit, sich über die gewonnenen Eindrücke auszutauschen. Die Kombination aus historischer Bildung und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen kam bei den Mitgliedern der SVP-Bezirkspartei sehr gut an.
Alle waren sich einig: Ein Besuch des Historischen Museums im Schloss Frauenfeld und des Naturmuseums Thurgau lohnt sich für jeden Interessierten. Beide Institutionen bieten wertvolle Einblicke in die Kultur und die Umwelt des Kantons Thurgau und sind wichtige Bildungsorte.
Solche Ausflüge stärken nicht nur das Wissen über die Region, sondern fördern auch den Zusammenhalt innerhalb der Partei. Sie bieten eine willkommene Abwechslung zum politischen Alltag und ermöglichen es den Mitgliedern, gemeinsame Erlebnisse zu teilen und sich auszutauschen.
- Das Schloss Frauenfeld bietet Einblicke in die mittelalterliche Lebensweise.
- Das Naturmuseum Thurgau zeigt die Vielfalt der lokalen Fauna und Flora.
- Beide Museen sind wichtige Bildungsstätten für die Region.
- Der Jahresausflug förderte den Austausch unter den Parteimitgliedern.





