In der Nacht auf Montag wurde in Bülach ein 24-jähriger Essenslieferant bei einem mutmasslichen Tötungsversuch schwer verletzt. Die Kantonspolizei Zürich nahm den 28-jährigen Tatverdächtigen kurz darauf fest. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und Motiv laufen noch.
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein 24-jähriger Essenslieferant wurde in Bülach mit einem Messer schwer verletzt.
- Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Montag gegen 01:30 Uhr.
- Ein 28-jähriger Schweizer wurde als mutmasslicher Täter festgenommen.
- Das Opfer konnte sich selbst in ein Spital begeben.
- Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft untersuchen den Fall.
Details zum Vorfall in Bülach
Der dramatische Vorfall ereignete sich am frühen Montagmorgen, dem 15. Dezember 2025, in einer Wohnung in Bülach. Ein 24-jähriger Bulgare, der als Essenslieferant arbeitete, wurde von einem Kunden in dessen Wohnung gebeten. Was sich danach abspielte, führte zu einer schweren Verletzung des jungen Mannes.
Gegen 01:30 Uhr kam es zu der Messerattacke. Der Kunde stach mehrfach auf den Lieferanten ein. Das Opfer erlitt dabei schwere Verletzungen. Trotz der Schwere seiner Wunden gelang es dem 24-Jährigen, die Wohnung aus eigener Kraft zu verlassen.
Faktencheck
- Opfer: 24-jähriger Bulgare, Essenslieferant
- Tatzeit: Montag, 15. Dezember 2025, ca. 01:30 Uhr
- Tatort: Wohnung in Bülach
- Tatwaffe: Messer
- Verletzungen: Schwer
Flucht und Festnahme des Tatverdächtigen
Nach der Attacke suchte das Opfer umgehend Hilfe. Er begab sich selbstständig in ein nahegelegenes Spital, wo er medizinisch versorgt wurde. Seine Fähigkeit, trotz der schweren Verletzungen selbstständig zu handeln, war entscheidend.
Die Kantonspolizei Zürich wurde kurz nach dem Vorfall alarmiert. Dank schneller Ermittlungsarbeit konnte der mutmassliche Täter rasch identifiziert werden. Es handelt sich um einen 28-jährigen Schweizer.
Die Festnahme erfolgte kurze Zeit später. Der Mann wurde am Wohnort seiner Schwester verhaftet. Diese schnelle Reaktion der Polizei zeigt die Effizienz der Einsatzkräfte bei schweren Gewaltdelikten.
"Die rasche Festnahme des Verdächtigen war ein wichtiger Schritt in diesem Fall. Unsere Ermittler arbeiten nun mit Hochdruck an der Klärung des Motivs und des genauen Tathergangs."
Ermittlungen zu Motiv und Tathergang
Die genauen Umstände, die zu dieser Gewalttat führten, sind derzeit noch unklar. Die Kantonspolizei Zürich arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität zusammen.
Ein zentraler Punkt der Ermittlungen ist das Motiv. Es muss geklärt werden, was den 28-jährigen Mann zu dieser Tat trieb. Auch der detaillierte Ablauf der Ereignisse in der Wohnung wird akribisch rekonstruiert.
Die Befragung des Opfers, sobald sein Gesundheitszustand dies zulässt, sowie die Vernehmung des Tatverdächtigen und möglicher Zeugen sind entscheidend. Auch forensische Untersuchungen am Tatort spielen eine grosse Rolle.
Hintergrund: Gewaltkriminalität im Kanton Zürich
Gewaltdelikte wie dieser Vorfall in Bülach sind im Kanton Zürich ein ernstes Thema. Die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft setzen sich mit grossem Engagement für die Aufklärung solcher Straftaten ein. Die Zusammenarbeit beider Behörden ist dabei essenziell, um Täter zur Rechenschaft zu ziehen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Schwere Gewaltkriminalität erfordert oft langwierige und komplexe Ermittlungen.
Medienkonferenz zur Situation
Angesichts der Schwere des Vorfalls wurde eine Medienkonferenz angesetzt. Regierungsrat Mario Fehr wird am Dienstag, dem 16. Dezember 2025, ab 10 Uhr über den Fall informieren. Diese Konferenz soll weitere Details zum Stand der Ermittlungen und zum Vorgehen der Behörden liefern.
Die Öffentlichkeit erwartet Antworten auf die vielen offenen Fragen. Es wird erwartet, dass Regierungsrat Fehr auch über allgemeine Massnahmen zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität sprechen wird.
Die Winterthur Zeitung wird die Entwicklungen weiterhin verfolgen und zeitnah über neue Erkenntnisse berichten. Die Sicherheit der Bürger hat oberste Priorität.
- Datum der Medienkonferenz: Dienstag, 16. Dezember 2025
- Uhrzeit: Ab 10:00 Uhr
- Teilnehmer: Regierungsrat Mario Fehr
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung einer wachsamen Gesellschaft und der schnellen Reaktion von Sicherheitskräften. Die Ermittlungen werden zeigen, was genau in dieser Nacht geschah und welche Konsequenzen dies für den mutmasslichen Täter haben wird.





