Nach zwei Überfällen auf denselben Tankstellenshop in Embrach hat die Kantonspolizei Zürich zwei mutmassliche Täter festgenommen. Die Männer, beide spanischer Herkunft, wurden in Birsfelden im Kanton Basel-Landschaft verhaftet. Die Ermittlungen laufen, um mögliche weitere Delikte aufzuklären.
Wichtige Fakten
- Zwei Überfälle auf Tankstellenshop in Embrach.
- Erster Überfall am 20. November, zweiter am 24. November 2025.
- Festnahme von zwei spanischen Männern (20 und 26 Jahre) in Birsfelden.
- Kantonspolizei Zürich und Basel-Landschaft arbeiteten zusammen.
- Rund 1000 Franken Beute beim ersten Überfall.
Zwei Überfälle innerhalb weniger Tage
Am Donnerstagabend, dem 20. November 2025, betraten zwei bewaffnete Männer einen Tankstellenshop in Embrach. Sie bedrohten die anwesende Verkäuferin mit einem Werkzeug und forderten Bargeld. Die Täter entwendeten rund 1000 Franken aus der Kasse und flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei Zürich leitete umgehend eine Fahndung ein.
Nur wenige Tage später, am Montagabend, dem 24. November 2025, ereignete sich ein weiterer Überfall auf denselben Tankstellenshop. Diesmal bedrohte ein einzelner Mann die Verkäuferin mit einer Waffe und forderte ebenfalls Bargeld. Als ein Shop-Mitarbeiter hinzukam, entwickelte sich ein Handgemenge. Der Räuber ergriff daraufhin ohne Beute die Flucht.
Fakt: Beim ersten Überfall erbeuteten die Täter etwa 1000 Franken. Beim zweiten Überfall gelang es ihnen nicht, Beute zu machen.
Intensive Ermittlungen führen nach Birsfelden
Nach beiden Vorfällen sicherte die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich umfassende Spuren am Tatort. Die Ermittlungen wurden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland geführt. Die Fahnder arbeiteten mit Hochdruck, um die Täter zu identifizieren und dingfest zu machen.
Die gesicherten Spuren und die darauf basierenden Ermittlungen führten die Zürcher Fahnder schliesslich in den Kanton Basel-Landschaft. Dort, in Birsfelden, konnten sie gemeinsam mit der lokalen Polizei die beiden mutmasslichen Räuber in einer Wohnung aufspüren und verhaften.
«Die schnelle und effektive Zusammenarbeit zwischen den Kantonspolizeien Zürich und Basel-Landschaft war entscheidend für den Erfolg dieser Festnahme», erklärte ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich. «Unsere Ermittler haben akribisch gearbeitet, um die Täter zu fassen.»
Verhaftung und weitere Prüfungen
Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um zwei Männer spanischer Herkunft. Einer ist 20 Jahre alt, der andere 26 Jahre. Beide stehen unter dringendem Verdacht, an den Überfällen in Embrach beteiligt gewesen zu sein. Sie wurden nach ihrer Festnahme der Staatsanwaltschaft zugeführt, welche nun die weiteren rechtlichen Schritte einleiten wird.
Die Kantonspolizei Zürich prüft zudem, ob die beiden Männer für weitere, ähnlich gelagerte Delikte in Frage kommen. Dies ist ein übliches Vorgehen bei Festnahmen von mutmasslichen Serientätern, um ein umfassendes Bild ihrer kriminellen Aktivitäten zu erhalten und weitere Opfer zu identifizieren.
Hintergrund zur Tankstellenkriminalität
Tankstellenshops sind aufgrund ihrer langen Öffnungszeiten und der Verfügbarkeit von Bargeld häufig Ziele von Überfällen. Die Sicherheitsmassnahmen werden stetig verbessert, doch die Täter entwickeln oft neue Strategien. Die Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden über Kantonsgrenzen hinweg ist dabei ein zentraler Faktor im Kampf gegen diese Art von Kriminalität.
Sicherheit im Kanton Zürich
Die Festnahme der mutmasslichen Räuber ist ein wichtiger Erfolg für die Sicherheit im Kanton Zürich. Sie zeigt die Entschlossenheit der Polizei, solche Straftaten konsequent zu verfolgen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass die Behörden alles tun, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Für die Betreiber und Angestellten von Tankstellenshops bedeutet diese Festnahme eine gewisse Erleichterung. Dennoch bleibt die Wachsamkeit hoch, und die Diskussion über präventive Massnahmen wird weitergeführt. Es ist wichtig, dass solche Vorfälle nicht zur Normalität werden.
- Prävention: Viele Tankstellen setzen auf Videoüberwachung und geschultes Personal.
- Zusammenarbeit: Die enge Kooperation zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft ist entscheidend.
- Schutz der Angestellten: Schulungen zum Verhalten bei Überfällen sind wichtig für die Sicherheit des Personals.
Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an, und weitere Details werden voraussichtlich im Rahmen des Gerichtsverfahrens bekannt gegeben.





