US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch mit erheblicher Verspätung in der Schweiz eingetroffen. Nach technischen Problemen mit seiner ursprünglichen Air Force One landete das Ersatzflugzeug um 12.35 Uhr am Flughafen Zürich. Von dort aus reiste er direkt zum Weltwirtschaftsforum (WEF) nach Davos.
Wichtige Punkte
- US-Präsident Trump traf verspätet in der Schweiz ein.
- Technische Probleme zwangen die ursprüngliche Air Force One zur Umkehr.
- Die Landung erfolgte um 12.35 Uhr in Zürich, gefolgt vom Weiterflug nach Davos.
- Trumps Rede am WEF wird mit Spannung erwartet.
- Ein "Doomsday Plane" wurde ebenfalls über Europa gesichtet.
Ankunft in Zürich nach Flugzeugwechsel
Die Ankunft von US-Präsident Donald Trump in der Schweiz erfolgte am Mittwochmittag. Seine Maschine, eine Ersatz-Air Force One, setzte um 12.35 Uhr auf der Landebahn des Flughafens Zürich auf. Dies war etwa zwei Stunden später als ursprünglich geplant. Ein grosser Autokonvoi wartete bereits auf dem Rollfeld.
Die Verspätung resultierte aus einem technischen Problem mit dem ursprünglich vorgesehenen Flugzeug. Die erste Air Force One musste nach dem Start umkehren. Ein Journalist an Bord berichtete, dass das Flugzeug gegen 6 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Andrews Militärflugplatz in den USA zu einem zweiten Versuch abhob.
Interessanter Fakt
Der Funkrufname "Air Force One" wird jedem Flugzeug der US Air Force zugewiesen, sobald der amtierende US-Präsident an Bord ist. Auch der Ersatzflieger von Präsident Trump trug diesen Namen.
Das technische Problem der Air Force One
Das erste Flugzeug von Präsident Trump musste wegen eines "kleinen" elektronischen Problems umkehren. Der Tower des Andrews Militärflugplatzes bot sofort Unterstützung an. Funksprüche zeigten, dass eine neue Route für die Rückkehr nach Andrews bereitgestellt wurde. Nach der Landung wechselten Präsident Trump und seine Begleiter zu einer anderen Maschine.
Die beiden aktuellen Maschinen der Air Force One Flotte sind bereits älter. Sie wurden in den 1990er-Jahren unter Präsident George H. W. Bush in Dienst gestellt. Die US-Regierung plant, die Flotte zu modernisieren. Im vergangenen Jahr nahm die US-Regierung einen Luxusjet aus Katar an, der als zukünftige Präsidentenmaschine genutzt werden soll.
Weiterreise nach Davos mit der Marine One
Rund 40 Minuten nach der Landung in Zürich hob die "Marine One" ab. Dieser Helikopter brachte den US-Präsidenten direkt nach Davos, wo das Weltwirtschaftsforum stattfindet. "Marine One" ist der Funkrufname für jeden Helikopter des United States Marine Corps, der den Präsidenten an Bord hat.
Trumps Auftritt beim WEF in Davos wird mit Spannung erwartet. Seine Rede war ursprünglich für Mittwochnachmittag um 14.30 Uhr geplant. Vor dem Abflug äusserte sich Trump zurückhaltend zu seinen Erwartungen an den Besuch und erklärte, er habe "keine Ahnung", wie der Besuch verlaufen werde.
Das "Doomsday Plane" über Europa
Parallel zu Trumps Reise wurde auch das sogenannte "Doomsday Plane" im europäischen Luftraum gesichtet. Um 12 Uhr überflog das Flugzeug, offiziell als E-4B Nightwatch bekannt, Belgien und wurde über Brüssel gesichtet. Es handelt sich um eine militarisierte Variante der Boeing 747.
Hintergrundinformationen
Das "Doomsday Plane" dient dazu, den Verteidigungsminister und hochrangige Militärs sowie Sicherheitspolitiker in Krisenzeiten zu schützen und die Regierungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Es ist ein fliegendes Kommandozentrum für den Fall eines nationalen Notstands.
Die E-4B Nightwatch, auch "fliegendes Pentagon" genannt, ist für den Krisenfall konzipiert. Sie soll die Kommunikation und Führung der US-Regierung auch unter extremen Bedingungen gewährleisten. Ihre Präsenz während eines hochrangigen Besuchs wie des WEF ist nicht ungewöhnlich und unterstreicht die umfassenden Sicherheitsvorkehrungen.
Das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos
Das Weltwirtschaftsforum 2026 findet vom 19. bis 23. Januar in Davos statt. Es ist die 56. Ausgabe dieses wichtigen Treffens. Staatschefs, Wirtschaftsgrössen sowie Vertreter aus Medien und Wissenschaft kommen zusammen, um über globale Herausforderungen zu diskutieren.
- Teilnehmer: Staatschefs, Wirtschaftsführer, Medienvertreter, Wissenschaftler.
- Ort: Davos, Schweiz.
- Zeitraum: 19. bis 23. Januar.
- Themen: Globale Wirtschaft, Politik, soziale und ökologische Fragen.
Die Agenda des WEF umfasst eine Vielzahl von Themen, von der globalen Wirtschaftslage über den Klimawandel bis hin zu geopolitischen Spannungen. Trumps Rede wird dabei als ein Höhepunkt des Forums erwartet, insbesondere im Kontext aktueller internationaler Entwicklungen.
"Das WEF bietet eine Plattform für den Dialog über die drängendsten Fragen unserer Zeit. Die Teilnahme hochrangiger Persönlichkeiten wie des US-Präsidenten unterstreicht die Bedeutung dieser Gespräche."





