Die Gemeindeverwaltung Bassersdorf investiert 1.7 Millionen Franken in eine umfassende Erneuerung ihrer IT-Infrastruktur. Dieser Schritt ist notwendig, um die technische Grundlage auf den neuesten Stand zu bringen und den Mitarbeitenden moderne Arbeitsplätze zu ermöglichen. Ab dem 21. November 2025 wird der Betrieb der neuen Systeme für fünf Jahre an die UPGREAT AG aus Fehraltorf übertragen.
Wichtige Punkte
- Bassersdorf modernisiert seine IT-Infrastruktur für 1.7 Millionen Franken.
- Die UPGREAT AG erhält den Auftrag für fünf Jahre Betrieb und Migration.
- Das Projekt umfasst Netzwerk, ICT-Infrastruktur, digitale Arbeitsplätze und Telefonie.
- 130 Arbeitsplätze werden erneuert, um mobiles Arbeiten und Videotelefonie zu verbessern.
- Die Kosten pro Arbeitsplatz bleiben auf dem bisherigen Niveau.
Notwendigkeit der Erneuerung
Die derzeitige IT-Infrastruktur der Gemeinde Bassersdorf stammt aus dem Jahr 2020. Sie gilt als technisch veraltet und erfüllt die heutigen Anforderungen nicht mehr vollständig. Insbesondere Funktionen wie Videotelefonie und mobiles Arbeiten sind aktuell nur eingeschränkt nutzbar.
Diese Einschränkungen wirken sich direkt auf die Effizienz der Gemeindeverwaltung aus. Moderne Arbeitsmethoden erfordern eine leistungsfähige und flexible IT-Umgebung, um den Bürgern weiterhin optimalen Service bieten zu können.
Faktencheck
- Bisherige Infrastruktur: Aus dem Jahr 2020.
- Haupteinschränkungen: Videotelefonie und mobiles Arbeiten nur bedingt möglich.
- Ziel: Zukunftsfähige und digitale Handlungsfähigkeit.
Details der Ausschreibung und Auftragsvergabe
Die Gemeinde Bassersdorf führte ein selektives Ausschreibungsverfahren für das Full-Outsourcing der IT durch. Dabei wurden vier Hauptbereiche definiert, die erneuert werden sollten.
Die ausgeschriebenen Bereiche umfassten das Netzwerk, die ICT-Infrastruktur inklusive Basis-Services, den digitalen Arbeitsplatz mit Laptops sowie die gesamte Telefonie. Ziel war es, eine integrierte Lösung zu finden, die alle Aspekte der modernen Gemeindeverwaltung abdeckt.
Die UPGREAT AG aus Fehraltorf konnte sich mit dem wirtschaftlich und qualitativ besten Angebot durchsetzen. Ihr Vorschlag überzeugte den Gemeinderat, da er sowohl die technischen Anforderungen erfüllte als auch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bot.
„Die neue IT-Infrastruktur ermöglicht uns, aktuelle und künftige Aufgaben effizient zu erledigen und unseren Mitarbeitenden moderne Arbeitsplätze zu bieten.“
Finanzielle Aspekte des Projekts
Der Gesamtauftragswert für den fünfjährigen Betrieb beläuft sich auf 1.7 Millionen Franken inklusive Mehrwertsteuer. Diese Summe setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen.
Einmalige Kosten von 433'000 Franken sind für Geräte und das Migrationsprojekt vorgesehen. Die Betriebskosten über die gesamte Laufzeit von fünf Jahren betragen 1.28 Millionen Franken.
Kostenaufschlüsselung
- Gesamtkosten (5 Jahre): 1.7 Millionen Franken
- Einmalige Kosten (Geräte & Migration): 433'000 Franken
- Betriebskosten (5 Jahre): 1.28 Millionen Franken
Zusätzlich fallen anbieterunabhängige Projektkosten von 430'000 Franken an. Diese decken Posten wie die Projektbegleitung, die Ablösung der bisherigen Infrastruktur, die Anbindung externer Fachapplikationen sowie notwendige Netzwerkarbeiten durch einen Elektriker ab.
Der Gemeinderat genehmigte einen Investitionskredit von insgesamt 863'000 Franken für die Einführung der neuen Systeme. Diese Investition ist entscheidend für die Modernisierung der Verwaltung.
Auswirkungen auf die Arbeitsplätze
Im Rahmen dieses Projekts werden 130 Arbeitsplätze innerhalb der Gemeindeverwaltung erneuert. Jeder IT-Basisarbeitsplatz kostet die Gemeinde zukünftig rund 3'300 Franken pro Jahr.
Dieses Kostenniveau entspricht dem bisherigen Aufwand, was bedeutet, dass die Modernisierung ohne zusätzliche jährliche Belastung für den Einzelarbeitsplatz erfolgt. Die Mitarbeiter profitieren von einer deutlich verbesserten Arbeitsumgebung.
Die neuen Arbeitsplätze ermöglichen den Mitarbeitenden, ihre Aufgaben effizienter zu erledigen. Videokonferenzen und der Zugriff auf Daten von unterwegs werden reibungsloser funktionieren, was die Flexibilität der Verwaltung erheblich steigert.
Hintergrund der Digitalisierung
Die Digitalisierung von Verwaltungsabläufen ist ein zentrales Thema für viele Gemeinden. Sie zielt darauf ab, Prozesse zu optimieren, die Kommunikation zu verbessern und den Bürgerservice zu erhöhen. Bassersdorf folgt mit diesem Schritt einem landesweiten Trend zur Modernisierung der öffentlichen Dienste.
Zukünftige Perspektiven
Mit der neuen IT-Infrastruktur positioniert sich die Gemeindeverwaltung Bassersdorf zukunftsfähig. Sie stärkt ihre digitale Handlungsfähigkeit und schafft die Voraussetzungen für weitere digitale Entwicklungen.
Die Investition in eine moderne und sichere IT-Umgebung ist essenziell, um den wachsenden Anforderungen an eine effiziente und bürgernahe Verwaltung gerecht zu werden. Dies umfasst auch Aspekte der Datensicherheit und der Skalierbarkeit für zukünftige Technologien.
Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner wie der UPGREAT AG sichert den reibungslosen Übergang und den stabilen Betrieb der Systeme über die nächsten fünf Jahre. Dies ist ein wichtiger Schritt für die digitale Zukunft von Bassersdorf.





