Die Stadt Zürich hat ein umfassendes Sanierungsprojekt für das Schulhaus Allenmoos genehmigt. Mit einer Investition von 2,81 Millionen Franken sollen die veralteten Fenster ersetzt, der Wärmeschutz verbessert und Schadstoffe entfernt werden. Die Arbeiten beginnen im Sommer 2026 und zielen darauf ab, das 1948 erbaute Gebäude energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.
Das Wichtigste in Kürze
- Gesamtinvestition: Der Stadtrat bewilligt 2,81 Millionen Franken für die Sanierung.
- Fokus der Massnahmen: Austausch alter Holzfenster, Verbesserung des Wärmeschutzes und Schadstoffsanierung.
- Automatisierung: Neue Markisen und Kippfenster werden elektrifiziert und automatisiert, um die Raumtemperatur zu regulieren.
- Zeitplan: Die Bauarbeiten finden hauptsächlich in den Schulferien statt, von Sommer 2026 bis zum Schuljahresbeginn 2027/28.
Ein Gebäude aus dem Jahr 1948 wird modernisiert
Das Schulhaus Allenmoos, ein fester Bestandteil der Zürcher Schullandschaft seit seiner Erbauung im Jahr 1948, steht vor einer wichtigen Modernisierung. Obwohl Teile des Gebäudes vor über zwei Jahrzehnten instand gesetzt wurden, haben die originalen Holzfenster das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen und bergen Risiken durch veraltete Materialien.
Die Stadt Zürich hat nun die Notwendigkeit erkannt, das Gebäude für die Zukunft zu rüsten. Die Sanierung ist nicht nur eine Instandhaltungsmassnahme, sondern auch eine Investition in die Energieeffizienz und die Gesundheit der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.
Hintergrund: Gebundene und neue Ausgaben
Die Finanzierung des Projekts setzt sich aus zwei Teilen zusammen. 2,41 Millionen Franken sind als "gebundene Ausgaben" klassifiziert. Dies sind Kosten für notwendige Instandhaltungsarbeiten wie den Fensterersatz. Weitere 400'000 Franken sind "neue Ausgaben" für zusätzliche, wertsteigernde Massnahmen wie die neuen Wärmeschutzsysteme.
Umfassende Erneuerung der Fensterfronten
Das Kernstück der Sanierung ist der vollständige Austausch der alten Holzfenster. An ihre Stelle treten moderne, isolierverglaste Holz-Metallfenster. Diese bieten eine deutlich bessere Wärmedämmung, was im Winter zu geringeren Heizkosten und im Sommer zu kühleren Räumen führt.
Schadstoffsanierung als Teil des Projekts
Bei Arbeiten an älteren Gebäuden ist die fachgerechte Entsorgung von Schadstoffen ein zentrales Thema. Im Zuge des Fensteraustauschs werden auch potenziell belastete Materialien im Fensterbereich sorgfältig und professionell entfernt. Dies gewährleistet eine gesunde Lernumgebung für die kommenden Jahrzehnte.
Zusätzlich werden die bestehenden Markisen erneuert. Ein wichtiger Schritt ist hierbei die Elektrifizierung. Die neuen Sonnenschutzanlagen können zukünftig automatisiert gesteuert werden, was eine effizientere Regulierung des Lichteinfalls und der Raumtemperatur ermöglicht.
Fokus auf den sommerlichen Wärmeschutz
Angesichts der zunehmend heissen Sommermonate legt die Stadt besonderen Wert auf den Wärmeschutz. Das Projekt im Schulhaus Allenmoos umfasst daher gezielte Massnahmen, um das Gebäude auch an heissen Tagen angenehm kühl zu halten.
Zahlen zum Projekt
- Baujahr des Schulhauses: 1948
- Gesamtbudget: 2,81 Millionen Franken
- Geplanter Baubeginn: Sommer 2026
- Geplante Fertigstellung: Beginn Schuljahr 2027/28
Automatisierte Kühlung für Klassenzimmer und Turnhallen
Eine innovative Lösung ist die Einführung eines automatisierten Systems zur nächtlichen Auskühlung. Hierfür werden die Fenster in den Schulzimmern und den beiden Turnhallen mit elektrisch gesteuerten Kippflügeln ausgestattet. Diese können sich nachts automatisch öffnen, um die kühle Nachtluft hereinzulassen und die über den Tag aufgestaute Wärme abzuführen.
Auch die beiden Turnhallen erhalten einen verbesserten Sonnenschutz. Bisher fehlten hier entsprechende Vorrichtungen. Neu werden automatisierte Markisen installiert, die an sonnigen Tagen für Schatten sorgen und eine Überhitzung der grossen Räume verhindern. Dies verbessert die Bedingungen für den Sportunterricht erheblich.
Ein durchdachter Zeitplan für minimale Störungen
Die Stadt plant die Umsetzung des Projekts so, dass der Schulbetrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Die lärmintensiven und störenden Arbeiten werden gezielt in die Schulferien gelegt. Der Startschuss für die Sanierung fällt im Sommer 2026.
Der Abschluss der gesamten Massnahmen ist für den Beginn des Schuljahres 2027/28 vorgesehen. Damit investiert die Stadt Zürich nicht nur in die Bausubstanz, sondern sorgt auch dafür, dass die Lern- und Arbeitsbedingungen im Schulhaus Allenmoos den modernen Anforderungen an Komfort, Gesundheit und Nachhaltigkeit gerecht werden.





