Die Neujahrsnacht im Kanton Thurgau verlief überraschend ruhig. Während in anderen Jahren Feuerwehren im Dauereinsatz waren, blieb es dieses Mal weitgehend friedlich. Die Kantonspolizei Thurgau verzeichnete nur wenige Einsätze, die hauptsächlich mit Feuerwerk und geringfügigen Sachbeschädigungen zusammenhingen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Keine Feuerwehr-Einsätze von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen.
- Polizei löschte brennenden Abfalleimer in Amriswil selbst.
- Drei Meldungen über Sachbeschädigungen.
- Rund ein Dutzend Meldungen im Zusammenhang mit Feuerwerk.
- Keine Verletzten registriert.
- Zwei Führerausweisentzüge wegen Fahren unter Alkoholeinfluss.
Erfreuliche Bilanz der Neujahrsnacht
Die Kantone bereiten sich jedes Jahr auf eine ereignisreiche Neujahrsnacht vor. Doch im Thurgau fiel die Bilanz dieses Mal positiv aus. Von Mittwochabend bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags mussten die Feuerwehren keinen einzigen Einsatz leisten. Dies stellt eine deutliche Abweichung zu früheren Jahren dar, in denen Brandbekämpfer oft stark gefordert waren.
Die Kantonale Notrufzentrale registrierte insgesamt drei Meldungen bezüglich Sachbeschädigungen. Diese Vorfälle waren jedoch geringfügiger Natur und führten nicht zu grösseren Schäden oder aufwendigen Einsätzen. Ebenso gab es etwa ein Dutzend Meldungen, die direkt mit dem Abbrennen von Feuerwerk in Verbindung standen. Auch hier handelte es sich um kleinere Probleme, die rasch gelöst werden konnten.
Faktencheck Neujahrsnacht
- Feuerwehreinsätze: 0
- Meldungen Sachbeschädigung: 3
- Meldungen Feuerwerk: ca. 12
- Verletzte Personen: 0
Polizeiliche Interventionen und Verkehrsdelikte
Ein bemerkenswerter Vorfall ereignete sich in Amriswil. Dort entdeckten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen brennenden Abfalleimer. Die Polizisten konnten den Brand jedoch eigenhändig löschen, ohne die Feuerwehr alarmieren zu müssen. Dies unterstreicht die geringe Intensität der Ereignisse in dieser Neujahrsnacht.
Leider gab es auch im Thurgau Fälle von Fahren unter Alkoholeinfluss. Eine Patrouille der Regionalpolizei kontrollierte kurz nach 22:30 Uhr in Frauenfeld einen Autofahrer. Der 27-jährige Schweizer wurde als fahruntüchtig eingestuft. Sein Führerausweis wurde umgehend eingezogen.
Zwei Führerausweise entzogen
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Kurz nach 3:30 Uhr führte die Polizei in Bürglen eine Atemalkoholprobe bei einem 30-jährigen deutschen Autofahrer durch. Der gemessene Wert lag bei 0,41 mg/l. Auch diesem Fahrer wurde der Führerausweis vorläufig entzogen. Beide Fälle wurden dem Strassenverkehrsamt zur weiteren Bearbeitung übergeben.
«Die insgesamt ruhige Neujahrsnacht im Thurgau ist erfreulich. Es zeigt, dass die Bevölkerung verantwortungsbewusst gefeiert hat. Trotzdem bleiben Alkohol am Steuer und unsachgemässer Umgang mit Feuerwerk leider immer wieder ein Thema», so ein Sprecher der Kantonspolizei Thurgau.
Hintergrund zur Polizeiarbeit in Festnächten
Die Polizei verstärkt in Nächten wie Silvester und Neujahr traditionell ihre Präsenz. Dies dient der Prävention von Straftaten und der schnellen Reaktion auf Notfälle. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass ein erhöhtes Aufkommen von Menschenansammlungen und der Gebrauch von Feuerwerk oft zu Zwischenfällen führen können. Daher ist die erhöhte Wachsamkeit der Behörden entscheidend.
Polizeipräsenz an Feiertagen
An grossen Festtagen wie Silvester und Neujahr erhöhen die Polizeikorps ihre Präsenz im öffentlichen Raum. Dies umfasst sowohl uniformierte Patrouillen als auch zivile Kräfte. Ziel ist es, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und schnell auf Vorfälle reagieren zu können. Auch Verkehrskontrollen werden intensiviert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die geringe Anzahl an Einsätzen in dieser Neujahrsnacht kann verschiedene Gründe haben. Möglicherweise haben die präventiven Kampagnen zur Sensibilisierung für verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerk und Alkohol Wirkung gezeigt. Auch die Wetterbedingungen spielen oft eine Rolle. Eine trockene, aber nicht zu windige Nacht kann die Brandgefahr minimieren.
Die Bevölkerung im Thurgau hat die Jahreswende offenbar überwiegend friedlich begangen. Dies ist ein positives Zeichen und entlastet die Einsatzkräfte, die sich auf andere, dringendere Aufgaben konzentrieren können. Die Kantonspolizei Thurgau wird die genauen Zahlen der gesamten Neujahrsperiode noch auswerten, doch die erste Bilanz ist vielversprechend.
Ausblick auf zukünftige Jahreswechsel
Die Erfahrungen dieser Neujahrsnacht bieten wichtige Erkenntnisse für die Planung zukünftiger Grossereignisse. Eine geringere Anzahl von Feuerwehreinsätzen bedeutet nicht, dass die Gefahr gänzlich gebannt ist, aber es deutet auf eine positive Entwicklung hin. Die Behörden werden weiterhin auf Prävention setzen und die Bevölkerung zu einem verantwortungsvollen Verhalten aufrufen.
Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt und die Neujahrsfeiern in der Schweiz auch in Zukunft sicher und ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Der Fokus liegt weiterhin auf der Sicherheit aller Bürger. Die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Bevölkerung ist dabei entscheidend.
Die Meldungen über Sachbeschädigungen und Feuerwerk sind zwar vorhanden, aber im Vergleich zu den Vorjahren marginal. Dies zeigt eine erfreuliche Tendenz zur Reduzierung von Schäden und unnötigen Risiken. Die Bürger haben bewiesen, dass ein ausgelassenes Fest auch ohne exzessive Vorfälle möglich ist.





