Das Berner Model Tamy Glauser hat nach einer intensiven Zeit in Asien und vielfältigen Medienprojekten eine neue Heimat gefunden. Seit Dezember lebt die 41-Jährige in einer Wohngemeinschaft im Zürcher Kreis 4. Diese Entscheidung markiert eine Phase des Rückzugs und der Neuausrichtung für die vielbeschäftigte Persönlichkeit, die als Präsidentin der Zurich Fashion Week und Teilnehmerin mehrerer TV-Shows aktiv ist.
Wichtige Erkenntnisse
- Tamy Glauser lebt seit Dezember in einer WG im Zürcher Kreis 4.
- Sie ist Präsidentin der Zurich Fashion Week und Teilnehmerin von TV-Shows wie «7 vs. Wild» und «Shaolin Challenge».
- Glauser schätzt die WG als Rückzugsort und Büro für ihre vielfältigen Projekte.
- Tägliches Seilspringen auf dem Dach gehört zu ihrer neuen Morgenroutine.
- Die Erfahrungen in der Wildnis haben ihren Blick auf den Alltag verändert.
Ein neues Zuhause im Herzen Zürichs
Die Entscheidung für eine Wohngemeinschaft kam für Tamy Glauser selbst überraschend. Nach einer längeren Auszeit in Südostasien suchte sie einen Ort der Ruhe und des Ankommens. Die Vierzimmerwohnung im Kreis 4 teilt sie sich mit einer Künstlerin, die bewusst im Hintergrund bleiben möchte. Glauser beschreibt das Zusammenleben als harmonisch und betont die gemeinsamen Werte und Interessen, die sie mit ihrer Mitbewohnerin teilt.
Das alte Zürcher Treppenhaus, dessen Stufen bei jedem Schritt knarren, führt in die Wohnung im fünften Stock. Hier, inmitten von Holzgeruch und Kaminrauch, hat Glauser einen Ort gefunden, der ihr als Rückzugsort dient. Sie genießt die Möglichkeit, sich in ihrer gemütlichen Altbauwohnung zu entspannen und neue Energie zu schöpfen. Dies ist besonders wichtig angesichts ihres vollen Terminkalenders.
Faktencheck
- Alter: Tamy Glauser ist 41 Jahre alt.
- Wohnort: Zürich, Kreis 4.
- Umzug: Seit Anfang Dezember wohnt sie in der WG.
- Tägliches Training: Mindestens 10 Minuten Seilspringen am Morgen.
Zwischen Fashion Week und Survival-Show
Tamy Glausers Karriere verläuft derzeit auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Sie ist nicht nur Präsidentin der Zurich Fashion Week, sondern auch in verschiedenen Fernsehformaten präsent. Aktuell ist sie in der Survival-Show «7 vs. Wild» auf 3+ zu sehen, wo sieben Prominente 14 Tage lang in der Wildnis überleben müssen. Bald folgt ihre Teilnahme an der SRF-Produktion «Shaolin Challenge», in der sie körperliche und mentale Grenzen auslotet. Glauser liebt diese Herausforderungen.
«Ich liebe es, mich herauszufordern», sagt Tamy Glauser über ihre aktuellen Projekte.
Ihre öffentliche Präsenz hat Glauser stets genutzt, um gesellschaftliche Normen zu hinterfragen. Als Model lief sie für Männer- und Frauenmode über die Laufstege der Modemetropolen und weigerte sich, sich in Schubladen stecken zu lassen. In ihrer früheren Beziehung mit Ex-Miss-Schweiz Dominique Rinderknecht prägte sie als «Tamynique» die LGBTQ-Debatte in der Schweiz.
Ein Rückzugsort für eine vielseitige Persönlichkeit
Trotz ihrer öffentlichen Rolle als Model, Aktivistin und Künstlerin wirkt Tamy Glauser in ihrem Zuhause auffällig ruhig. Sie beschreibt sich selbst als sehr sozial, benötigt aber auch Zeit für sich. Die Altbauwohnung dient ihr als Regulationsraum. Im Wohnzimmer steht ein grosser Holztisch, dahinter ein Bücherregal. Kunst ziert die Wände.
Hier meditiert sie, liest oder führt Videocalls für die Fashion Week. Die Wohnung ist nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihr Büro. Als Präsidentin und Gründerin der Zurich Fashion Week ist sie in alle Bereiche involviert, von Castings bis zu Runway-Shows.
Hintergrund: Tamy Glausers Karriere
Tamy Glauser etablierte sich als Model, das bewusst Geschlechtergrenzen überschritt und für internationale Marken arbeitete. Ihre Beziehung zu Dominique Rinderknecht machte sie zu einer prominenten Stimme in der Schweizer LGBTQ-Community. Nach der Trennung 2020 setzte sie ihren Weg fort, engagierte sich für Mode und soziale Themen und suchte immer wieder neue Herausforderungen, sei es im Sport oder in Reality-Formaten.
Mentorenrolle und neue Routinen
Tamy Glauser legt heute Wert darauf, ihr Wissen weiterzugeben. «Mentorin zu sein und mein Wissen weiterzugeben, ist mir heute wichtiger als jede eigene Bühne», erklärt sie. Dennoch verliert sie ihre Modellqualitäten nicht. Selbst beim Wäschewaschen bewegt sie sich elegant, fast schwebend, wie auf einem Laufsteg.
Die Zeit in der Wildnis der Dominikanischen Republik für «7 vs. Wild» hat ihren Blick auf den Alltag verändert. Der Komfort eines sauberen Zuhauses wird nun besonders geschätzt. Die Erfahrung habe sie dankbar gemacht, aber auch gezeigt, dass sie dies nicht wiederholen müsse.
Ihre Morgenroutine hat sich ebenfalls gewandelt. Früher begann der Tag mit Kaffee, heute mit Bewegung. Auf dem Dach ihrer WG springt sie täglich mindestens zehn Minuten Seil. «Mir fehlt etwas, wenn ich diesen Start nicht habe», sagt sie. Die ehemalige Leistungsschwimmerin fühlt sich mit 40 fitter denn je.
Freundschaften und Zukunftspläne
Wenn Tamy Glauser nicht zu Hause ist, erkundet sie ihr Quartier. Besuche im Comic-Laden oder ein Kaffee im «Bros Beans & Beats» gehören dazu. Dort trifft sie auch Tamara Cantieni, eine Freundin aus der «7 vs. Wild»-Show. Glauser schätzt Cantienis Wärme und Herzlichkeit.
«Wenn es wirklich darauf ankommt, ist man füreinander da», beschreibt Glauser ihre Definition von Freundschaft.
Am Ende des Tages kehrt Glauser in ihre Wohnung zurück. Nicht alle Kisten sind ausgepackt, aber das stört sie nicht. Sie gewöhnt sich an den Gedanken, nicht ständig auf dem Sprung zu sein. Irgendwann wird sie ein eigenes Zuhause suchen, ein Nest bauen. Aber noch nicht jetzt. «Jetzt bin ich erst mal hier. Und das ist gut so», schliesst Tamy Glauser.
- Regelmässige Bewegung ist für Tamy Glauser essenziell.
- Mentoring ist ihr wichtiger als die eigene Bühne.
- Das Stadtquartier bietet ihr neue Entdeckungen und soziale Kontakte.
- Die WG ist eine bewusste Entscheidung für eine Übergangsphase.





