Zürich führt ein neues, modernes Zugangssystem namens «Velocity» für seine kostenpflichtigen Velostationen ein. Dieses System, das sich bereits in anderen Schweizer Städten bewährt hat, soll die Nutzung für Velofahrende deutlich vereinfachen. Die Einführung erfolgt schrittweise an wichtigen Verkehrsknotenpunkten der Stadt.
Wichtige Punkte
- «Velocity»-System startet am 16. Januar 2026 am Bahnhof Oerlikon.
- Velostation Europaplatz folgt am 23. Januar 2026.
- Die neue Velostation Stadelhofen nutzt «Velocity» bereits.
- Preise: 2 Franken/Tag, 10 Franken/Monat, 50 Franken/Jahr.
- Begrenzung der Abstelldauer am Hauptbahnhof wird angepasst.
Einführung von «Velocity» an wichtigen Standorten
Das neue Zugangssystem «Velocity» wird die Art und Weise verändern, wie Velofahrende in Zürich ihre Fahrräder sicher abstellen können. Es erlaubt einen einfachen und schnellen Zugang zu den kostenpflichtigen Velostationen der Stadt. Die Einführung erfolgt in zwei Hauptphasen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Bereits in Betrieb ist das System in der neuen Velostation am Stadelhofen. Dies ermöglicht den Nutzern dort schon jetzt, von den Vorteilen des neuen Systems zu profitieren. Die Stadt Zürich setzt auf bewährte Technologie, um die Infrastruktur für den Veloverkehr zu modernisieren.
Faktencheck: Zugang via SwissPass oder QR-Code
Nach der einmaligen Online-Registrierung auf velocity.ch erhalten Nutzende ihren Zugang bequem über den SwissPass oder einen QR-Code. Das System ist auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt und soll den Alltag erleichtern.
Termine für Oerlikon und Europaplatz
Die Velostationen am Bahnhof Oerlikon werden ab dem 16. Januar 2026 mit dem «Velocity»-System ausgestattet. Dies betrifft beide dortigen Anlagen. Eine Woche später, am 23. Januar 2026, folgt die Velostation am Europaplatz. Diese schrittweise Einführung gibt den Nutzern Zeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten.
An diesen Standorten gibt es neben den kostenpflichtigen «Velocity»-Plätzen auch weiterhin Möglichkeiten für kostenloses Abstellen. Dies stellt sicher, dass alle Velofahrenden eine Option haben, unabhängig von ihrer Bereitschaft, für einen Stellplatz zu zahlen.
Kosten und Registrierung
Die Nutzung der kostenpflichtigen Velostationen mit «Velocity» ist transparent und flexibel gestaltet. Es gibt verschiedene Abonnementmodelle, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Velofahrenden gerecht werden sollen.
Die Registrierung erfolgt einmalig und unkompliziert online. Man wählt das gewünschte Abonnement und bezahlt direkt im Internet. Dies spart Zeit und macht den Prozess effizient.
«Mit dem neuen Zutrittssystem 'Velocity' kommen die Velofahrenden noch einfacher in die kostenpflichtigen städtischen Velostationen», erklärt Roger Schaad, Projektleiter Kommunikation beim Tiefbauamt. Dies unterstreicht das Ziel der Stadt, den Veloverkehr zu fördern und die Infrastruktur zu verbessern.
Preismodelle im Überblick
- Tageseintritt: 2 Franken
- Monatsabonnement: 10 Franken
- Jahresabonnement: 50 Franken
Diese Preise sollen den Zugang zu sicheren Velostellplätzen erschwinglich machen und gleichzeitig die Kosten für Betrieb und Unterhalt der modernen Anlagen decken.
Regelungen am Hauptbahnhof und Stadttunnel
Bereits seit Mai 2025 gelten rund um den Hauptbahnhof und in der kostenlosen Velostation Stadttunnel Kapazitätsbeschränkungen. Velos dürfen dort nur noch für maximal 48 Stunden abgestellt werden. Diese Massnahme soll verhindern, dass Stellplätze durch vergessene oder defekte Fahrräder blockiert werden, die wochenlang ungenutzt bleiben.
Die Stadt reagiert damit auf die hohe Nachfrage nach Abstellplätzen in diesen zentralen Bereichen. Eine Anpassung dieser Regelung wird jedoch vorgenommen, um den Bedürfnissen jener entgegenzukommen, die ihr Velo länger abstellen müssen.
Hintergrund: Hohe Nachfrage nach Veloparkplätzen
Die Stadt Zürich verzeichnet eine stetig wachsende Anzahl von Velofahrenden. Dies führt zu einem erhöhten Bedarf an sicheren und zugänglichen Abstellmöglichkeiten. Die neuen Systeme und Regelungen sind eine direkte Antwort auf diese Entwicklung und sollen die Mobilität in der Stadt verbessern.
Anpassung der 48-Stunden-Regel
Ab dem 16. Januar 2026 wird die 48-Stunden-Regel in einem Teil der Velostation Stadttunnel angepasst. Dort können Velos dann für maximal sieben Tage abgestellt werden. Dies bietet Flexibilität für Pendler oder Reisende, die ihr Velo für einen längeren Zeitraum sicher parken möchten.
An der Oberfläche, also ausserhalb der Velostation Stadttunnel, bleibt die 48-Stunden-Regel weiterhin in Kraft. Dies schafft eine klare Trennung zwischen kurz- und längerfristigen Abstellmöglichkeiten und optimiert die Nutzung der vorhandenen Kapazitäten.
Die Einführung von «Velocity» und die Anpassungen der Abstellregeln sind Teil eines umfassenderen Plans zur Förderung des Veloverkehrs in Zürich. Die Stadt investiert in moderne Infrastruktur, um das Velofahren attraktiver und praktischer zu gestalten.





