Der Innovationspark Zürich hat eine wichtige finanzielle Grundlage für seine zukünftige Entwicklung geschaffen. Eine neue Kreditlinie, angeführt von der Zürcher Kantonalbank, sichert zusammen mit kantonalen Mitteln und privaten Investitionen den weiteren Ausbau des Areals in Dübendorf.
Diese Finanzierung ermöglicht die Realisierung der Sektoren A und B auf dem ehemaligen Flugplatzgelände. Die Fertigstellung beider Bereiche ist bis zum Jahr 2032 geplant.
Wichtige Punkte
- Innovationspark Zürich erhält neue Kreditlinie unter Führung der Zürcher Kantonalbank.
- Die Finanzierung sichert den Ausbau der Sektoren A und B.
- Baubeginn für Sektor B ist im Herbst 2025, Eröffnung für Sommer 2027 geplant.
- Der Park konzentriert sich auf Forschung in Robotik, Raumfahrt und Life Sciences.
- Fertigstellung des gesamten Projekts bis 2032 vorgesehen.
Finanzielle Basis für zukünftiges Wachstum
Die gesicherte Kreditlinie stellt einen Meilenstein für den Innovationspark Zürich dar. Sie wird von einem Konsortium aus drei Banken bereitgestellt, wobei die Zürcher Kantonalbank die Führung übernimmt. Diese Partnerschaft mit dem Finanzsektor unterstreicht das Vertrauen in das Potenzial des Innovationsparks als Motor für Forschung und Entwicklung in der Region.
Zusätzlich zu den Bankkrediten fliessen kantonale Mittel und Investitionen privater Aktionäre in das Projekt. Diese breite finanzielle Unterstützung bildet ein solides Fundament für die anstehenden Bauvorhaben und die langfristige Entwicklung des Standorts.
Faktencheck
- Kreditgeber: Konsortium unter Führung der Zürcher Kantonalbank.
- Zusätzliche Mittel: Kantonale Gelder und private Aktionärsinvestitionen.
- Geplante Fertigstellung: Sektoren A und B sollen bis 2032 vollendet sein.
Entwicklungsphasen: Sektor A und B
Der Innovationspark gliedert sich in verschiedene Sektoren. Sektor A, die Randzone des ehemaligen Flugplatzgeländes in Dübendorf, ist bereits weitgehend in Betrieb. Hier sind schon verschiedene Forschungseinrichtungen und Unternehmen angesiedelt, die aktiv an innovativen Projekten arbeiten.
Der nächste grosse Schritt ist die Entwicklung von Sektor B. Für diesen Bereich ist die erste Neubauetappe für Herbst 2025 geplant. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Eröffnung der neuen Gebäude im Sommer 2027. Bis 2032 sollen dann alle geplanten Bauphasen in Sektor B abgeschlossen sein.
„Die gesicherte Finanzierung ist ein entscheidender Schritt für die Realisierung unserer Vision. Wir schaffen hier einen führenden Standort für Innovation, der weit über die Schweiz hinausstrahlen wird.“
Fokus auf Schlüsseltechnologien
Der Innovationspark Zürich konzentriert sich auf die Bündelung von Forschung und Industrie in zukunftsweisenden Bereichen. Dazu gehören Robotik, autonome Systeme, Raumfahrt und die Life Sciences. Diese Sektoren gelten als entscheidend für die wirtschaftliche und technologische Entwicklung der Zukunft.
Durch die Zusammenführung von wissenschaftlicher Expertise und industrieller Anwendung sollen Synergien entstehen, die neue Produkte, Dienstleistungen und Lösungen hervorbringen. Der Park versteht sich als Ökosystem, in dem Ideen reifen und zu marktfähigen Innovationen werden.
Hintergrund: Innovationspark Zürich
Der Innovationspark Zürich ist Teil der nationalen Strategie, die Schweiz als führenden Innovationsstandort zu stärken. Er entsteht auf dem ehemaligen Militärflugplatz Dübendorf und bietet Raum für Forschung, Entwicklung und Produktion. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Start-ups und etablierten Unternehmen zu fördern und so die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zu sichern.
Die Bedeutung für die Region Zürich
Die Entwicklung des Innovationsparks hat weitreichende Auswirkungen auf die Region Zürich und darüber hinaus. Er schafft neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fachkräfte in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Ingenieurwesen. Dies stärkt die regionale Wirtschaft und fördert den Zuzug von Talenten.
Darüber hinaus positioniert der Park Zürich als internationalen Hotspot für Innovation und Technologie. Die Forschungsergebnisse und Entwicklungen, die hier entstehen, können globale Bedeutung erlangen und Lösungen für drängende Herausforderungen in Bereichen wie Gesundheit, Mobilität und Nachhaltigkeit bieten.
Die enge Zusammenarbeit zwischen den Universitäten, der Industrie und der öffentlichen Hand ist ein zentrales Element des Innovationsparks. Diese Vernetzung fördert den Wissensaustausch und beschleunigt den Transfer von Forschungsergebnissen in die praktische Anwendung. Die Region profitiert von diesem dynamischen Umfeld.
Nachhaltigkeit im Fokus
Bei der Planung und dem Bau des Innovationsparks wird auch auf Nachhaltigkeitsaspekte geachtet. Die Infrastruktur soll modernen ökologischen Standards entsprechen und einen ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Dies beinhaltet energieeffiziente Gebäude und eine optimierte Verkehrsanbindung.
Die langfristige Vision des Innovationsparks Zürich ist es, einen Ort zu schaffen, der nicht nur technologisch führend ist, sondern auch eine hohe Lebensqualität für die dort arbeitenden Menschen bietet. Grünflächen, gemeinschaftliche Bereiche und eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr sind Teil dieses Konzepts.
Die nun gesicherte Finanzierung markiert einen wichtigen Schritt auf diesem Weg. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich der Innovationspark Zürich zu einem zentralen Knotenpunkt für globale Innovationen entwickelt.





