In Zürich-Oerlikon hat ein grosses Baugerüst an der Hagenholzstrasse für erhebliche Verkehrsbehinderungen und einen Grosseinsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Seit Sonntagnachmittag ist das 80 Meter hohe Gerüst akut einsturzgefährdet. Spezialisten konnten die Statik mittlerweile stabilisieren, doch die umliegenden Strassen bleiben für den Rückbau vorerst gesperrt.
Wichtige Punkte
- Baugerüst in Zürich-Oerlikon war einsturzgefährdet.
- Statik des 80 Meter hohen Gerüsts ist nun gesichert.
- Hagenholzstrasse bleibt für den Rückbau noch Tage gesperrt.
- Spezialisten analysieren die Ursache des Zwischenfalls.
Grosseinsatz nach Gerüstschaden
Seit Sonntag sind Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei Zürich im Kreis 11 im Dauereinsatz. Grund dafür ist ein massiv verzogenes und teilweise eingestürztes Baugerüst an einem 80 Meter hohen Hochhaus am Cordelia-Guggenheim-Weg 1. Die Statik des Gerüsts war nicht mehr gewährleistet, was eine akute Einsturzgefahr mit sich brachte.
Die sofortige Sperrung der Hagenholzstrasse und umliegender Zufahrtswege war unumgänglich. Sicherheitspersonal bewacht die Baustelle rund um die Uhr, um sicherzustellen, dass sich niemand dem Gebäude nähert. Die Situation wurde als kritisch eingeschätzt, wie eine Auskunftsperson vor Ort berichtete.
Fakten zum Zwischenfall
- Ort: Hagenholzstrasse / Cordelia-Guggenheim-Weg 1, Zürich-Oerlikon (Kreis 11)
- Höhe des Gerüsts: 80 Meter
- Beginn des Einsatzes: Sonntagnachmittag
- Betroffene Strassen: Hagenholzstrasse und umliegende Zufahrten
Statik gesichert, Rückbau beginnt
Die gute Nachricht ist, dass das Gerüst inzwischen gesichert werden konnte. Eine Sprecherin der Bauherrschaft, Swiss Life, bestätigte, dass aktuell kein akutes Risiko mehr besteht. Dies gelang unter Einbezug zahlreicher Spezialisten, darunter Statiker, Forensiker und Experten der SUVA sowie des Gerüstbaus. Die genauen Ursachen für den Zwischenfall werden derzeit noch umfassend analysiert.
Der Rückbau des Fassadengerüsts wird in den nächsten Tagen beginnen. Dies ist ein aufwendiger Prozess, der weitere Strassensperrungen erfordert. Die Hagenholzstrasse wird voraussichtlich für weitere zwei bis drei Tage teilweise gesperrt bleiben. Verkehrsteilnehmer müssen sich weiterhin auf Einschränkungen einstellen.
«Gestern Sonntag kam es beim Baugerüst auf der Baustelle am Cordelia-Guggenheim-Weg 1 zu einem Zwischenfall. Die Stabilität des Gerüsts war nicht mehr vollständig gewährleistet. Die Hagenholzstrasse musste in der Folge gesperrt werden.» – Sprecherin der Swiss Life
Auswirkungen auf lokale Geschäfte
Die Strassensperrungen haben direkte Auswirkungen auf die lokalen Geschäfte in der Umgebung. Ein Beispiel ist das Ayverdi's, ein Dönerrestaurant direkt gegenüber dem Hochhaus. Mitarbeiter Malakzoi (28) berichtete von der plötzlichen Schliessung am Sonntag:
«Gestern fuhren plötzlich ganz viele Polizeiautos vor. Kurz darauf wurde alles abgesperrt und wir mussten das Restaurant schliessen», erzählte er. Immerhin habe er so früher Feierabend machen können.
Am Montag konnte das Ayverdi's wieder öffnen, doch die Parkplätze rund um das Gebäude blieben gesperrt. Dies erschwert die Erreichbarkeit für Kunden erheblich. Besucher fragten mehrfach beim Sicherheitsdienst nach dem Weg zum Restaurant, was die Verwirrung unterstreicht.
Hintergrund zum Hochhaus
Das betroffene Hochhaus ist Teil eines Bauprojekts in einem dynamisch wachsenden Quartier Zürich-Oerlikon. Die Hagenholzstrasse ist eine wichtige Verkehrsader in diesem Bereich. Bauarbeiten in dicht besiedelten Gebieten stellen immer eine Herausforderung dar, besonders wenn es um die Sicherheit von Gerüsten an hohen Gebäuden geht.
Analyse der Ursachen
Die umfassende Analyse des Vorfalls ist im Gange. Experten der Forensik, der SUVA und des Gerüstbaus arbeiten zusammen, um die genauen Ursachen für die Instabilität des Gerüsts zu ermitteln. Solche Untersuchungen sind entscheidend, um ähnliche Zwischenfälle in Zukunft zu verhindern und die Sicherheitsstandards auf Baustellen weiter zu verbessern.
Die Ergebnisse dieser Analysen werden voraussichtlich erst in einigen Wochen vorliegen. Bis dahin bleiben Spekulationen über die genauen Gründe aus. Die Priorität liegt nun auf dem sicheren Rückbau des Gerüsts und der schnellstmöglichen Wiederherstellung des normalen Verkehrsflusses in Zürich-Oerlikon.





