Fussballnationalspieler Manuel Akanji investiert Millionen in ein Bauprojekt in Winterthur. Auf dem ehemaligen Grundstück des Restaurants Freieck in Winterthur-Seen entsteht ein Mehrfamilienhaus mit 28 Kleinwohnungen. Das Projekt wird von Akanjis Firma MMAKK AG realisiert und stellt eine bedeutende Entwicklung für den lokalen Wohnungsmarkt dar.
Wichtige Fakten
- Manuel Akanji investiert in Winterthurer Bauprojekt.
- 28 Kleinwohnungen entstehen an der Tösstalstrasse in Winterthur-Seen.
- Das Grundstück wurde für 3,9 Millionen Franken erworben.
- Die Bausumme beläuft sich auf 8 Millionen Franken.
- Akanjis Firma MMAKK AG ist Bauherrin des Projekts.
Neues Leben für das ehemalige Restaurant Freieck
Das Grundstück an der Tösstalstrasse in Winterthur-Seen war lange Zeit Heimat des Restaurants Freieck. Ende 2024 schloss das Lokal seine Türen, und es wurde bekannt, dass das Gebäude abgerissen wird. Nun ist klar, was an dieser Stelle entstehen soll: Ein modernes Appartementhaus.
Die Firma MMAKK AG, an der der aus Winterthur stammende Manuel Akanji im Verwaltungsrat sitzt, ist die Bauherrin. Auch seine Frau Melanie ist Verwaltungsrätin, und Akanjis Vater ist zeichnungsberechtigt. Diese familiäre Beteiligung unterstreicht die persönliche Verbindung des Fussballstars zu seiner Heimatstadt.
Zahlen und Fakten zum Bauprojekt
- Anzahl Wohnungen: 28
- Wohnungsgrössen: 27 bis 60 Quadratmeter (Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen)
- Tiefgaragenplätze: 16
- Grundstückskosten: 3,9 Millionen Franken
- Bausumme (ohne Land): 8 Millionen Franken
Details zum geplanten Wohnkomplex
Das Baugesuch zeigt detailliert, was auf dem Areal geplant ist. Es entsteht ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 28 Wohnungen. Diese sind als Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen konzipiert und bieten Grössen zwischen 27 und 60 Quadratmetern. Damit richtet sich das Angebot voraussichtlich an Singles, Studierende oder Paare.
Zusätzlich sind 16 Autoabstellplätze in einer Tiefgarage vorgesehen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll zur nachhaltigen Energieversorgung des Gebäudes beitragen. Dies entspricht modernen Baustandards und dem Wunsch nach umweltfreundlicher Architektur.
"Die Investition in Winterthur ist für Manuel Akanji eine Möglichkeit, seiner Heimatstadt etwas zurückzugeben und gleichzeitig eine solide finanzielle Anlage zu tätigen."
Akanjis Verbindung zu Winterthur und seine finanzielle Situation
Manuel Akanji wurde in Wiesendangen ZH geboren und hat eine starke Bindung zur Region Winterthur. Seine Karriere führte ihn über den FC Winterthur und den FC Basel zu internationalen Top-Clubs wie Borussia Dortmund und Manchester City. Seit September 2025 spielt er leihweise für Inter Mailand.
Sein Engagement im Immobilienbereich ist ein Beispiel dafür, wie Profisportler ihre Einnahmen diversifizieren. Akanjis Jahresgehalt bei Manchester City wurde auf rund 10 Millionen Franken geschätzt. Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» führte ihn letztes Jahr in der Liste der 100 reichsten Schweizer unter 40 Jahren, mit einem geschätzten Vermögen zwischen 20 und 50 Millionen Franken.
Hintergrund: Sportstars und Immobilien
Viele erfolgreiche Sportler investieren einen Teil ihres Vermögens in Immobilien. Dies gilt als eine vergleichsweise stabile und langfristige Anlagemöglichkeit. Die Immobilienmärkte in Schweizer Städten wie Winterthur gelten als attraktiv, was solche Investitionen zusätzlich interessant macht.
Solche Projekte können zur Stadtentwicklung beitragen, indem sie neuen Wohnraum schaffen und die Infrastruktur verbessern. Gleichzeitig werfen sie Fragen nach der Zugänglichkeit von Wohnraum auf, wenn prominente Investoren in den Markt eintreten.
Auswirkungen auf den lokalen Wohnungsmarkt
Das Projekt in Winterthur-Seen schafft dringend benötigten Wohnraum. Kleinere Wohnungen sind in Städten oft stark nachgefragt. Die geplanten 28 Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen könnten dazu beitragen, den Druck auf den Mietwohnungsmarkt in Winterthur etwas zu mindern.
Die Lage an der Tösstalstrasse bietet eine gute Anbindung und Infrastruktur, was die Attraktivität der Wohnungen für zukünftige Mieter erhöht. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Projekt auf die Mietpreise und die Verfügbarkeit von Wohnraum in diesem speziellen Segment auswirken wird.
Nachhaltigkeit und moderne Infrastruktur
Die Integration einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ist ein klares Zeichen für ein modernes und nachhaltiges Bauvorhaben. Dies reduziert nicht nur die Betriebskosten des Gebäudes, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Solche Massnahmen werden in der heutigen Stadtplanung immer wichtiger und sind oft auch von den Behörden gefordert.
Die Tiefgarage mit 16 Stellplätzen berücksichtigt den Bedarf an Parkmöglichkeiten, ohne das Stadtbild durch oberirdische Parkflächen zu beeinträchtigen. Dies ist ein wichtiger Aspekt in dicht besiedelten Gebieten.
Manuel Akanjis Engagement abseits des Fussballplatzes
Diese Investition zeigt Manuel Akanjis Engagement ausserhalb seiner Sportkarriere. Es ist ein Beispiel dafür, wie Spitzensportler ihre Bekanntheit und ihr Vermögen nutzen, um in lokale Projekte zu investieren und somit auch zur Entwicklung ihrer Heimatregion beizutragen. Solche Engagements sind nicht unüblich und spiegeln oft eine Verbundenheit mit der eigenen Herkunft wider.
Das Projekt in Winterthur-Seen wird voraussichtlich in den nächsten Jahren realisiert und dürfte ein markantes neues Gebäude in diesem Stadtteil werden. Es verbindet moderne Architektur mit der Schaffung von essentiellem Wohnraum.





