In einer beeindruckenden Gemeinschaftsaktion haben die Bewohner von Bassersdorf und Nürensdorf zusammen mit der Reformierten Kirche Breite 877 Weihnachtspäckli für bedürftige Menschen in Osteuropa gesammelt. Diese Zahl übertrifft das Ergebnis des Vorjahres deutlich und zeigt die grosse Spendenbereitschaft in der Region.
Wichtige Erkenntnisse
- 877 Weihnachtspäckli in Bassersdorf und Nürensdorf gesammelt.
- Die Aktion unterstützt kinderreiche Familien, Senioren und kranke Menschen in Osteuropa.
- Jugendliche und Kinder der Reformierten Kirche Breite engagierten sich aktiv.
- Die Spenden umfassen Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung.
Ein Zeichen der Solidarität
Die Aktion «Weihnachtspäckli» fand an zwei Hauptstandorten statt: am letzten Samstag im Oktober auf dem Dorfplatz in Bassersdorf und an Allerheiligen vor dem Volg in Nürensdorf. Vier christliche Hilfswerke organisierten die Initiative, die von der Reformierten Kirche Breite unterstützt wurde. Ziel ist es, Menschen in Osteuropa zu helfen, die unter schwierigen Bedingungen leben.
Die gesammelten Pakete sind für verschiedene Personengruppen bestimmt. Dazu gehören kinderreiche Familien, alleinerziehende Eltern und bedürftige Senioren. Auch Kinder in Schulen oder Heimen sowie Menschen mit gesundheitlichen Problemen profitieren von den Spenden. Die Hilfsaktion zeigt, wie lokale Gemeinschaften einen globalen Unterschied machen können.
Faktencheck
- Dieses Jahr wurden 877 Pakete gesammelt.
- Im Vorjahr waren es 822 Pakete.
- Das bedeutet eine Steigerung von 55 Paketen.
Engagierte Helfer und ihre Motivation
An beiden Aktionstagen herrschte reger Betrieb. Jeweils zwei Dutzend Kinder halfen aktiv mit, die Spenden der Bevölkerung in standardisierte Pakete umzupacken. Daniela Egli, Jugendarbeiterin an der Reformierten Kirche Brütten, lobte das Engagement:
«Die Jugendlichen waren in Bassersdorf und Nürensdorf sehr motiviert und fleissig.»Ihr Einsatz war entscheidend für den Erfolg der Sammlung.
Die zehnjährige Mara erklärte ihre Motivation: «Es macht Spass.» Sie fügte hinzu, dass sie auch Punkte für den Religionsunterricht brauche. Ihre Freundin Elise, ebenfalls zehn Jahre alt, ergänzte: «Es ist für einen guten Zweck, deshalb mache ich mit.» Diese Aussagen zeigen, wie junge Menschen lernen, sich für andere einzusetzen.
Wichtige Spendenkategorien
Die Sozialdiakonin Sandra Riklin erklärte, dass es zwei verschiedene Paketgrössen gab: solche für Kinder und solche für Erwachsene. Dies ist aus Zollgründen notwendig. Gefragt waren vor allem folgende Artikel:
- Lebensmittel
- Hygieneartikel
- Büromaterial
- Socken, Mützen, Handschuhe und Schals
Diese Dinge des täglichen Bedarfs sind für die Empfänger in Osteuropa oft Luxusgüter. Die sorgfältige Auswahl der Inhalte stellt sicher, dass die Spenden den grössten Nutzen haben.
Hintergrund der Aktion
Die Aktion «Weihnachtspäckli» wird jährlich von vier christlichen Hilfswerken organisiert. Sie zielt darauf ab, Menschen in den ärmsten Regionen Osteuropas eine kleine Freude zu bereiten. Die Verteilung erfolgt durch lokale Partnerorganisationen, die sicherstellen, dass die Pakete direkt bei den Bedürftigen ankommen. Dies garantiert eine effiziente und zielgerichtete Hilfe.
Die Rolle der Gemeinschaft
Die Passantin Carolin Mani aus Bassersdorf äusserte sich bewegt über die Aktion. Sie sagte:
«Wir haben die Mittel zu helfen, und seit ich Mutter bin, bin ich da noch sehr viel empathischer.»Ihre Worte spiegeln die Haltung vieler Spender wider. Die Bereitschaft, die eigenen Ressourcen zu teilen, ist ein Kernmerkmal dieser Initiative.
Die gesammelten Pakete werden nun auf Lastwagen verladen. Sie treten eine lange Reise zu den lokalen Partnern der Hilfsorganisationen an. Diese Partner sind für die fachgerechte Verteilung in den Zielländern verantwortlich. Die Logistik hinter der Aktion ist komplex, doch das Engagement aller Beteiligten macht sie jedes Jahr aufs Neue möglich.
Ausblick und Dank
Der Erfolg der diesjährigen Sammlung ist ein klares Zeichen für die anhaltende Solidarität der Bevölkerung in Bassersdorf und Nürensdorf. Die Reformierte Kirche Breite und die beteiligten Hilfswerke bedanken sich bei allen Spendern und Helfern. Jedes einzelne Paket trägt dazu bei, das Leben von Menschen in Not ein wenig heller zu machen.
Solche Aktionen zeigen, wie wichtig lokales Engagement für globale Herausforderungen ist. Sie schaffen nicht nur materielle Hilfe, sondern auch ein Gefühl der Verbundenheit und Hoffnung über Ländergrenzen hinweg. Die positiven Rückmeldungen und die gestiegene Paketanzahl motivieren alle Beteiligten für zukünftige Projekte.





