Die Bank Avera wird Ende Juni 2026 ihre Filialen in Bubikon und Fehraltorf schliessen. Diese Massnahme ist Teil einer strategischen Neuausrichtung des Filialnetzes, welche auf veränderte Kundenbedürfnisse und die zunehmende Nutzung digitaler Bankdienstleistungen reagiert. Die betroffenen Kunden werden künftig von umliegenden Standorten aus betreut, wobei die persönliche Beratung weiterhin einen hohen Stellenwert behalten soll.
Wichtige Punkte
- Die Bank Avera schliesst per 30. Juni 2026 zwei Filialen.
- Betroffen sind die Standorte Bubikon und Fehraltorf.
- Kunden aus Bubikon wechseln nach Rüti und Wetzikon.
- Kunden aus Fehraltorf werden in Pfäffikon ZH betreut.
- Die Schliessungen sind eine Reaktion auf die Digitalisierung und sich ändernde Kundenpräferenzen.
Anpassungen im Filialnetz: Bubikon und Fehraltorf betroffen
Die Entscheidung der Bank Avera, ihre Filialen in Bubikon und Fehraltorf zu schliessen, markiert einen weiteren Schritt in der Anpassung ihres Geschäftsmodells an die moderne Bankenlandschaft. Diese Veränderung, die zum 30. Juni 2026 wirksam wird, betrifft direkt die Kunden in diesen Gemeinden.
Die Bank betont, dass diese Schritte notwendig sind, um weiterhin effiziente und zeitgemässe Dienstleistungen anzubieten. Die Digitalisierung hat das Bankgeschäft grundlegend verändert. Viele Kunden erledigen ihre Transaktionen heute lieber online oder mobil.
Faktencheck: Digitalisierung im Bankwesen
- Immer mehr Bankgeschäfte erfolgen mobil oder online.
- Die Nutzung von E-Banking und mobilen Apps nimmt stetig zu.
- Banken passen ihre Filialstrategien an dieses veränderte Verhalten an.
Neuausrichtung für Bubikon
Für die Kundinnen und Kunden der Filiale in Bubikon bedeutet die Schliessung eine Verlagerung ihrer Bankgeschäfte. Sie werden künftig von den Filialen in Rüti und Wetzikon betreut. Beide Standorte verfügen laut Bank Avera über umfassende Beratungsangebote und sollen eine nahtlose Weiterführung der Dienstleistungen gewährleisten.
Die Bank hat angekündigt, dass die bisherigen Ansprechpartner, wo immer möglich, auch an den neuen Standorten zur Verfügung stehen werden. Dies soll den Übergang für die Kunden erleichtern und die Kontinuität der persönlichen Beziehungen sichern.
Integration in Pfäffikon ZH für Fehraltorf
Die Filiale in Fehraltorf wird ebenfalls zum Ende Juni 2026 aufgegeben. Ihr Standort wird in die Filiale in Pfäffikon ZH integriert. Dort entsteht derzeit eine umfassend erneuerte Filiale. Diese Modernisierung soll den Kunden in Pfäffikon ZH und den hinzukommenden Kunden aus Fehraltorf eine verbesserte Infrastruktur und erweiterte Serviceleistungen bieten.
Auch hier verspricht die Bank, dass die gewohnten Ansprechpartner aus Fehraltorf die Kunden weiterhin betreuen werden. Dies unterstreicht den Fokus der Bank, trotz Filialschliessungen die persönliche Beratung aufrechtzuerhalten.
Hintergrund der Anpassungen
Die Bank Avera begründet die Schliessungen mit sich wandelnden Kundenbedürfnissen. Kunden schätzen heute den direkten, digitalen Zugang zu Dienstleistungen. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung wichtig für komplexe Anliegen. Die Bank investiert gezielt in die Modernisierung bestehender Standorte, um ein zeitgemässes Filialnetz zu entwickeln.
«Die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden verändern sich. Viele schätzen heute den direkten, digitalen Zugang zu unseren Dienstleistungen, unabhängig von Öffnungszeiten und Standort. Gleichzeitig hat die persönliche Beratung für uns weiterhin einen hohen Stellenwert. Mit der Modernisierung unseres Standorts in Pfäffikon ZH investieren wir gezielt in die Weiterentwicklung eines zeitgemässen Filialnetzes.»
André Wegmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bank Avera
Strategische Neuausrichtung des Filialnetzes
Die Schliessungen in Bubikon und Fehraltorf sind keine Einzelfälle. In den vergangenen Jahren hat die Bank Avera ihr Filialnetz bereits mehrfach angepasst. Dazu gehörten Neubauten in Wetzikon und Hinwil. Diese Investitionen zeigen, dass die Bank weiterhin auf physische Präsenz setzt, diese aber strategisch optimiert.
Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen digitalen Angeboten und der persönlichen Beratung zu finden. Die Bank will dort präsent sein, wo die Kunden sie am meisten benötigen und wo eine effiziente Betreuung gewährleistet ist. Dies bedeutet eine Konzentration auf grössere, modern ausgestattete Standorte.
Die Bankenbranche befindet sich im Umbruch. Viele Finanzinstitute reduzieren ihr Filialnetz. Sie reagieren damit auf das veränderte Verhalten ihrer Kunden. Online-Banking und mobile Apps machen den Gang zur Filiale für viele Alltagsgeschäfte überflüssig. Dennoch bleibt die persönliche Beratung für komplexe Finanzfragen oder Anlageberatungen unverzichtbar.
Auswirkungen auf die Region
Die Schliessung von Bankfilialen kann für die betroffenen Gemeinden weitreichende Folgen haben. Besonders ältere Menschen oder Personen, die weniger digital affin sind, könnten Schwierigkeiten beim Zugang zu Bankdienstleistungen erfahren. Die Bank Avera hat angekündigt, die Kunden aktiv zu informieren und zu unterstützen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Die Verlagerung der Dienstleistungen nach Rüti, Wetzikon und Pfäffikon ZH bedeutet für einige Kunden längere Wege. Die Bank ist sich dieser Herausforderung bewusst und wird entsprechende Massnahmen ergreifen. Dazu gehören unter anderem Informationskampagnen und Hilfestellungen bei der Nutzung digitaler Angebote.
Die Neuausrichtung der Bank Avera ist ein Beispiel dafür, wie Finanzinstitute auf die sich ändernden Marktbedingungen reagieren. Es zeigt den Spagat zwischen der Notwendigkeit zur Digitalisierung und dem Wunsch, weiterhin eine persönliche und lokale Präsenz zu bieten.
- Informationskampagnen: Die Bank wird die betroffenen Kunden frühzeitig und umfassend informieren.
- Unterstützung bei Digitalisierung: Hilfestellung bei der Umstellung auf Online-Banking und mobile Apps.
- Persönliche Beratung: Die Möglichkeit zur persönlichen Beratung bleibt an den neuen Standorten erhalten.
Die kommenden Monate werden zeigen, wie die Kunden der Bank Avera die Veränderungen annehmen und welche weiteren Anpassungen im Filialnetz in Zukunft zu erwarten sind. Der Fokus bleibt auf einer modernen, kundenorientierten Bankdienstleistung, die sowohl digitale als auch persönliche Kanäle effektiv nutzt.





