Der erste Zürcher Apfelwähentag feierte einen grossen Erfolg. An 29 Standorten im Kanton Zürich verkauften Landfrauen selbstgebackene Apfelwähen. Das Ziel war es, regionale und saisonale Lebensmittel der Bevölkerung näherzubringen. In Bassersdorf waren die Wähen bereits eine Stunde vor Ladenschluss ausverkauft.
Wichtige Erkenntnisse
- Der erste Zürcher Apfelwähentag fand an 29 Standorten statt.
- Regionale und saisonale Lebensmittel standen im Fokus.
- Der Erlös kommt der Ländlichen Familienhilfe zugute.
- Die Veranstaltung fördert den Austausch zwischen Stadt und Land.
Regionale Produkte im Fokus
Regula Brunner, Mitglied der Bassersdorfer Landfrauen und im Geschäftsausschuss der Zürcher Landfrauen, erklärte die Motivation hinter dem Apfelwähentag. «Wir möchten der Bevölkerung die regionalen und saisonalen Lebensmittel näherbringen», sagte Brunner. Sie betonte, dass sogar das verwendete Mehl aus der Region stamme. Dies unterstreicht den Fokus auf lokale Produkte.
Die Initiative dient auch dazu, Konsumenten und Produzenten zusammenzuführen. Die Landfrauen sehen sich als Bindeglied zwischen der Stadt- und Landbevölkerung. Solche Aktivitäten fördern das Verständnis für die Herkunft unserer Nahrungsmittel.
Faktencheck
- An 29 Standorten im Kanton Zürich wurden Apfelwähen verkauft.
- Die Veranstaltung fand zum ersten Mal statt.
- Der Erlös unterstützt die Ländliche Familienhilfe.
Ein voller Verkaufserfolg
Der Verkauf der Apfelwähen übertraf alle Erwartungen. In Bassersdorf, einem der 29 Standorte, waren die frisch gebackenen Wähen bereits eine Stunde vor dem offiziellen Ladenschluss ausverkauft. Dieses Ergebnis zeigt die grosse Beliebtheit regionaler Produkte und die Wertschätzung für Handarbeit.
Es gab traditionelle Rahmgusswähen, aber auch kreativere Varianten. Die Vielfalt trug sicherlich zum Erfolg bei. Die Kundschaft schätzte die Frische und den lokalen Ursprung der Zutaten. Solche Veranstaltungen stärken die lokale Wirtschaft und das Gemeinschaftsgefühl.
«Alle Wähen gingen weg wie frische Brötli. Das zeigt uns, dass die Leute unsere Arbeit schätzen und Wert auf regionale Produkte legen.»
Freiwilligenarbeit als Basis
Hinter dem Apfelwähentag steckt viel Engagement. Regula Brunner und ihre Helferinnen waren bereits seit sechs Uhr morgens im Einsatz. Eine Kollegin hatte sogar eine halbe Stunde früher begonnen. Diese umfangreiche Freiwilligenarbeit ist entscheidend für den Erfolg solcher Gemeinschaftsprojekte.
Der Erlös des Verkaufs geht an die Ländliche Familienhilfe. Diese Organisation leistet wichtige Unterstützung für Landfrauen nach Unfällen, Krankheiten oder während Arbeitsspitzen. Sechs Frauen arbeiten das ganze Jahr über in dieser Hilfe, finanziert durch Spenden und Erlöse aus Veranstaltungen wie dem Apfelwähentag. Die Bedeutung dieser Unterstützung ist immens für die ländliche Gemeinschaft.
Hintergrund: Ländliche Familienhilfe
Die Ländliche Familienhilfe ist eine gemeinnützige Organisation, die bäuerliche Familien im Kanton Zürich in schwierigen Situationen unterstützt. Sie bietet praktische Hilfe im Haushalt und auf dem Hof, um die Familien zu entlasten und den Betrieb aufrechtzuerhalten. Diese Unterstützung ist oft entscheidend für das Überleben kleinerer Landwirtschaftsbetriebe.
Positive Resonanz der Bevölkerung
Die Bevölkerung nahm den Apfelwähentag sehr positiv auf. Eine Bassersdorferin äusserte sich erfreut: «Sie hatten so viel Arbeit, die Wähen sollten weg!» Dies zeigt die Solidarität und Wertschätzung für die Arbeit der Landfrauen. Viele Menschen kamen gezielt, um die Apfelwähen zu kaufen.
Ein anderer Passant schlug vor, im nächsten Jahr die verwendeten Apfelsorten zu deklarieren. Diesen Punkt nahmen Brunner und ihre Kollegin gerne für die Planung im nächsten Jahr auf. Solches Feedback ist wertvoll für die Weiterentwicklung der Initiative.
Eine Mutter, die mit ihren beiden Kindern den Stand besuchte, erklärte: «Wir sagten uns: Äpfel haben alle gern!» Diese einfache Aussage fasst die Attraktivität des Produkts zusammen. Die Stimmung war durchweg heiter und fröhlich, was den Erfolg des Tages zusätzlich unterstrich. Es zeigte sich, dass der Verzehr eines Apfels nicht nur gesund ist, sondern auch gute Laune verbreitet.
Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen
Der Erfolg des ersten Zürcher Apfelwähentags lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Die Organisatoren haben bereits wertvolles Feedback erhalten, das sie für zukünftige Veranstaltungen nutzen können. Die Verbindung von regionalen Produkten, Freiwilligenarbeit und sozialem Engagement hat sich als erfolgreiches Konzept erwiesen.
Solche Initiativen tragen dazu bei, das Bewusstsein für lokale Lebensmittel zu schärfen und die Verbundenheit zwischen Stadt und Land zu stärken. Sie bieten zudem eine Plattform für den direkten Austausch zwischen Produzenten und Konsumenten, was in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.





